Podcast Kontrast

Leben mit Behinderung und Krankheit
...zugewandt, inklusiv & hörenswert.

Stefan Ribler führt spannende Gespräche rund um die Themenfelder Behinderung und Inklusion. Im Zentrum stehen dabei Menschen mit Behinderungen, ihre Leidenschaften & Herausforderungen. Zum Moderations-Team gehören zudem auch Lotte Verhagen, Master-Studentin an der OST, Kindergärtnerin Renate Ribler sowie Rudi Maier, Dozent für Soziale Arbeit. Jeweils am letzten Donnerstag des Monats erwartet euch eine neue, anregende Episode.

Manuel Riederer: «Unsere Veranstaltungen sollen für alle Menschen möglich sein.»

Anja Heeb, Raphael Blaser und Manuel Riederer sind alle drei im Verein Latzhose aktiv. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, inklusive Veranstaltungen im Raum St.Gallen zu organisieren und so wichtige Begegnungsräume zu schaffen. Seien es Spieleabende im Schwarzen Engel, gemeinsames Malen oder ein eigenes Open Air. Mit Rudi Maier sprechen sie über die Herausforderungen und welche grossen Pläne sie für die Zukunft verfolgen.

Thomas Gröbly: «In der Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben liegt viel Weisheit.»

Vor 10 Jahren kamen die ersten Symptome. Nach längeren Abklärungen wurde klar, Thomas Gröbly hat die Nervenkrankheit ALS. Mit zunehmendem Verlauf der Krankheit werden die Muskeln schwächer, was schliesslich bis zum Tod führen wird. Mit Stefan Ribler spricht er über den Einfluss der Krankheit auf sein Schreiben, seine Einstellung zum Sterben und seinen bleibenden Optimismus für die Zukunft. Wovon er sich inspirieren lässt und wie sich sein Wesen durch die Krankheit verändert hat, erzählen er und sein Bruder Peter im Podcast.

Esther Frey vom ALS-Verein hat eine Rezension zur Podcastfolge mit Thomas Gröbly veröffentlicht:

Zum Beitrag

Clara Porák: «Unsere Mission ist, dass Menschen mit Behinderungen in allen Redaktionen mitarbeiten können.»

Beim Online-Magazin «andererseits» machen Menschen mit und ohne Behinderung Journalismus. Ihr Ziel ist es damit, die Hürden für Menschen mit Behinderung im Journalismus abzubauen. Im Online-Gespräch mit Lotte Verhagen sprechen die Journalistinnen Clara Porák und Leonie Schüler über die Herausforderungen, die solch ein inklusives Projekt mit sich bringt. Und sie sprechen über aktuelle und noch kommende Arbeiten, wie ein Magazin in einfacher Sprache.

Stanko Gobac: «Josephine gibt uns ihren Rhythmus vor, wie jedes andere Baby auch.»

Schon immer hat sich Stanko Gobac für Menschen interessiert. So fand er seine Berufung zuerst in seiner Tätigkeit als Lehrer und später als Geschäftsleiter am Ekkharthof in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung. Im Jahr 2023 wurde dieser Job dann auch ins Private übertragen. Nach langem Warten wurde der Kinderwunsch doch noch erfüllt, aber während der Schwangerschaft wird bei seiner Tochter ein Gendefekt festgestellt. Im Gespräch mit Stefan Ribler spricht er über den mühsamen Weg zur Diagnose Pfeiffer-Syndrom und wo die Herausforderungen für die frischen Eltern beim Umgang mit einer seltenen Krankheit liegen.

Andrea Graf: «Auch Spezialisten für Essstörungen waren oft überfordert.»

Andrea Graf ist Autorin und lebt seit über 40 Jahren mit ihrer Magersucht. Im Gespräch mit Stefan Ribler spricht sie über ihren Umgang mit der Anorexie und wie sie durch die Krankheit zum Schreiben gefunden hat.
Bereits im Jugendalter hat Andrea Graf eine Essstörung entwickelt, als die Magersucht während der Pubertät in Form von Diäten beginnt. Wie sie die Anorexie als Teil ihrer Persönlichkeit wahrnimmt und auch künstlerisch verarbeitet, erzählt sie im Podcast.

Mael Jasha Pauli: «Ein Mensch mit Beeinträchtigung weiss ganz genau, was er kann.»

Das Team von Handicaps@work setzt sich aus jungen Menschen zusammen die alle eins verbindet: Sie werden aufgrund einer Beeinträchtigung bei der Jobsuche oft vor Herausforderungen gestellt. Ipek Kurtulus & Mael Jasha Pauli sprechen mit Lotte Verhagen über ihr Projekt und wie sie die Vorurteile in der Arbeitswelt aufbrechen wollen. Zusammen besprechen sie Unterschiede von sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen und wie sie durch das Anbieten von Informationen, Unternehmen für dieses noch oft tabuisierte Thema sensibilisieren wollen.

