Digitaler Schub für die Ernährungswirtschaft

Nahrungsmittel nachhaltiger anbauen, effizienter und schonender verarbeiten sowie Konsumentinnen und Konsumenten besser informieren: Digitale Technologien schaffen neue Möglichkeiten, und sie werden in Forschung und Wirtschaft kräftig vorangetrieben. Ansätze und Impulse vermittelte das erste Innovationsforum Ernährungswirtschaft.

Unter dem Tagungsmotto «Agri-Food-Automation» leisteten Vertreterinnen und Vertreter aus
Forschung, Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft und Bildung eine Fülle von Beiträgen zu einem
aktuellen Thema. Die halbtägige Veranstaltung wurde vom Innovationsboard Tänikon ausgerichtet,
einer Anfang 2020 gegründeten Steuerungsgruppe, die eng mit der OST – Ostschweizer
Fachhochschule, Agroscope und der Swiss Future Farm zusammenarbeitet.

Knapp 100 Teilnehmende verfolgten das erste Innovationsforum Ernährungswirtschaft, das wegen
Corona-bedingter Einschränkungen am 27. November 2020 online stattfand. Trotz dieses Formats
wurde das erklärte Ziel erreicht, eine Austauschplattform für Betriebe und Forschende zu schaffen,
betonte die Thurgauer Regierungsrätin und Bildungsdirektorin Monika Knill in ihrer Grussadresse. Das
zeigte unter anderem die angeregte Diskussion über den Chat.

Behandelt wurden vielfältige Fragestellungen aus der ganzen Wertschöpfungskette und aus Business,
Konsum, Produktion und Verarbeitung. Das Innovationsboard Tänikon wolle ein starkes Zeichen
setzen für eine innovative, moderne Land- und Ernährungswirtschaft in der (Ost-)Schweiz.
Insbesondere soll der Austausch zwischen Praxis und Forschung erleichtert und die angewandte
Forschung gestärkt werden, erklärte Christof Widmer als Vorsitzender des Innovationsboards und
Vertreter des Thurgauer Amts für Mittel- und Hochschulen.

Das Datum für das nächste Innovationsforum Ernährungswirtschaft ist bereits fix: Es ist für Freitag,
3. Dezember 2021 als Präsenzveranstaltung in Tänikon geplant.