CAS Requirements Engineering

Jedes Produkt, das neu entwickelt oder überarbeitet wird, muss grundlegende Eigenschaften besitzen, um von künftigen Anwenderinnen und Anwendern akzeptiert und genutzt zu werden. Dies gilt in besonderem Masse für die Software. Der CAS Requirements Engineering gewährt einen vertieften Einblick in den gesamten Entstehungszyklus einer Software – von der Anforderungserhebung bis hin zur Einführungsbegleitung.

Wie können nun diese Eigenschaften und Anforderungen bei den zukünftigen, potenziellen Nutzern erhoben werden? Wie werden solche Anforderungen am besten dokumentiert und verwaltet? Und vor allem: Wie gehen wir mit Requirements Management in einem agilen Software-Entwicklungsumfeld um?

Diese und viele weitere Fragen werden im Zertifikatslehrgang (CAS) Requirements Engineering adressiert und beantwortet. Schlagwörter wie funktionale und nicht funktionale Anforderungen, Stakeholder, User Storys, agil mit SCRUM und SAFE werden mit Leben gefüllt. Die Teilnehmenden betrachten den gesamten Software-Entstehungszyklus – von der Anforderungserhebung bis zur Einführungsbegleitung. Gleichzeitig präsentieren sie praxisorientierte Vorgehensweisen. Die Requirements Engineers sind Vermittler zwischen Anwendern und Entwickler und spielen eine wichtige Rolle in der Digitalisierung von Geschäftsmodellen.

Auf einen Blick

Abschluss

Certificate of Advanced Studies CAS in Requirements Engineering (15 ECTS)

Schwerpunkte

Grundlagen des Requirements Engineerings:

  • Grundlagen des Requirements Engineerings
  • Verbale Beschreibung von Requirements
  • RQE in agilen Projekten und für Standardsoftware
  • Requirements Management

Modellbasiertes Requirements Engineering:

  • Modellbasiertes RQE: Verhaltensmodellierung und Informationsmodellierung
  • RQE für Business Intelligence Lösungen

Abnahme und betriebliche Einführung:

  • Testkonzeption und Qualitätsmanagement
  • Einführungsvorbereitung und -begleitung

Soft Skills:

  • Sitzungsleitung und Moderation
  • Konfliktmanagement

Dauer

20 Präsenztage, berufsbegleitend (Anzahl Präsenztage variiert je nach Lehr- und Lernform. Verbindlich ist der aktuelle Terminplan)

Kosten

CHF 7800.– inkl. Unterlagen, Leistungsnachweise und Zertifikat (Preisänderungen vorbehalten)

Zulassung

Anerkannter Tertiärabschluss, mehrjährige qualifizierte Berufserfahrung, Tätigkeit in einem entsprechenden Arbeitsfeld

Durchführungsort

Campus St.Gallen

Beginn

3. September 2021

Hinweis

Dieser CAS kann als in sich geschlossene Weiterbildung oder als Teil unseres MAS in Business Process Engineering bzw. MAS in Business Information Management besucht werden.

Der CAS Requirements Engineering ist in folgende Lehrgangsinhalte unterteilt:

Grundlagen des Requirements Engineerings

  • Grundlagen, Begriffe und Methoden des Requirements Engineerings (RQE) und Managements 
  • Verbale Beschreibung von Requirements
  • RQE in agilen Projekten
  • RQE für Standardsoftware
  • Prozesse des Requirements Managements

Modellbasiertes Requirements Engineering

  • Verhaltensmodellierung
  • Informationsmodellierung
  • RQE für Business Intelligence Lösungen

Abnahme und betriebliche Einführung

  • Testkonzeption und Qualitätsmanagement: Prüfung des Systems im Einführungsprojekt
  • Einführungsvorbereitung und -begleitung: Referate und Übungen zu Rollout, Know-how-Transfer sowie begleitenden organisatorischen Massnahmen

Soft Skills

  • Sitzungsleitung und Moderation
  • Konfliktmanagement

Dieser Lehrgang schliesst mit mindestens einem Leistungsnachweis ab.

Zielgruppe

Dieser Lehrgang richtet sich an (Nachwuchs-)Führungskräfte aus dem mittleren Management sowie an Fachspezialisten aus IT- und Fachabteilungen, die Aufgaben als Prozesseigner, Prozessbetreiber, Business (Process) Engineer, Business Analyst oder Requirements Engineer übernehmen.

Zulassung

Zugelassen sind Personen

  • mit einem anerkannten Tertiärabschluss (Universität, Fachhochschule, Höhere Fachschule sowie Technikerschule oder Höhere Fachprüfung);
  • mit qualifizierter Berufserfahrung;
  • mit einer Tätigkeit in einem Arbeitsfeld, in dem sie das Gelernte umsetzen können (Prinzip Transferorientierung).

Bewerberinnen und Bewerber, die über andere, vergleichbare Abschlüsse und entsprechende Berufserfahrung verfügen, können auf Basis einer individuellen Prüfung des Dossiers aufgenommen werden. Über die Zulassung entscheidet die Leitung der Weiterbildung OST.

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