David Herzmann: «Berührungsängste machen es schwierig, neue Kontakte zu knüpfen.»

Der 26-Jährige David Herzmann war schon früh auf einen Rollstuhl angewiesen. Doch der Ehrgeiz packte ihn in jungen Jahren und brachte ihm unzählige Erfolge im Rennrollstuhl bis zu seiner Erblindung. Seither ist er aber weiterhin engagiert unterwegs und gibt als Kunstbegeisterter Führungen in Museen, geht an Konzerte und setzt sich für mehr Inklusion ein. Mit Stefan Ribler spricht er über Einsamkeit, aktuelle Inklusions-Projekte und warum er trotz seiner Leidenschaft und Redensfreude wohl doch nie Politiker werden wird.

Esther Elisabeth Schütz: «Bei der Sexualität von Menschen mit Behinderung wird oft weggeschaut.»

Esther Elisabeth Schütz ist gelernte Sexologin. Sie hat in der Schweiz das Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie gegründet und leitet den von ihr initiierten Master of Arts in Sexologie am isp Zürich und an der Hochschule Merseburg.
Mit Stefan Ribler spricht sie über herausfordernde Spannungsfelder rund um die Autonomie in Bezug auf Sexualität von Menschen mit Behinderung auch in organisationalen Lebensräumen. So sehen beide heute noch ein grosses Tabu in diesem Bereich, weswegen gerade dort das Vermitteln von Wissen und die spezifische Ausbildung in der Sozialen Arbeit unglaublich wichtig sei.

Jorin: «Als ich anfing Hormone zu nehmen, wusste ich gleich, dass es das Richtige ist.»

Jorin wurde bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen. Der 37-Jährige lebt seit seinem Coming-Out als Mann und teilt seine Geschichte mit Renate Ribler und Lotte Verhagen. Zusammen besprechen sie die vielen Schwierigkeiten, denen queere Menschen begegnen und stossen Gedankengänge an, wie Menschen, die Teil der LGBTQ-Gemeinschaft sind, im Alltag besser begegnet werden kann. Dabei besonders wichtig sind nicht nur Offenheit, sondern auch Zuhören und die Bereitschaft Neues zu lernen.

Manuela Stier: «Was nicht sichtbar ist, wird auch nicht unterstützt.»

Manuela Stier ist Unternehmerin und Kommunikations-Expertin. Als sie bei der Arbeit in einer Stiftung auf seltene Krankheiten aufmerksam wird, gründet sie 2014 den Verein für Kinder mit seltenen Krankheiten. Seither engagiert sie sich für die Unterstützung von Familien, die mit diesem Schicksal umgehen und vielen Herausforderungen begegnen. Dazu gehören finanzielle Hilfen, Veranstaltungen zum gegenseitigen Vernetzen und Austausch sowie auch eine grosse Informationssammlung. So wurde die Webseite zur wertvollen Informationsquelle und auch mit dem Wissensbuch vermittelt der Verein wichtiges Know-How.

Carole Eisenbart: «Ich dachte, wenn ich mich verstehe, kann ich mir helfen.»

Psychologiestudium als Selbstheilungsversuch, diverse Klinikaufenthalte und gesellschaftliche Normen, die Essstörungen fördern: Bei Stefan Ribler zu Gast ist Carole Eisenbart, studierte Sozialpädagogin der OST und aktuell Bewohnerin der sozialpsychiatrischen Institution Betula. Im Gespräch erzählt Carole Eisenbart von frühen Erlebnissen mit Essstörungen und Depression und berichtet von ihrem Lebensweg, Zusammenbrüchen, und der Energie, die sie aus der Arbeit mit Kindern gewinnt.

Jürg Brunner: «Wenn du ein Brett vor dem Kopf hast, siehst du auch nicht besser als ich.»

Bei Stefan Ribler zu Gast ist SVP-Politiker, Unternehmer und Mensch mit Sehbehinderung Jürg Brunner. Er erzählt von persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierung und reflektiert über die Herausforderungen, denen er als sehbehinderter Politiker entgegentritt. Mit Stefan Ribler spricht er über sein Engagement für die Förderung von Inklusion und welche Massnahmen in der Politik getroffen werden können, um den Alltag barrierefreier zu gestalten. Ausserdem appelliert Jürg Brunner für eine stärkere Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Politik, wie zuletzt auch an der Behindertensession in Bern.

Evi Metzger: «Es war wie ein Marathon. Die Gefühle hatten erst am Abend Platz.»

