Seminar Bedrohungsmanagement

Das Spektrum der zielgerichteten Gewalt ist gross. Es fordert zu präventiven Massnahmen auf. Im Seminar Bedrohungsmanagement erlangen die Teilnehmenden praxisrelevantes und psychologisches Wissen zu Hintergründen und aktuellen Entwicklungen in den definierten Kernthemen. Zudem lernen sie die Grundlinien von Konzepten und Methoden der Gewaltprävention und des Bedrohungsmanagements kennen.

Allein schon Drohungen lösen bei den Betroffenen Ängste aus. Um aufkommende Ängste und Eskalationen einordnen zu können, müssen das Risikopotenzial und die Ausführungsgefahr möglichst früh erkannt, eingeschätzt und entschärft werden. Kriteriengeleitete und systematische Assessments sollen hier helfen, die Vorzeichen zielgerichteter Gewalt zu identifizieren und möglichst wirksame Massnahmen zu treffen.

Im Seminar Bedrohungsmanagement werden die Teilnehmenden bestärkt, einen präventiven Beitrag zur Verhinderung zielgerichteter Gewalt zu leisten. Denn jede Fachkraft, die in einer psychosozialen, therapeutischen oder pädagogischen Einrichtung arbeitet, kann am Aufbau oder Erhalt ihrer gewaltfreien (Arbeits-)Umgebung verantwortlich mitwirken.

Auf einen Blick

Abschluss

Weiterbildungsnachweis der OST – Ostschweizer Fachhochschule

Schwerpunkte

  • Phänomenologie von Formen schwerer Gewalt am Arbeitsplatz
  • Stalking/Beziehungsgewalt
  • Amok
  • Radikalisierung
  • Extremismus
  • Schoolshooting
  • Risikoanalyse (u.a. Warnverhaltenstypologien, Leaking als Präventionschance, Identifikation von Hochrisikotätern)
  • Funktion von Netzwerkstrukturen und Programmen im Bedrohungsmanagement
  • Ansätze zur Praxisintegration

Dauer

3 Tage

Kosten

CHF 1350.–, inkl. Unterlagen und Weiterbildungsnachweis (Preisänderung vorbehalten)

Durchführungsort

Campus St.Gallen

Termine

Die nächste Durchführung ist in Planung auf Frühling 2021.

Das Seminar richtet sich an folgende Zielgruppe:

  • Mitarbeitende von Kriseninterventionsstellen
  • Mitarbeitende von Kinder- und Erwachsenenschutz- und Justizbehörden
  • Mitarbeitende von Berufsbeistandschaften und Sozialhilfestellen, Amtsträger wie Gemeindepräsidentinnen oder Gemeindepräsidenten
  • HR-Verantwortliche, Linienvorgesetzte in Banken, Versicherungen und anderen Dienstleistungsbetrieben
  • Psychosoziale Beratende
  • Psychotherapeutinnen und -therapeuten
  • Schulleitungen, Schulbehörden, Schulsozialarbeitende, Lehrpersonen, Dozierende
  • Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen
  • Präventionsbeauftragte in Betrieben und Behörden

Absolventinnen und Absolventen dieses Seminars 

  • können gefährliche Problemsituationen differenziert betrachten;
  • setzen mögliche Handlungsstrategien im Umgang mit Gewalt ein;
  • entwickeln mehr Einschätzungskompetenz in eskalativen Konflikten;
  • sind in der Lage, Bedürfnisse, Interessen und Positionen von Gewalttätern besser zu identifizieren.

Sind Sie unsicher, ob diese Weiterbildung zu Ihnen passt? Wir beraten Sie gerne: kostenlos und unverbindlich.

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