CAS Darstellende Methoden in der Beratung: Wenn Worte nicht ausreichen

Nicht alle Menschen können in Worte fassen, wie sie sich fühlen und wo sie stehen. Gestalterische Mittel, szenisches Spiel oder Körpersprache sind in solchen Fällen oft Türöffner. Der CAS Darstellende Methoden in der Beratung setzt hier an. Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Kreativmethoden für komplexe Beratungssituationen kennen. 

Der Zertifikatslehrgang (CAS) Darstellende Methoden in der Beratung führt systematisch in die darstellenden Methoden, Konzepte und Verfahren in der Beratung ein. Dazu werden gestalterische Mittel, Geschichten, szenisches Spiel, Imagination und Körpersprache an konkreten Fallbeispielen aus dem Alltag im geschützten Rahmen erprobt.

Die Teilnehmenden reflektieren die eigene Wirksamkeit anhand Darstellender Methoden in der Beratung und entwickeln ihren eigenen Beratungsstil. Zudem befassen sie sich mit Ästhetik, Ethik, Risiko und Ritual in der Beratung. Sie lernen, wie sie ihre Beratungskonzepte wissenschaftlich fundiert begründen.

Auf einen Blick

Abschluss

Certificate of Advanced Studies CAS in Darstellende Methoden in der Beratung (15 ECTS)

Schwerpunkte

  • Beratungskonzepte und Beratungsmethoden
  • Beratungskompetenz und Beratungsstil
  • Beratungswissenschaften
  • Professionsethik und Prozessethik
  • Integration und Abschluss

Dauer

19 Präsenztage, berufsbegleitend (Anzahl Präsenztage variiert je nach Lehr- und Lernform. Verbindlich ist der aktuelle Terminplan.)

Kosten

CHF 7200.-, inkl. Unterlagen, Leistungsnachweise und Zertifikat (Preisänderungen vorbehalten)

Zulassung

Anerkannter Tertiärabschluss, mehrjährige qualifizierte Berufserfahrung, Tätigkeit in einem entsprechenden Arbeitsfeld

Durchführungsort

Campus St.Gallen

Beginn

22. Februar 2021

Der Zertifikatslehrgang umfasst folgende Themenschwerpunkte:

Beratungskonzepte und Beratungsmethoden

  • Hinführung zur Symbol- und Körpersprache
  • Wissenschaftliches Argumentieren in der Beratung
  • Projektive Interventionsmethoden und Embodiment
  • Die eigene Wirksamkeit in der Beratung schärfen
  • Die sechs Schlüssel der Dramatherapie
  • Szenisches Spiel in der Beratung
  • Die Rolle des Facilitators, der Facilitatorin

Beratungskompetenz und Beratungsstil

  • Den eigenen Beratungsstil entwickeln
  • Kleines Kolloquium zur Fallarbeit
  • Integrationsmodul mit Gästen

Beratungswissenschaften

  • Die Ästhetik des Wissenschaftlichen
  • Darstellende Methoden und ästhetische Distanzierung in der Beratung
  • Der dialogische Prozess in der Dramatischen Realität 

Professionsethik und Prozessethik

  • Ästhetik, Ethik und Risiko in der Beratung
  • Ethische Urteilsbildung und Entscheidungsfindung in Beratungsprozessen

Integration und Abschluss

  • Transfer in die eigene Praxis und Abschlusskolloquium

Dieser Lehrgang schliesst mit mindestens einem Leistungsnachweis ab.

 

Zielgruppe

Dieser Lehrgang richtet sich an Berufsleute, die mit Einzelpersonen und/oder Gruppen beraterisch arbeiten. Beispielsweise:

  • Beratende aus dem psychosozialen Bereich
  • Fach- und Führungspersonen aus dem Gesundheitswesen wie zum Beispiel Pflegedienstleitende
  • Personalverantwortliche
  • Theaterkünstlerinnen und -künstler, die mit Menschen arbeiten wollen
  • Pädagoginnen und Pädagogen
  • Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen oder Schulsozialarbeitende. 

Das konkrete Tätigkeitsfeld, Themen und Kontexte der Beratung spielen eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist die Bereitschaft zum Querdenken und Kreativhandeln.

Zulassung

Zugelassen sind Personen

  • mit einem anerkannten Tertiärabschluss (Universität, Fachhochschule, Höhere Fachschule oder Höhere Fachprüfung);
  • mit qualifizierter Berufserfahrung;
  • mit einer Tätigkeit in einem Arbeitsfeld, in dem sie das Gelernte umsetzen können (Prinzip Transferorientierung).

Bewerberinnen und Bewerber, die über andere, vergleichbare Abschlüsse und entsprechende Berufserfahrung verfügen, können auf Basis einer individuellen Prüfung des Dossiers aufgenommen werden. Über die Zulassung entscheidet die Leitung der Weiterbildung OST.

Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens

Für Teilnehmende ohne Hochschulabschluss ist das Seminar Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens im Sinne einer Nachqualifikation obligatorisch.

Die Absolventinnen und Absolventen

  • kennen darstellende Methoden und Konzepte in der Beratung und können diese reflektieren;
  • sind in der Lage, situationsgerecht ausgewählte Methoden anzuwenden;
  • sind in der Lage, Entscheidungs- und Veränderungsprozesse vor dem Hintergrund einer Kreativmethodik zu reflektieren;
  • haben nach Massgabe ihrer Erwartungen praktische Erfahrungen und Theorie reflektiert, erprobt und Gelerntes für sich nutzbar gemacht;
  • können Beratungsprozesse nach fachlichen Kriterien gestalten und evaluieren.

Dramatherapie.ch, Bildungsinstitut GmbH, St.Gallen

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Anmeldung

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

Lehrgangsleitung

Brigitte Spörri Weilbach, dipl. Kunsttherapeutin ED, Fachrichtung Dramatherapie, Supervisorin OdA Artecura
Astrid Hassler, MAS MSc MAS, Organisationsberaterin und Supervisorin BSO