Als Mia zur Welt kommt, wird schnell klar, etwas stimmt nicht. Die Diagnose: Pyruvatdehydrogenase-Mangel. Mia kann also Kohlenhydrate nicht in Energie umwandeln. Für Evi & Beat Metzger der Anfang einer intensiven Zeit, konfrontiert mit der Frage: Wie geht man mit einem todkranken Kind um? Es wartete nicht nur die neue Aufgabe Kindererziehung, sie mussten auch in kürzester Zeit viele medizinische Kompetenzen erlernen. Mit Stefan Ribler blicken sie auf diese Zeit zurück und gedenken ihrer Mia. Eine emotionale Podcast-Folge über Herausforderungen, Familie und Abschied.

Melanie Spescha: «Ich wollte mit dem Buch aufzeigen, dass Kinder mit einer Behinderung einfach Kinder sind.»

Melanie Spescha ist Sozialpädagin und Kinderbuchautorin. Mit Renate Ribler, Kindergärtnerin und Mitglied der Arbeitsgruppe Kulturzyklus trifft sie sich zum Gespräch rund um Kinder mit Behinderungen. Gemeinsam erkunden sie die Bedeutung von Inklusion und Vielfalt in der Kinderliteratur. Melanie Spescha teilt ihre Inspirationen und Erfahrungen beim Kreieren des eigenen Buches und wie damit Verständnis und Empathie bei Kindern gefördert werden. Zusammen diskutieren sie, wie eine inklusive Umgebung für Kinder geschaffen werden kann.

Rahel Frei: «Mir wurde immer gesagt, es ist alles nur in meinem Kopf.»

In dieser Folge zu Gast ist Rahel Frei, Studentin der Sozialen Arbeit an der OST und Schmerzpatientin. Sie erzählt Stefan Ribler von ihrem langen Weg zu einer Diagnose und wie sie täglich mit den chronischen Schmerzen umgeht.
Zusammen besprechen sie auch die Herausforderungen, die mit chronischen Schmerzen einhergehen, wie wichtig es ist, Zeit und Energie zu balancieren und die Vorurteile, denen «unsichtbare» Krankheiten begegnen.

Andrea Uebelhard: «Ich bin angestellt, um über meine Krankheit zu reden.»

Andrea Uebelhard ist Peer-Beraterin. Das heisst, sie unterstützt und begleitet Menschen mit psychischen Krankheiten und schöpft dabei aus eigenen Erfahrungen. Mit Stefan Ribler spricht sie über die Stärken der Peer-Beratung und was bei der Arbeit mit Menschen wichtig ist. Sie erzählt, wie sie selbst zur Peer-Beratung kam, nun in der sozialpsychiatrischen Institution Betula und stellt ein neues Angebot vor, das in St.Gallen lanciert wurde.

Christoph Keller: «Wir sind alle normal.»

Christoph Keller ist erfolgreicher Autor und sitzt im Rollstuhl. Aufgrund von Spinaler Muskelatrophie verliert er fortschreitend an Muskelkraft. Mit Stefan Ribler spricht er über Superhelden, radikale Normalisierung und Utopien. Er legt dar, wie Menschen mit Behinderung noch heute an der Teilhabe in der Gesellschaft ausgeschlossen werden und fordert eine stärkere Repräsentanz in allen Lebensbereichen.

Noah Honegger: «Mein Stottern ist kein Problem, wenn man es nicht zu einem macht.»

Noah Honegger ist Student an der OST im Departement Soziale Arbeit und leidenschaftlicher Musiker. Und er stottert. Bei Stefan Ribler spricht er über seinen Umgang mit dem Stottern und die Freiheit, die das Singen für ihn mit sich bringt. Ein Highlight seiner Musik-Karriere bisher: Der Auftritt bei The Voice of Germany. Er erzählt zudem von seiner Jugend und den Herausforderungen, die ihn prägten und auch heute noch begleiteten.

Peter Ladner: «Es braucht uns. Denn es wird noch viel von oben herab entschieden.»

Susi Rutishauser, Peter Ladner & Corinne Wohlgensinger sind Teil des Teams SEGEL («Schwierige Entscheide – Gemeinsame Lösungen»). Zusammen mit Stefan Ribler reden sie über ihre Arbeit rund um partizipative Forschung. Sie berichten von aktuellen Projekten, ihren bisherigen Erfolgen, sowie Wünschen für die Zukunft. Sie sprechen ausserdem Hürden an, denen Menschen mit Beeinträchtigungen noch immer ausgesetzt sind und halten ein Plädoyer für Selbstbestimmung.

Peter Saxenhofer: «Wir müssen Menschen mit Beeinträchtigung die Fähigkeit zur Selbstbestimmung geben.»

