Aus Drei
wird Eins.

Das denken Studierende über die neu entstehende OST.

Über Uns

Die drei Fachhochschulen FHS St.Gallen, HSR Rapperswil und NTB Buchs schliessen sich zum 1. September 2020 zu einer einzigen Fachhochschule zusammen. Alle drei Standorte werden mit Studienangeboten und Forschung weitergeführt.

Gemäss der Strategie «Eine Hochschule – eine Marke» tritt die neue Fachhochschule ab dem 1. September 2020 mit dem Namen «OST», mit dem Zusatz «Ostschweizer Fachhochschule» auf. Der Name und ein eigenständiges Markenzeichen setzen ein Signal für den Neuanfang. «OST» bringt die Verankerung in der ganzen Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein prägnant und selbstbewusst zum Ausdruck.

Träger der OST sind die Kantone St.Gallen, Schwyz, Glarus, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau sowie das Fürstentum Liechtenstein. Ab 1. Januar 2020 werden die zu diesem Zeitpunkt gegründeten Organe der Hochschule (Hochschulrat und -leitung) aktiv. Die bewährte Zusammenarbeit wird in neuer Struktur weitergeführt.

 

Die OST ist ...

Am Puls des Lebens.

In der Mitte der Gesellschaft.

Im Dialog mit Lehre, Forschung und Wirtschaft.

Die OST – Ostschweizer Fachhochschule leistet einen wesentlichen Beitrag zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung der Ostschweiz und darüber hinaus. Mit anwendungsbezogener und wissenschaftsbasierter Lehre und Forschung bewegt sie sich am Puls der Zeit. Sie bietet individualisierte und vielschichtige Bildungswege. In einzelnen Themenfeldern ist sie schweizweit tonangebend.

Die OST versteht sich als offener Raum zur Entwicklung starker Persönlichkeiten, die sich durch Kreativität, differenziertes Denken und überfachliche Kompetenzen auszeichnen. Die Fähigkeiten, welche die Studierenden entwickeln, sind grundlegend für eine moderne, zukunftsorientierte Gesellschaft.


News

Am Puls bleiben.

Informieren Sie sich hier über die Meilensteine
in der Entwicklung der OST.

Weitere Departementsleitungen der OST gewählt

Die designierte Trägerkonferenz der OST – Ostschweizer Fachhochschule hat an ihrer siebten und letzten Sitzung Luc Bläser als Departementsleiter «Informatik» und Yvonne Gassmann als Departementsleiterin «Soziale Arbeit» der neuen Hochschule gewählt. Damit ist die Aufbauphase der OST unter Verantwortung der designierten Trägerkonferenz abgeschlossen. Ab dem 1. Januar 2020 sind die zuständigen Gremien Hochschulrat und Schulleitung für die weitere Entwicklung der OST zuständig.

Prof. Dr. sc. ETH Luc Bläser, Professor für Informatik auf dem Gebiet Software Engineering an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil. Von 2011 bis 2016 war er Institutspartner des Instituts für Software (IFS) an der HSR. Seit 2016 ist er Institutspartner des Instituts für vernetzte Systeme (INS). Zudem ist er Studienleiter des erfolgreichen Weiterbildungsstudiengangs Master of Advanced Studies (MAS) in Software Engineering. Im 2017 wurde Luc Bläser mit dem «Credit Suisse Award for Best Teaching» an der HSR ausgezeichnet. Bläser erwarb einen Master of Science in Computer Science an der ETH Zürich und doktorierte anschiessend ebenfalls an dieser Hochschule. Danach arbeitete der ausgewiesene IT-Fachmann als Software-Berater und Interim-Team-Leader in der Informatikindustrie. Im ersten Halbjahr 2019 lehrte Bläser während eines Forschungssemesters als Gastprofessor für Computer Science an der renommierten University of California in Irvine, USA.

