CAS Architekturgeschichte und Theorie der Moderne

Die Vorlesungsreihe «Architekturgeschichte und Theorie der Moderne» vermittelt auf dem aktuellen Stand der Forschung ein Bewusstsein für die Geschichtlichkeit vor Städtebau und Architektur. Vor dem Hintergrund der kulturellen Bedingungen des historischen Kontexts wird grundlegendes Wissen über die architektonischen und städtebaulichen Hauptwerke und Theorien des 19. und 20. Jahrhunderts gelehrt.

In der Vorlesungsreihe werden die baukulturellen Phasen des Umbruchs in der Geschichte der modernen und postmodernen Architektur aus der Zeit von der Mitte des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Sie stellt dar, welche kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Bedingungen zu den oft spektakulären städtebaulichen und architektonischen Neuerungen geführt haben. Besondere Beachtung erfährt dabei der regionale und schweizerische Architekturdiskurs, der vergleichend mit den internationalen Ereignissen und vor dem Hintergrund der Schweizer Geschichte vorgestellt wird.

Auf einen Blick

Schwerpunkte

  • Historismus und Fortschritt. Die Architektur an der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert;
  • Der Durchbruch des Neuen. Die Architektur der 1920er bis 1940er Jahre;
  • Zwischen Konjunktur und Krise. Die Architektur der 1940er bis 1960er Jahre;
  • Anything goes!? Die Architektur der 1960er bis 1980er Jahre 

Der Lehrgang besteht in drei verschiedenen Varianten:

  • Variante 1 (CAS): gesamte Vorlesungsreihe inkl. schriftlicher Übungen und Abschlussarbeit (4 Semester)
  • Variante 2: Besuch der Vorlesung inkl. schriftlicher Arbeit (1 Semester)
  • Variante 3: Besuch der Vorlesung (1. Semester)

Abschluss

Variante 1: Certificate of Advanced Studies CAS in Architekturgeschichte und Theorie der Moderne

Variante 2 und 3: Weiterbildungsnachweis der OST – Ostschweizer Fachhochschule

Dauer

Die Vorlesungen finden in der Regel wöchentlich am Dienstagabend von 19.00 bis ca. 20.40 Uhr statt. Die Weiterbildungsteilnehmenden besuchen diese gemeinsam mit den Bachelor-Studierenden.

(Anzahl Präsenztage variiert je nach Lehr- und Lernform. Verbindlich ist der aktuelle Terminplan.)

Kosten

Variante 1: CHF 6000.–
Variante 2: CHF 1200.–
Variante 3: CHF 900.–

Alle Angaben sind jeweils inkl. Unterlagen, Leistungsnachweise, Zertifikat oder Weiterbildungsnachweis (Preisänderungen vorbehalten)

Zulassung

Variante 1: Anerkannter Tertiärabschluss, qualifizierte Berufserfahrung und eine Tätigkeit in einem entsprechenden Arbeitsfeld

Varianten 2 und 3: Anerkannter Tertiärabschluss und/oder einschlägige Berufserfahrung

Durchführungsort

Campus St.Gallen

Vorlesungen und Einführungen zu den Übungen: OST – Ostschweizer Fachhochschule, Rosenbergstrasse 59, 9001 St.Gallen

Besprechungen zu den Übungen: OST – Ostschweizer Fachhochschule, ArchitekturWerkstatt St. Gallen, Hauptpost, St. Leonhard-Strasse 40, 9000 St.Gallen

Beginn

Der nächste Einstieg in den Lehrgang ist zum Semesteranfang im Frühjahr 2021 möglich. 

ECTS

Variante 1: 10 ECTS-Punkte

Variante 2: 2 ECTS-Punkte

Variante 3: keine ECTS-Punkte

Die Vorlesungsreihe umfasst folgende Themenschwerpunkte:

  • Historismus und Fortschritt. Die Architektur an der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert 
  • Der Durchbruch des Neuen. Die Architektur der 1920er bis 1940er Jahre
  • Zwischen Konjunktur und Krise. Die Architektur der 1940er bis 1960er Jahre
  • Anything goes!? Die Architektur der 1960er bis 1980er Jahre

Der Lehrgangsstart ist zu jedem Semesteranfang möglich.

Der Zertifikatslehrgang schliesst mit mindestens einem Leistungsnachweis ab.

Zielgruppe

Die Vorlesungsreihe richtet sich an Architektinnen und Architekten sowie Stadtplanerinnen und -planer, aber auch an architektur- und kulturhistorisch interessierte Personen, die sich beruflich oder privat mit Fragen der Architekturgeschichte und Theorie des 19. und 20. Jahrhunderts beschäftigen möchten.

Zulassung

Zugelassen sind Personen:

Variante 1/1+:

  • mit einem anerkannten Tertiärabschluss (Universität, Fachhochschule, Höhere Fachschule oder Berufs-/Höhere Fachprüfungen);
  • oder/und mit einschlägiger Berufserfahrung (vorbehältlich Prüfung durch die Lehrgangsleitung).

Variante 2:

  • mit einem anerkannten Tertiärabschluss (Universität, Fachhochschule, Höhere Fachschule oder Berufs-/Höhere Fachprüfungen);
  • mit qualifizierter Berufserfahrung (Prüfung Lehrgangsleitung);
  • mit einer Tätigkeit in einem Arbeitsfeld, in dem sie das Gelernte umsetzen können (Prinzip Transferorientierung)

Bewerberinnen und Bewerber, die über andere, vergleichbare Abschlüsse und entsprechende Berufserfahrung verfügen, können auf Basis einer individuellen Prüfung des Dossiers aufgenommen werden. Über die Zulassung entscheidet die Leitung Leitung Weiterbildung OST

Die Weiterbildung zielt nicht auf ein konkretes Berufsbild ab. Absolventinnen und Absolventen der Vorlesungsreihe können jedoch:

  • Phänomene der gebauten Umwelt kritisch beurteilen und sicher erkennen;
  • aktuelle und historische Projekte und Bauten in den kulturgeschichtlichen Kontext einordnen;
  • sich ein Gesamtbild der Entwicklungen in Städtebau und Architektur seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verschaffen.

Absolventinnen und Absolventen der schriftlichen Übungen und des CAS-Abschlussmoduls sind zudem in der Lage:

  • sich in einfachen schriftlichen Arbeiten wissenschaftlich mit Bauten, Texten und Ideologien der Architekturgeschichte und Theorie der Moderne auseinanderzusetzen;
  • die grundlegenden Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens (Recherche, Analyse, Konzeption und Schreiben von Texten) anzuwenden.

Diese Kompetenzen werden in der alltäglichen, professionellen oder privaten Auseinandersetzung mit dem Städtebau und der Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts von grossem Nutzen sein.

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