Peter Saxenhofer ist Geschäftsführer der INSOS, dem nationalen Branchenverband von Dienstleistungsanbietern für Menschen mit Behinderung. Aus einem Kongress in Malta berichtet er virtuell zugeschaltet über die Schwierigkeiten in der Schweiz im Bereich Inklusion. Mit Stefan Ribler spricht er auch über Herausforderungen des Föderalismus sowie den Chancen der Digitalisierung. Zudem erzählt er von Aktionsplänen der INSOS und ihren Verpflichtungen gegenüber Verbänden und den Menschen, die sie vertreten

Bracha Fischel: «Ich hatte zwei Möglichkeiten: In eine Depression fallen oder das Leben in die Hand nehmen.»

Antoine Leisi und Bracha Fischel sind zwei Mundmalende Kunstschaffende. Zusammen mit René Aigner vom Kunstverlag Au treffen sie sich in dieser Episode virtuell zum Gespräch.
Mit Renate Ribler sprechen Sie über ihre Inspiration, ihren künstlerischen Werdegang und wie ihnen dabei der Kunstverlag Au geholfen hat. Ausserdem blicken sie vorfreudig auf die Ausstellung am Kulturzyklus Kontrast an der OST.

Die Eröffnung des Kulturzyklus an der OST findet am 25. Oktober um 19.30 Uhr mit einer Vernissage und Ausstellung von Mund- oder Fussmalenden Künstlerinnen und Künstlern statt.

Madeleine Zehnder: «Menschen in Institutionen wünschen sich auch Liebe und Zweisamkeit.»

Madeleine Zehnder ist Leiterin des Vereins sexgüsi. Der Verein setzt sich für die sexuelle Gesundheit und die sexuellen Rechte von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen ein. Dafür hat Madeleine Zehnder deindate.ch lanciert, eine Partnerbörse exklusiv für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen.
Mit Stefan Ribler spricht sie über die Motivation hinter ihrer Arbeit, die vielen Baustellen, die es im institutionellen Rahmen noch zu bewältigen gilt und wie Menschen mit Beeinträchtigungen zu ihrer sexuellen Autonomie verholfen werden kann.

Hansruedi Silberschmidt: «Wenn es mir schlecht ging, gaben mich meine Eltern weg. Also wollte ich gesund bleiben.»

Schon als Kind hat Hansruedi Silberschmidt immer mit seiner Gesundheit zu kämpfen gehabt. Mit einem chronischem Husten ging er durchs Leben, lange Zeit in Ungewissheit ohne klare Diagnose. Nun hat er in seinem Buch «Husten verboten» auf sein bewegtes Leben zurückgeblickt.
Mit Stefan Ribler arbeitet er seinen langen Weg zur Diagnose auf und erzählt von der Wichtigkeit eines Vereins von Betroffenen und Familienangehörigen.

Pascal Kuhn: «Irgendwann konnte ich das Neue annehmen und bin dann auch lieber mit der Prothese gelaufen.»

Pascal Kuhn musste aufgrund einer Krebserkrankung sein linkes Bein amputieren. Mit Lotte Verhagen und Stefan Ribler spricht er über das Leben mit einer Behinderung, und wie sie ihn zum Studium an der OST geführt hat.
Zusammen diskutieren sie die Unterschiede von sichtbaren und unsichtbaren Erkrankungen, alltäglichen Herausforderungen, denen Menschen mit Behinderungen begegnen und wie sie damit umgehen.

Ein Rückblick auf die National Summer Games 2022 in St.Gallen

Die National Games fanden dieses Jahr zum ersten Mal in St.Gallen statt.
Stefan Ribler lud dafür bei der Eröffnungsshow im Kybunpark den Ex-Fussballer Tranquillo Barnetta in seiner neuen Funktion als Präsident des Fördervereins Special Olympics Switzerland zum Gespräch. Ebenso fanden auch Beatrice Egli, Hauptact der Eröffnungsshow, sowie Maria Pappa, St.Galler Stadtpräsidentin, den Weg ins temporäre Studio vor Ort.
Zudem war Stefan Ribler während den Spielen unterwegs und holte Stimmen von Athletinnen, Athleten, Coaches, Helferinnen und dem Publikum ein, um die Stimmung vor Ort zu fassen und in Erfahrung zu bringen, wie Inklusion an diesem grossen Sportanlass gelebt wird.

Silvia Jauch: «Chronisch kranke Menschen werden bewertet, wenn sie das Leben geniessen.»

Silvia Jauch ist Bloggerin, Botschafterin für Beldona und die Rheumaliga Schweiz, und lebt mit einer chronischen Krankheit. Auch Renate Ribler, Moderatorin und Mitglied der Arbeitsgruppe Kulturzyklus, kennt aus eigener Erfahrung das Leben mit einer chronischen Krankheit. Zusammen reden sie über das Stigma, das Menschen mit chronischen Krankheiten auch von Fachpersonen teilweise erhalten. Ausserdem sprechen sie über falsche Annahmen, die gemacht werden und welche Rolle ein starkes Umfeld bei einer Diagnose spielt.