Prof. Dr. phil. habil. Yvonne Gassmann, Professorin für Psychologie und Beratung in der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg (D). Zudem baut sie zurzeit am Campus Reutlingen den Studiengang Soziale Arbeit mit auf. Die gebürtige Schweizerin studierte an der Universität Fribourg Pädagogik und Pädagogische Psychologie, Klinische Psychologie und Ethnologie, doktorierte an der Universität Bern und habilitierte an der Universität Siegen (D) in Erziehungswissenschaften / Sozialpädagogik. Mit der Schweizer Hochschullandschaft ist sie durch Lehraufträge an der Universität Fribourg, der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und der Pädagogischen Hochschule Zug PHZG vertraut und breit vernetzt. Ein wesentlicher Teil ihres Engagements gilt dem Thema Pflege- und Adoptivkinder. Von 2009 bis 2017 war sie Forschungsleiterin und Dozentin der PACH Pflege- und Adoptivfamilien (vormals Pflegekinder-Aktion) Schweiz und baute die entsprechende Forschungsstelle auf. Sie bringt ausserdem ihre anerkannte Fachexpertise in nationalen und internationalen Kooperationen rund um Pflegekinder ein.

Die Leitung des Departementes «Informatik» wird ihren Hauptarbeitsplatz in Rapperswil haben, jene des Departementes «Soziale Arbeit» in St.Gallen. Für die Departementsleitung «Wirtschaft» mit Sitz in St.Gallen läuft gegenwärtig die öffentliche Ausschreibung. Die Wahl wird voraussichtlich im März 2020 durch den Hochschulrat der OST erfolgen, der ab dem 1. Januar 2020 seine Arbeit aufnimmt.
 

Deutliches Ja mit 82% zur OST

82 Prozent der St.Galler Stimmberechtigten sagten am Sonntag Ja zur Gründung der OST. Damit ist der Weg offiziell frei, um die bereits laufenden Vorbereitungsarbeiten an allen drei Standorten weiter voranzutreiben. Im Januar werden die Trägerkonferenz und der Hochschulrat der OST ihre Arbeit aufnehmen und den Aufbau der neuen Fachhochschule strategisch unterstützen.

Mit der deutlichen Zustimmung zur OST hat die Bevölkerung ein starkes Zeichen gesetzt, dass sie bereit ist, in ein leistungsfähiges Bildungs- und Forschungsangebot für die Ostschweiz zu investieren. Das Votum der St.Gallerinnen und St.Galler darf auch als Anerkennung der bisherigen Leistungen an den Standorten in St.Gallen, Buchs und Rapperswil gewertet werden. Gleichzeitig ist der Erfolg an der Urne ein klarer Auftrag, diesen Erfolgskurs mit der OST weiterzuführen.
Die OST bedankt sich bei den St.Galler Bürgerinnen und Bürgern.

Das detaillierte Wahlergebnis des Kantons St.Gallen finden Sie hier.

Die designierte Trägerkonferenz hat drei Departementsleitende gewählt.

St. Gallen. Die neue Fachhochschule OST, die im September 2020 startet, nimmt mehr und mehr Gestalt an. Nach der Bekanntgabe des Logos Anfang Oktober sind nun die Köpfe dreier Departemente bekannt. Die designierte Trägerkonferenz der OST hat Margit Mönnecke als Departementsleiterin «Architektur, Bau- und Planungswesen» gewählt, teilte die Staatskanzlei des Kantons St. Gallen am Dienstag mit. Birgit Vosseler werde Departementsleiterin «Gesundheit» und Lothar Ritter Departmentsleiter «Technik».

Prof. Dr.-Ing. Margit Mönnecke ist Diplom-Ingenieurin im Fachbereich Landespflege und hat im Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung an der Universität Hannover (D) promoviert. Sie hat mehr als 13 Jahre breite Leitungserfahrung im schweizerischen Hochschulwesen. Seit dem Jahr 2017 ist sie Rektorin der HSR Rapperswil. In den Jahren 2011 bis 2017 war sie Prorektorin für den Leistungsbereich Ausbildung, zuvor Leiterin des Studiengangs Landschaftsarchitektur und Leiterin des Instituts für Landschaft und Freiraum an der HSR. Im Rahmen des Ost-Fusionsprozesses arbeitet sie im Teilprojekt A «Aufbau und Prozesse» mit.

