Bewegung während einer Tumortherapie

Bewegung und sportliche Aktivität sind seit Jahren zentrale Bausteine in der Behandlung von onkologischen Erkrankungen. Körperlich aktiv zu sein bei einer Krebserkrankung zeigt für den Betroffenen einen evidenzbasierten Nutzen entlang des gesamten Behandlungsweges: für die Linderung von Symptomen und Nebenwirkungen, insbesondere von Müdigkeit, der Förderung der kognitiven Funktionen und der Verbesserung der Lebensqualität sowie langfristig gedacht des Gesamtüberlebens. Dennoch erreichen die bisherigen Bewegungsprogramme nicht jeden Betroffenen.

Pflegende können in enger Zusammenarbeit mit Physio- und Ergotherapeuten ein wichtiger Einflussfaktoren sein, um die Betroffene zu körperlicher Aktivität zu ermutigen. Aufgrund ihrer hohen Kontakthäufigkeit mit Betroffenen sind Pflegefachpersonen in einer idealen Position, um die Förderung körperlicher Aktivität in die Patientenversorgung zu integrieren.

Laufendes Projekt

Seit 2022

OncoMoveNurse
Körperliche Aktivität bei Menschen mit Lungenkrebs während einer systemischen Antitumortherapie in einer onkologischen Tagesklinik initiiert durch Pflegefachpersonen - Entwicklung einer Bewegungsintervention mit Patientenbeteiligung

Finanziert durch: Lungenliga St. Gallen-Appenzell

Projektleitung: Antje Koller

2019

Bewegung in der adjuvanten Brustkrebstherapie – Implementierung von evidenzbasiertem Wissen in die onkologische Routine-Praxis
Finanziert durch: Dr. Hans Altschüler Stiftung, St. Gallen
Kooperationspartner: ZeTuP St. Gallen
Projektleitung: Beate Senn