Sarah Lentini: «Am Bahnhof nehme ich alles gleichzeitig wahr. Das ist zugleich anstrengend aber auch sehr spannend.»

Nadine Melliger und Sarah Lentini studieren an der OST und haben beide ADHS. Zusammen mit Lotte Verhagen, Master-Studentin und wissenschaftliche Assistentin sprechen sie über die Hürden, die es während dem Studium für Menschen mit ADHS zu meistern gilt, was sie Positives aus ihrer Diagnose ziehen können und wie die OST die Situation für Studierende mit Behinderungen in Zukunft noch verbessern kann.

Cem Kirmizitoprak: «Wir Menschen mit Behinderung fordern viel mehr, als die CEOs, die uns vertreten.»

Cem nennt sich selbst Inklusionsagent und macht sich politisch wie auch gesellschaftlich für Inklusion stark. Vergangenen November organisierte er eine Demo und stellte dabei klare Forderungen an den Kantonsrat. Nun soll dieses Jahr die Demonstration noch grösser werden.
Mit Rudi Maier, Dozent im Departement Soziale Arbeit der Ostschweizer Fachhochschule, diskutiert er über die Forderungen von Menschen mit Beeinträchtigung und über seine Arbeit bei der Beratungsstelle Inklusion.

Martin Rutishauser: «Wir wollen Spiele für die Athletinnen & Athleten. Darum beziehen wir sie überall mitein.»

Die National Games finden dieses Jahr zum ersten Mal in St.Gallen statt. Das Pendant zu den Olympischen Spielen, wie der Gründer selbst sagt, stellt dabei den Fokus auf Athletinnen und Athleten mit Lernschwierigkeiten und auf ein freundschaftliches Miteinander.
Mit Stefan Ribler sprechen die beiden Botschafter*innen über ihre Aufgabe, sowie den Schwierigkeiten zu Corona-Zeiten. Zusammen mit dem Präsident des Verbandes Martin Rutishauser erläutern sie die 14 Sportarten und den Stellenwert des grössten Sportanlasses für Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung.

Sebastian Stäuble: «Ich erlebe oft, dass man Menschen mit Beeinträchtigung nicht ernst nimmt. Das muss sich ändern.»

Zum Start der zweiten Staffel sind zu Gast Sebastian Stäuble, frisch gebackener Selbstvertreter und Gunter Tschofen, Gründer von mensch-zuerst schweiz.
Entstanden aus der People First Bewegung setzen sie sich für mehr Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung ein. Mit Stefan Ribler besprechen sie Vorurteile & Hürden, die es im Inklusionsbereich noch immer gibt, sowie den hohen Stellenwert der Selbständigkeit für Menschen mit Behinderung.

Der erste Podcast-Kulturzyklus im Rückblick und eine Vorausschau auf die zweite Staffel.

Stefan Ribler blickt in dieser Spezialfolge zurück auf die erste Staffel des Podcasts. Zusammen mit dem Kulturzyklus-Team beleuchtet er noch einmal spannende Aspekte und Perspektiven des vergangenen Jahres.
Dieses Team wird nun auch in der kommenden Staffel erstmals hinter dem Mikrofon zum Einsatz kommen. Dazu gehören Lotte Verhagen, Master-Studentin an der OST, Rudi Maier, Dozent für Soziale Arbeit an der OST, sowie die Kindergärtnerin Renate Ribler. Gemeinsam diskutieren sie über ihre geplanten Themenschwerpunkte für Staffel zwei, und geben dazu auch bereits einen kleinen Einblick in kommende Gäste.

Rudi Maier: «Wir brauchen eine neue Vorstellung davon, wie eine moderne Gesellschaft sein kann.»

Der Kulturwissenschaftler und Mitbegründer des «Kulturzyklus» Rudi Maier ist zu Gast bei Stefan Ribler. Zusammen ergründen sie den aktuellen Stand der Inklusion von Menschen mit Behinderung und sprechen über wichtige Entwicklungen in dem Bereich. Neben Sprache und Sichtbarkeit spielen dabei auch Fachpersonen und Institutionen, wie etwa die Abteilung Soziale Arbeit an der OST, eine Schlüsselrolle.

Gee Hauser: «Auf der Bühne rückt die Behinderung in den Hintergrund. Und das Können, das Schauspiel ist im Vordergrund.»

In dieser Episode sind zu Gast Gee Hauser, Leiterin des Komiktheater,  und Schauspieler Silas Obertüfer. Mit Stefan Ribler sprechen die zwei über die kollaborative Arbeit, ihre Passion für Schauspiel & Theater, sowie der Vision, das Komiktheater stärker zu professionalisieren und auch Schauspielende auszubilden. Das Ensemble feiert im November 2021 mit dem neuen Stück „All Inclusive“ Premiere.