Prof. Dr. rer. Medic Birgit Vosseler Birgit Vosseler ist seit September 2016 Fachbereichsleiterin Gesundheit und Prorektorin der FHS St.Gallen. Die ausgebildete Krankenschwester erwarb einen Abschluss als diplomierte Pflegemanagerin an der FH Münster (D) und promovierte anschliessend an der Universität Halle-Wittenberg (D). Neben Ihrer Tätigkeit an der FHS war sie bis dieses Jahr Lehrbeauftragte im Studiengang Pflegepädagogik an der Hochschule Ravensburg-Weingarten (D). Zuvor war sie Lehrbeauftragte am Steinbeis Transferzentrum, Bad Dürr-heim (D) zum Thema Case- und Care-Management. An der FHS St.Gallen hat sie unter anderem den Masterstudiengang Pflege konzipiert und an der Konzeption des Joint Medical Master St.Gallen zur Vertiefungsrichtung Interprofessionalität mitgearbeitet.

Prof. Lothar Ritter, Dipl. Math. ETH, ist seit über dreissig Jahren im Hochschulumfeld tätig, seit elf Jahren als Rektor der NTB Buchs. In dieser Zeit hat er zahlreiche Hochschulentwicklungsprojekte begleitet. So wurden beispielsweise die Aktivitäten der NTB im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung stark ausgebaut und mit der damit verknüpften Hochschullehre in ein Gleichgewicht gebracht. Seit dem Jahr 2006 hat er für die Fachhochschule Ostschweiz (FHO) am Aufbau und an der Akkreditierung der schweizweiten konsekutiven Masterausbildung «Master of Science in Engineering MSE» mitgewirkt. Seit dem Jahr 2017 vertritt er die FHO im gesamtschweizerischen Lenkungsausschuss des MSE-Masters. Im Fusionsprozess zur Ost ist er Mitglied des Teilprojekts A «Aufbauorganisation und Prozesse».

Der Wahl der Departementsleitungen der OST – Ostschweizer Fachhochschule sei ein Ausschreibungs- und mehrstufiges Auswahlverfahren vorangegangen, schreibt die Staatskanzlei. Vorbereitet worden sei die Wahl durch die jeweiligen Wahlvorbereitungskommissionen mit Trägervertretern, dem Rektor der Ost sowie unter breitem Einbezug von Dozierenden-, Mittelbau- und Studierendenvertretungen der drei Hochschulen FHS St.Gallen, HSR Rapperswil und NTB Buchs.

Die Wahl der Departementsleitungen «Informatik» und «Soziale Arbeit» soll im November 2019 durchgeführt werden. Die Departementsleitung «Wirtschaft» werde neu ausgeschrieben und zu gegebener Zeit durch den Hochschulrat der Ost gewählt, so die Staatskanzlei. Die Standortleitung St.Gallen werde zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Kreis der Departementsleitungen «Gesundheit», «Soziale Arbeit» und «Wirtschaft» bestimmt.

Beratung und Beschluss Konkordatsbeitritt durch sieben Parlamente
Wahl des designierten Rektors der OST

Die designierte Trägerkonferenz der Ost – Ostschweizer Fachhochschule hat Prof.Dr. Daniel Seelhofer zum Gründungsrektor gewählt. Er tritt sein Amt am 1. November 2019 an. Der 46-jährige Ostschweizer leitet aktuell den Bereich International Business an der ZHAW School of Management and Law in Winterthur und ist Mitglied der Geschäftsleitung.

Daniel Seelhofer wird neuer Rektor der Ost. Er hat an der Universität St.Gallen Betriebswirtschaft studiert und in International Management doktoriert. Dazu kommen Weiterbildungen im Bereich Hochschuldidaktik und Bildungsmanagement. Seit 2009 wirkt Daniel Seelhofer an der School of Management and Law der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. In den Jahren 2010 bis 2014 war er Stabschef und Mitglied der Geschäftsleitung des mit über 7'000 Studierenden und mehr als 500 Mitarbeitenden grössten Departements der ZHAW. Von 2011 bis 2017 war er zudem stellvertretender Leiter der School of Management and Law. Seit 2014 leitet Daniel Seelhofer als Mitglied der Geschäftsleitung der School of Management and Law die Abteilung International Business. Aufgewachsen ist er im Toggenburg. 

Weiter war Daniel Seelhofer Gastdozent in London und Graz und hat in verschiedenen andern Ländern in Managementprogrammen unterrichtet. Sein Fachwissen in Strategie, Führung und Organisation brachte er im Laufe der Jahre immer wieder direkt in die Praxis ein, indem er massgeschneiderte Management-Programme für Konzerne konzipierte. Daneben leitete er grosse hochschulinterne Change-Management-Prozesse und Schlüsselprojekte wie die erfolgreiche Akkreditierung der School of Management and Law bei der AACSB (Association to Advance Collegiate Schools of Business), der weltweit bedeutendsten Organisation für Wirtschaftshochschulen. 