Katrin Bittl: «Kunst will Aufmerksamkeit erregen. Ich schiesse lieber übers Ziel hinaus, als mich zu verstecken.»

Katrin Bittl ist Künstlerin, freie Autorin und Studentin an der Akademie der Bildenden Künste in München. In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich mit gesellschaftlichen Schönheitsidealen und dem eigenen Körper auseinander. Dies bringt sie unter anderem im Übermalen von historischen Gemälden zum Ausdruck.
Im Podcast erzählt sie von Ihrem Werdegang zur Künstlerin, sowie von der Kraft der Kunst das Publikum zu provozieren um damit in einen Dialog zu treten.

Daniel Seelhofer: «Es muss nicht alles an einer Hochschule gewinnbringend sein.»

Daniel Seelhofer, der Rektor der Ostschweizer Fachhochschule, spricht im Podcast über den Stellenwert der Kunst an der Hochschule. In seinen Augen hat die OST nicht nur einen Bildungsauftrag, sondern soll Kunst und Behinderung auch aus ethisch moralischer Sicht fördern. Schliesslich versteht sich die Hochschule als inklusive Institution und will so künfitg auch im Forschungsbereich noch interdisziplinärer arbeiten. Wie er das an der Hochschule erreichen möchte und welche Herausforderungen noch auf ihn warten, erzählt er im Gespräch mit Stefan Ribler.

Madnesst: «Es braucht eine gewisse Exklusion, um die Inklusion gesellschaftlich zu fördern.»

Madnesst ist ein Netzwerk von Mental-Health-Aktivist*innen und in dieser Folge sind drei von diesem Netzwerk zu Gast beim Podcast Kulturzyklus Ost.
Simone, Nik und Jennifer bringen Erfahrungen mit psychischen Krankheiten mit und sehen die daraus gewonnenen Einsichten als Ressource, die sie nun mit der Öffentlichkeit teilen. Sie sprechen mit Stefan Ribler darüber wie sie das Thema in der Gesellschaft enttabuisieren und entstigmatisieren wollen und inwiefern sie es mit Kreativität verbinden, die sie alle vereint.

Isabelle Kölbl: „Ein gelebtes Sexualleben kann Entspannung auf eine ganze Institutionsabteilung bringen.“

Isabelle Kölbl spricht in dieser Folge darüber, warum jeder Mensch die Möglichkeit erhalten soll, Sexualität zu leben. Beeinträchtigungen sollen kein Hindernis sein, es gibt immer einen Weg. Sie selbst arbeitet als Sexualbegleiterin, unterrichtet an diversen Bildungsinstitutionen und hat Sexcare aufgebaut. Eine Dienstleistung, die erotische Erlebnisse für Frauen und Männer mit Handicap bietet. Sie hat klare Credos, wenn es darum geht, Sexualbegleiter*innen auszubilden, die für Sexcare arbeiten.  Die Vorbereitungen einer Begegnung sind immer entscheidend: Was ist die Rolle der Institutionen und des Umfelds und was passiert, wenn Gefühle ins Spiel kommen?

Eddie Ramirez: «Ein Grossteil der Comedy ist Überraschung. Das Publikum merkt, dieser Mensch im Rollstuhl denkt mit.»

Er ist Rollstuhlfahrer und Stand-Up-Comedian. Auf der Bühne erzählt Edwin «Eddie» Ramirez humorvolle Geschichten über Alltagsrassismus und sein Leben im Rollstuhl. Im Podcast mit Stefan Ribler spricht er über die Wichtigkeit von Menschen mit Behinderungen auf der Bühne und die therapeutische Wirkung von Humor.

Ruth Bader: «Ich habe schon mit der Muttermilch den Wunsch nach Autonomie aufgenommen.»

Ruth Bader ist eine Künstlerin der Lebensbewältigung und Vertreterin von Menschen mit degenerativen Muskelerkrankungen. Sie arbeitet als diplomierte Sozialarbeiterin, bis sich mit 58 ihre zerebrale Lähmung verschlimmert, wodurch sie fortan auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Im Podcast erzählt sie von den Herausforderungen im Berufsleben, bürokratischen Hürden und dem Streben nach Autonomie.

Pina Dolce: «Da ist dieser Schmerz, nicht zu sehen, was ich male. Aber gleichzeitig auch diese Freiheit.»

Die Basler Künstlerin Pina Dolce malt, dreht Videos und fotografiert. Mit 15 Jahren verliert sie ihr Augenlicht. Sie stört sich daran, als behinderte Künstlerin wahrgenommen zu werden und sieht ihre Blindheit als ein Attribut ihres Wesens. Wie sie zur Malerei fand und wie sie ihre inneren Bilder zur Welt bringt, erzählt sie in diesem Gespräch.

Dergin Tokmak: «Diese Härte hat mir den Ehrgeiz gegeben, dass ich in meinen Körper hineinwachse.»

Dergin Tokmak sitzt seit Kindertagen aufgrund einer Polio-Erkrankung im Rollstuhl. In seiner Jugend kommt er mit Breakdance in Berührung und beginnt, mit und auf Krücken zu tanzen. Im Gespräch berichtet er von einem überraschenden Angebot des «Cirque du Soleil» und seinen Erfolgen beim «Supertalent».

Ramona Vock: «Kunst ist für mich, wenn ich überlebe.»

Manuela Breu hat die Fachstelle Selbstvertretung im HPV Rorschach aufgebaut. Der HPV Rorschach bietet Ausbildungs-, Arbeits- sowie Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung an und die Fachstelle Selbstvertretung koordiniert und unterstützt Anliegen wie auch Projekte im Bereich der Selbst- und Mitbestimmung. Ramona Vock hat eine Lernschwäche und arbeitet im HPV Rorschach. Sie erzählen was Selbstvertretung bedeutet und welchen Stellenwert die Kultur für die Menschen im HPV Rorschach hat.

Celine Wenger: «Es entsteht ein anderes Bild von Menschen mit einer Behinderung in der Gesellschaft.»

«Wildwuchs» ist ein Kunst- und Kulturfestival, das sich für die Teilhabe aller Menschen an künstlerischen, sozialen und politischen Prozessen stark macht. Celine Wenger, die Geschäftsleiterin, spricht gemeinsam mit der künsterlischen Leiterin Gunda Zeeb über die Ausrichtung des Festivals, die Schwierigkeiten, Menschen aus den Heimen als Publikum an ihr Festival zu holen und wie sie die Zukunft des «Wildwuchs»-Festivals einschätzen.

Micha Stuhlmann & Gerda Löw: «Ich gehe manchmal über die Grenzen hinaus und finde es spannend.»

Micha Stuhlmann leitet das «Laboratorium für Artenschutz», ein Ensemble aus Menschen mit und ohne Behinderung, die mit ihren Performancearbeiten schweizweit für Aufsehen sorgen. Gerda Löw ist ein festes Mitglied dieser Gruppe. Gemeinsam erzählen sie von ihrem Arbeitsprozess, dem Umgang mit Nähe und ihrem nächstem Projekt, dem Film TOD.SEIN.

Erwin Riess: «Sexualität gibt es auch für behinderte Menschen – immer!»

Erwin Riess ist ein österreichischer Behindertenaktivist und freier Schriftsteller, der  Theaterstücke, Hörspiele, Drehbücher und Prosa verfasst. Er setzt sich unter anderem für eine lusterfüllte Sexualität bei Menschen mit Behinderungen ein und schreibt, was es dafür braucht. Selbst hat er viel experimentiert und sieht einen grossen Zusammenhang zwischen einem inklusiven Leben und einer selbstbewussten Sexualität. Er rät Menschen mit Behinderungen, so oft sie können zu masturbieren und spricht über sein eigenes Sexualleben während Corona.

Phil Hubbe: «Wenn alle meine Zeichnungen gut finden würden, hätte ich ein Problem.»

Phil Hubbe ist Cartoonzeichner. Er arbeitet für über 20 Tageszeitungen und Zeitschriften, gestaltete Postkarten, den «Handicap-Kalender» und hat bereits eigene Cartoonbände veröffentlicht. Im Gespräch mit Stefan Ribler erzählt er von seiner Kindheit in der DDR, seinem Leben mit Multiple Sklerose und weshalb man sich über Behinderungen lustig machen darf.

Graf Fidi: «Ich habe aufgehört der Gesellschaft vorzuschreiben nicht Spast, Krüppel oder behindert zu sagen.»

Der Rapper Graf Fidi erzählt von seiner Kindheit, seinem Beruf als Sozialpädagoge und seiner Berufung als Rapper. Er bespricht seine ersten Berührungen mit Rap und erzählt wieso er nie so erfolgreich wie Capital Bra sein wird.

Michael Fehr: «Was ich zu Geben habe, ist etwas Grosszügiges!»

Der Erzähler und Autor Michael Fehr erzeugt durch Sprache starke Bilder, die zum Nachdenken anregen und auch provozieren. Charakteristisch sind seine Verwandlungsgeschichten, die detailreich und schonungslos sind. Er sagt dazu: «Phantasie ist wichtig, damit wir als Menschen unser volles Potential ausschöpfen, bevor wir als Spezies untergehen.» Mit Stefan Ribler spricht der Wortkünstler darüber, wie seine Wahrnehmung die schöpferische Kraft beeinflusst und warum er sich auch immer mehr als Musiker sieht.

Peter Honegger: «Ich lebe in Brüchen.»