Persönlichkeit mit Leistungsausweis 

Der designierte Rektor tritt sein Amt am 1. November 2019 an, wird jedoch bereits vorher in den Aufbau der Ost einbezogen. Der Rektor wird seinen Arbeitsplatz in Rapperswil haben, aber aufgrund seines umfassenden Wirkungskreises auch an den beiden Standorten St.Gallen und Buchs stark präsent sein. Mit Daniel Seelhofer wurde eine Persönlichkeit mit umfassendem, praxiserprobtem und detailliertem Fachwissen sowie ausgewiesener Erfahrung in der Hochschulführung gewählt. Seine Führungsstärke sowie seine konzeptionellen und organisatorischen Fähigkeiten hat er bereits vielfach bewiesen. Diese Qualifikationen sind nach Ansicht der designierten Trägerkonferenz im herausfordernden Prozess der Zusammenführung der drei Fachhochschul-Strukturen und Kulturen zur Ost sowie ihrem Aufbau äusserst wertvoll. Damit werden die optimalen Voraussetzungen geschaffen für den erfolgreichen Start und die Entwicklung der Ost. 

Laufende Beitrittsverfahren bei allen Trägern 

Mit der Wahl des Gründungsrektors der Ost macht die designierte Trägerkonferenz, der die Kantone St.Gallen, Schwyz, Glarus, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau sowie das Fürstentum Liechtenstein angehören, einen weiteren wichtigen Schritt im Neustrukturierungsprozess der Fachhochschulen im Kanton St.Gallen. Bereits am 12. März 2019 hat die Regierung des Kantons St.Gallen den Beitritt zur Ost zuhanden des Kantonsrates beschlossen. Das parlamentarische Verfahren läuft: Im November 2019 ist im Kanton St.Gallen die Volksabstimmung zur entsprechenden Trägervereinbarung vorgesehen. Auch bei den weiteren Trägern laufen die Beitrittsverfahren zur Vereinbarung über die Ost plangemäss. Derweil geht der Prozess für den organisatorischen und personellen Aufbau der Ost weiter. Die Ost wird die drei Schulstandorte Rapperswil, St.Gallen und Buchs umfassen.

Zustimmung der sieben Trägerregierungen zur Vereinbarung über die OST
Genehmigung Name «OST»
Start Projekt «Trägerschaft» zur Erarbeitung einer gemeinsamen Trägerschaft der drei Hochschulen FHS, HSR und NTB mit einer gemeinsamen Rechtsgrundlage

Die Marke OST.

Profiliert

 

Wir stellen hohe Ansprüche an Lehre und Forschung, denn wir wollen den höchsten Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft gerecht werden. Wir bringen Wissenschaft und Praxis zusammen – mit einer ausgeprägten Dialogkultur, interdisziplinärem Denken und einer offenen Herangehensweise.

Pulsierend

 

Wir greifen aktuelle Themen und Fragestellungen auf. Wir pflegen den direkten Austausch zwischen Lehrpersonen und Studierenden und stärken den Dialog zwischen Forschenden und der Praxis. Dazu nehmen wir bewusst verschiedene Perspektiven ein, sind aktive Querdenkende und richten unseren Blick in die Zukunft.

Persönlich

 

Wir fördern die ganzheitliche Bildung von Menschen, die ihre Rolle in Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig wahrnehmen. Daraus erwachsen Persönlichkeiten, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen: mit Charakter, Inspiration und Mut.

Wieso werden wir eine neue Hochschule?