Seit der ersten Ausgabe des Kulturzyklus ist Peter Honegger als Zuschauer mit dabei. Aufgrund einer Erkrankung an Multipler Sklerose ist er seit 20 Jahren Rollstuhlfahrer. Wie er in seinem Leben mit solchen «Brüchen» umging und wie sich durch die Krankheit sein Bezug zu Kunst und Kultur verändert hat, erzählt er in dieser Folge.

Gerhard Protschka: «Wer die Welt sehen will, wie sie ist, muss manchmal unerträgliche Dinge anschauen.»

Gerhard Protschka bietet mit dem Kurzfilmfestival «look & roll» Filmen über das Leben mit Einschränkungen, mit Schwächen und mit Behinderungen eine Plattform. Er spricht über die Schwierigkeiten, damit ein breites Publikum zu erreichen und über die grossen Kinos, die noch nicht barrierefrei sind.

Corinna Schleuniger: «Das Malen hilft mir, meine Geschichte auf eine schöne Art zu verarbeiten.»

Corinna Schleuniger ist Künstlerin im Living Museum und erzählt die Geschichte hinter ihren eindrücklichen Bildern.
Das Living Museum der Psychiatrie St.Gallen Nord in Wil wird von Rose Ehemann geleitet. Täglich begeben sich dort in mehreren Ateliers über 100 Menschen in kunsttherapeutische Behandlung.
Der Prozess soll den Menschen dabei helfen, ihr Leben mit der Krankheit angenehmer zu gestalten und eine Heilung möglich zu machen. Dabei werden sie nicht als Kranke, sondern als KünstlerInnen behandelt.

Alex Oberholzer: «Das Kino bringt mir die Welt nahe.»

Der Filmkritiker und -journalist Alex Oberholzer hat ein bewegtes Leben und ist in dieser Episode zu Gast bei Stefan Ribler. Alex ist seit seiner Geburt behindert, was ihn nicht davon abgehalten hat, seine Ziele zu verwirklichen. Sein Beruf und seine Leidenschaft, das Kino, brachte ihm die Welt nahe. Stefan und Alex diskutieren über Behinderung im Film und was sie für Liebesbeziehungen bedeutet, so auch für seine: Alex hat dank einer Liebe Vertrauen zu seinem Körper entwickelt.

Clown Syndrom: «Auch Charlie Chaplin läuft leicht behindert.»

Der Clownkünstler Olli Hauenstein trifft auf Eric Gadient mit Down Syndrom. Inspiriert durch das Handicap, entstehen kreative Ideen und daraus ihr Bühnenprogramm «Clown Syndrom». Ihre erfolgreiche Tournee mit bereits 156 Auftritten im In- und Ausland pausiert aufgrund der Corona-Situation. In dieser Episode gewähren die beiden einen Einblick in ihre einmalige Zusammenarbeit und erzählen, wie sie gemeinsam neue Welten erfinden.

Der Autor von «Was guckst du so behindert?» im Gespräch mit Stefan Ribler

Für den Schriftsteller Martin Hailer gibt es keine Tabus. «Was guckst du so behindert?» hiess sein 2012 erschienener Debütroman. 2018 reichte der studierte Übersetzer und Dolmetscher sein Folgewerk «Geisterfahrer – Ein Sozialroman» nach. Mit Stefan Ribler spricht er über das Schreiben während Corona-Zeiten, über positive Diskriminierung und sein mit dem IV-Assistenzbeitrag selbst organisiertes Leben mit seiner Freundin Laura.

Rückblick zum Auftakt

Der Start zur 8. Ausgabe von Kulturzyklus Kontrast. Dieses Jahr digital und ein ganzes Jahr lang.
In persönlichen Gesprächen reden Künstlerinnen, Künstler und Persönlichkeiten, die sich im Themenkreis Kunst und Behinderung bewegen, über ihre Arbeit. Dieser kurze Rückblick ist der Auftakt zur Podcast-Serie der Ostschweizer Fachhochschule OST. 

Kulturzyklus in Leichter Sprache

Barrierefreiheit ist eine Grundvoraussetzung für Inklusion, also für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft und am kulturellen Leben. Inklusion ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigungen selbstbestimmt zu leben. Im Sinne einer barrierefreien und zielgruppengerechten Kommunikation hat die OST – Ostschweizer Fachhochschule die Webseite zur Podcast-Serie des Kulturzyklus Kontrast in Leichte Sprache übersetzt. Leichte Sprache richtet sich vor allem an Menschen mit Lernschwierigkeiten, hilft aber zum Beispiel auch Menschen mit Legasthenie, Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen mit Demenz. Ein Text in Leichter Sprache besteht aus sehr kurzen Sätzen und beschränkt sich auf die wichtigsten Informationen. Es gibt kein Passiv, kein Genitiv, kein Konjunktiv sowie keine Fremd- und Fachwörter. 

Zur Webseite in Leichter Sprache

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