Bisher traten die vier rechtlich selbständigen Hochschulen HTW Chur, FHS St.Gallen, HSR Rapperswil und NTB Buchs gemeinsam unter der Dachmarke FHO Fachhochschule Ostschweiz auf. Die neue Bundesgesetzgebung im Hochschulbereich (HFKG) machte eine Strukturreform der FHO notwendig. Die drei Hochschulen im Kanton St.Gallen, die FHS St.Gallen, die HSR Rapperswil und die NTB Buchs, schliessen sich zu einer einzigen Fachhochschule, der OST – Ostschweizer Fachhochschule, zusammen. Die Standorte werden beibehalten und jeder Standort ist weiterhin in Lehre und Forschung tätig. Die HTW Chur hat sich als eigenständige Fachhochschule akkreditieren lassen. Die OST wird sich bis 31. Dezember 2022 ebenfalls akkreditieren lassen. Bis dahin bleibt die altrechtlich akkreditierte FHO formal bestehen. Mit dieser Neuformierung stellt die OST die Weichen, um ihre Potenziale noch gezielter auszuschöpfen. Sie ist durch diesen Wandel bestens für weiteres Wachstum gewappnet und präsentiert sich als attraktive Fachhochschule im Umfeld der Schweizer Bildungslandschaft.

Wie profitiere ich als Studentin/Student von der neuen Hochschule?

In Zukunft werden die Studiengänge von einem noch grösseren Fachwissen profitieren. Durch den Zusammenschluss der drei heute rechtlich selbständigen Hochschulen werden zahlreiche Synergiepotenziale genutzt. Die verstärkte Konzentration der Kräfte wird dazu führen, dass die OST die Qualität der Ausbildung aber auch der Technologietransferaktivitäten noch weiter steigern kann. Sie kann sich noch verstärkt an den Bedürfnissen von Industrie, Gewerbe und Gesellschaft orientieren. Das Studienangebot kann somit noch stärker auf die Nachfrage im Arbeitsmarkt der Trägerkantone ausgerichtet werden.

Wieso haben wir einen neuen Namen?

Da wir in Zukunft nicht mehr drei rechtlich selbständige Hochschulen, sondern eine einzige Fachhochschule sind, wird sich die Positionierung als neue Organisation in der Hochschullandschaft ändern. Der Name „OST– Ostschweizer Fachhochschule“ setzt ein Zeichen für diesen Neuanfang. Er unterstützt die gemeinsame strategische Ausrichtung und markiert das einheitliche Leistungsverständnis der drei Standorte. „OST“ bringt die Verankerung in der ganzen Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein prägnant und selbstbewusst zum Ausdruck.

Ab wann heisst unsere Hochschule OST und nicht mehr FHS, HSR oder NTB?

Der Zusammenschluss der drei Fachhochschulen erfolgt per 1. September 2020. Ab diesem Datum treten alle drei Standorte unter dem gemeinsamen Namen „OST – Ostschweizer Fachhochschule“ auf. Bereits ab 1. Januar 2020 werden die auf diesen Zeitpunkt eingesetzten Organe der Hochschule – Hochschulrat und Hochschulleitung – aktiv.

Wird auf meinem Diplom OST oder FHO stehen?

Die Vergabe der FHO-Bachelor und FHO-Masterdiplome basiert auf der Anerkennung der FHO durch den Bundesrat und der Akkreditierung der FHO Studiengänge gültig bis 31.12.2022. Die OST – Ostschweizer Fachhochschule wird die institutionelle Akkreditierung und beitragsrechtliche Anerkennung voraussichtlich Ende 2022 erhalten und dadurch das Recht eigene Diplome zu vergeben. Bis zu diesem Zeitpunkt (31.12.2022) basieren die Studiengänge auf den altrechtlichen Grundlagen und der Akkreditierung der FHO Studiengänge sowie den Rechtsgrundlagen der FHO-Teilhochschulen (Statut, Studienordnung, Prüfungsordnungen).

Zeitablauf:

2019 Herbststudienbeginn als FHO BA-Studiengänge mit Abschluss 2022 mit FHO-Diplomen
2019 Herbststudienbeginn als FHO BA-Studiengänge berufsbegleitend mit Abschluss 2023 mit FHO-Diplomen
2019 Herbststudienbeginn als FHO-MA Studiengänge mit Abschluss 2020/21 mit FHO-Diplomen
2020 Herbststudienbeginn als FHO-OST-MA Studiengänge mit Abschluss 2021/22 mit FHO-Diplomen
2020 Herbststudienbeginn als OST-BA Studiengänge mit Abschluss 2023 mit OST-Diplomen
2020 Herbststudienbeginn als OST-BA Studiengänge berufsbegleitend mit Abschluss 2024 mit OST-Diplomen
2021 Herbststudienbeginn als OST-MA Studiengänge mit Abschluss 2022/23 mit OST-Diplomen
2019-22 Alle MAS und Weiterbildungsdiplome: FHO-Diplome

Studiere ich an einem Standort oder muss ich zu den Vorlesungen reisen?

Wir verfolgen das Prinzip, dass die Dozierenden zu den Studierenden reisen und nicht umgekehrt. Wie bis anhin werden die Lehrmodule zu einzelnen Bachelor-Studiengängen in der Regel an einem Standort besucht. Bei Master-Studiengängen sind schon heute Module teilweise an unterschiedlichen Standorten zu absolvieren. Nicht auszuschliessen ist, dass bei Ausweitung bestehender Studiengänge innerhalb der OST auf zusätzliche Standorte gewisse Leistungen nur an einem Standort erbracht werden können, da sie beispielsweise eine spezifische Infrastruktur benötigen.

Wie verändert sich das Studienangebot an meinem Standort?

Kurzfristig bleibt das Studienangebot unverändert. Das Studienangebot wird sich jedoch – wie bisher schon – im Rahmen kontinuierlicher Weiterentwicklungen den zukünftigen Bedürfnissen anpassen. Bei Bedarf werden Studiengänge an mehreren Standorten angeboten.

Wer leitet die OST operativ?

Die Gesamtverantwortung für die operative Führung der OST obliegt dem Rektor, der von den übrigen Mitgliedern der Hochschulleitung unterstützt wird. Aufgrund der festgelegten Gründungsorganisation wird die Hochschulleitung der OST wenigstens acht Mitglieder umfassen: Rektor, sechs Departementsleitende sowie der Verwaltungsdirektor.

Der Gründungsrektor der OST heisst Daniel Seelhofer. Er trat sein Amt am 1. Oktober 2019 an. Der 46-jährige Ostschweizer leitete zuvor den Bereich International Business an der ZHAW School of Management and Law in Winterthur wo er seit 2009 tätig war. Er war dort Mitglied der Geschäftsleitung. Daniel Seelhofer hat an der Universität St. Gallen Betriebswirtschaft studiert und in International Management doktoriert. Er hat Weiterbildungen im Bereich Hochschuldidaktik und Bildungsmanagement absolviert.

Drei Departementsleitungen wurden bereits gewählt:

  • Margit Mönnecke wird das Departement «Architektur, Bau- und Planungswesen» leiten. Sie ist Diplom-Ingenieurin im Fachbereich Landespflege, promovierte in Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung an der Universität Hannover und ist seit 2017 Rektorin der HSR Rapperswil.
  • Departementsleiterin «Gesundheit» wird Birgit Vosseler. Die ausgebildete Krankenschwester und diplomierte Pflegemanagerin mit Promotion der Universität Halle-Wittenberg (D) war neben ihrer Tätigkeit an der FHS bis dieses Jahr Lehrbeauftragte im Studiengang Pflegepädagogik an der Hochschule Ravensburg-Weingarten (D).
  • Lothar Ritter wird Leiter des Departements «Technik». Er ist studierter Mathematiker und seit über dreissig Jahren im Hochschulumfeld tätig. Seit elf Jahren ist er Rektor der NTB Buchs.

Die Wahl der Departementsleitungen «Informatik» und «Soziale Arbeit» soll im November 2019 durchgeführt werden. Die Departementsleitung «Wirtschaft» werde neu ausgeschrieben und zu gegebener Zeit durch den Hochschulrat der Ost gewählt. Die Standortleitung St.Gallen wird zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Kreis der Departementsleitungen «Gesundheit», «Soziale Arbeit» und «Wirtschaft» bestimmt.

Wer ist für die strategische Leitung zuständig?

Das oberste Organ der OST ist der Hochschulrat. Dieser ist ab 1. Januar 2020 aktiv und verantwortet unter anderem die strategische Führung und die Umsetzung des Leistungsauftrags der OST. Er besteht aus 15 Mitgliedern aus Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft oder Bildungsverwaltungen der Trägerkantone SG, TG, AI, AR, GL, SZ sowie des Fürstentums Liechtenstein.

Welche neue Funktion haben die aktuelle Rektorin und die aktuellen Rektoren der drei Hochschulen?

Lothar Ritter, Rektor der NTB Buchs, wird Leiter des Departements «Technik». Er wird ausserdem den Standort Buchs leiten.

Die Rektorin der HSR Rapperswil Margit Mönnecke wird das Departement «Architektur, Bau- und Planungswesen» sowie den Standort Rapperswil leiten.

Der Rektor der FHS St.Gallen, Sebastian Wörwag wird auf eigenen Wunsch nicht in die OST übertreten.

Welche Funktion werden die Departementsleitenden haben?

Die sechs Departemente der OST (Architektur, Bau- und Planungswesen; Gesundheit; Informatik; Soziale Arbeit; Technik; Wirtschaft) werden von einer Departementsleiterin oder einem Departementsleiter geführt. Diese sind Mitglied der Hochschulleitung der OST. Sie nehmen auch hochschulübergreifende bzw. standortspezifische Aufgaben wahr. Ihnen obliegt die fachliche, personelle und standortübergreifende Leitung der Departemente sowie der zugehörigen Lehre, Forschung, Weiterbildung und Dienstleistungen.

Welche Auswirkungen hat die Zusammenführung auf den Personalbestand?

Das Wissen und die Erfahrung der heutigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auch im und nach dem Zusammenführungsprozess weiterhin zentral für die erfolgreiche Weiterentwicklung der OST. Die Zusammenführung der drei Fachhochschulen in einen gemeinsamen Rechtsträger tangiert den Personalbestand der heutigen Fachhochschulen nicht unmittelbar. Deren Arbeitsverhältnisse werden in die OST übernommen.

Was verändert sich für die Mitarbeitenden der drei heutigen Hochschulen?

Die Arbeitsverhältnisse der FHS St. Gallen, HSR Rapperswil, NTB Buchs und der Direktion der FHO werden in die OST übernommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in der OST gemäss ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten weiter eingesetzt. Anpassungen der Aufgabenbereiche, Pflichtenhefte und Unterstellungsverhältnisse sind jedoch nicht auszuschliessen. Bis spätestens Beginn Studienjahr 2023/2024 werden die Anstellungsbedingungen innerhalb der OST vereinheitlicht; wie genau, wird sich im Laufe des Jahres 2020 abzeichnen. In diesem Zeitraum wird das neue Personalreglement der OST erarbeitet. Der Mitwirkung bei dessen Entwicklung wird besondere Beachtung geschenkt.

Welche Konsequenzen ergeben sich für die angewandte Forschung?

Die Institute, Kompetenzzentren und andere Forschungsinstitutionen werden in Zukunft durch die Departementsleitenden der OST geführt. Für die angewandte Forschung ergeben sich noch mehr Möglichkeiten für interdisziplinäre oder standortübergreifende Projekte mit der Wirtschaft und den Institutionen aus der Region Ostschweiz und darüber hinaus. Die angewandte Forschung profitiert vom Know-how und der Infrastruktur der drei Standorte.

FAQ

Auf die wichtigsten Fragen zur OST finden Sie hier die Antworten. Weitere aktuelle Informationen kommunizieren wir laufend unter News.

1 Hochschule
3 Standorte
6 Departemente
30 Forschungsinstitute
39 Studiengänge

Lehre und Forschung finden wie bis anhin an den drei Standorten Buchs, Rapperswil und St.Gallen statt. Zur Zeit finden Sie die vollständigen Informationen zum Angebot auf den Webseiten der drei Standorte. Einen ersten Überblick zu den Studien- und Weiterbildungsangeboten finden Sie untenstehend.

Zu den Forschungangeboten der drei Standorte gelangen Sie über folgende Links:

Forschung Buchs
Forschung Rapperswil
Forschung St.Gallen

 

Studierende (Bachelor/Master)
3’744

Studierende (Weiterbildung)
623

Frauenanteil
32 %

Ausländische Studierende
11 %

Mitarbeitende (VZÄ)
953.5

Informieren Sie sich über unser Studienangebot.

Bachelor-Studiengänge / -Studienrichtungen

Systemtechnik | Elektronik und Regelungstechnik
Systemtechnik | Informatik
Systemtechnik | Maschinenbau
Systemtechnik | Mikrotechnik
Systemtechnik | Photonik

Master-Studiengänge

Engineering Technik und IT

Weiterbildungsstudiengänge

MAS Energiesysteme