Wissenswertes zum Online-Unterricht

FAQ für Dozierende und Lehrbeauftragte

Der Bundesrat hat die Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie weiter verschärft. Seit dem 2. November 2020 gilt an Hochschulen ein Verbot von Präsenzveranstaltungen. Damit Weiterbildungen termingerecht starten bzw. fortgeführt werden können, erfolgt der Unterricht bis auf Weiteres über digitale Kanäle.

Das WBZ-Support-Team für Distance Learning steht Ihnen bei didaktischen und technischen Fragen gerne zur Verfügung. Zur Unterstützung bei der Umstellung auf Distance Learning organisieren wir kurzfristige Crash-Kurse in «Remote Teaching mit Teams». 

Anfrage und Anmeldung über weiterbildung(at)ost.ch oder +41 58 257 12 50 

Nachfolgend finden Sie eine Liste mit möglichen Methoden für den Online-Unterricht.  

  • Abstracts 

    Zusammenfassungen oder Abstracts können angewendet werden, um die Videokonferenz aufzulockern. Dabei soll jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine Zusammenfassung über den vorgängigen Unterricht schreiben. Anschliessend kann man diese Abstracts zum Beispiel im Plenum (Videokonferenz) besprechen.

  • Fallstudie

    Die Studierenden bearbeiten eine Fallsituation und denken sich in die Rolle der Entscheiderin / des Entscheiders ein. Aus dieser Perspektive entwickeln sie einen Interventionplan. Ihre Schritte begründen sie detailliert. Die Interventionspläne werden danach in Kleingruppen (z.B. im Peer-Chat) diskutiert. Anschliessend hat jede Person die Möglichkeit, die Pläne zu überarbeiten. Sie werden allen anderen zur Verfügung gestellt. Die Lehrperson wählt zwei bis drei Pläne aus, die in einer Video-Konferenz diskutiert werden.

  • Fragerunde im Chat

    Die meisten Plattformen für Video- und Audiokonferenzen haben ein eingebautes Chat-Fenster. Diese Funktion bietet eine gute Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren. 

  • Internetrecherche

    Die Studierenden erhalten eine Fragestellung, die sie mittels Recherche im Internet beantworten. Ihre Antwort verarbeiten sie zu einem Input für die anderen Studierenden.

  • Lernkontrollen

    Lernkontrollen bieten einerseits die Möglichkeit, den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten. Anderseits bekommen Dozierende und Lehrbeauftragte einen Eindruck davon, wie gut die Lehrinhalte aufgenommen wurden. 

  • Erstellen eines fiktiven Wikipedia-Artikels

    Eine Studierendengruppe erhält den Auftrag, gemeinsam einen Text zum Thema XY zu erstellen. Es werden die Kriterien definiert, denen der Text entsprechen soll (wissenschaftsfähig, verständlich, Argumente hergeleitet, quellentransparent usw.). Die Studierenden laden je eine externe Person ein, mitzuarbeiten.

  • Präsentation von Folien

    Mit der Screen-Sharing-Funktion, die in den meisten Videokonferenz-Tools vorhanden ist,  kann man Bildschirminhalte in Echtzeit mit allen Teilnehmenden teilen. Besonders vorteilhaft ist diese Funktion für die Präsentation von Folien. 

  • Rezension

    Studierende lesen einen Text und verarbeiten diesen zu einer Rezension. Sie stellen einander die Rezensionen zur Verfügung und kommentieren gegenseitig. Schliesslich fasst die jeweilige Autorin/der jeweilige Autor die Ergebnisse der Kommentare kurz und bündig zusammen und formuliert drei persönliche Learnings daraus.

  • Textcoaching

    Die Studierenden lesen einen Text. Im Anschluss daran fassen sie ihre Haupterkenntnisse in drei Aussagen zusammen. Diese stellen sie einander zur Verfügung. In einem nächsten Schritt formulieren sie drei Fragen an den Text. Diese diskutieren sie anschliessend in zufällig entstehenden Gruppenkonstallationen via Video Conferencing. Die Lehrperson nimmt daran Teil. Es wird z.B. eine Viererrunde eröffnet. Immer wenn eine Studentin/ein Student den Konferenzraum verlässt, kann eine nächste Person eintreten. So entstehen im virtuellen Raum zufällige Konstellationen, die inspirierend wirken.

Uns ist bewusst, dass sich derzeit alle in einer ausserordentlichen Lage befinden. Nichtsdestotrotz legen wir grossen Wert darauf, dass die Dauer der Weiterbildung nicht verlängert wird und die Austrittskompetenzen gewährleistet sind. Unsere Teilnehmenden haben ein Anrecht, den Abschluss fristgerecht zu erlangen. Sei es, weil sie sich dieses Zeitfenster bereits reserviert haben oder weil sie auf das Diplom angewiesen sind, um eine neue Funktion zu übernehmen oder eine neue Arbeitsstelle anzutreten. Durch eine Verschiebung könnten wir diesem Umstand nicht mehr Rechnung tragen und würden damit entgegen dem Interesse vieler Teilnehmenden handeln.

Dies hängt von den weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit der Coronapandemie und den Entscheiden des Bundesrats ab. Sobald grundsätzliche Änderungen beschlossen werden, informieren wir die Weiterbildungteilnehmenden per Mail über die Auswirkungen auf den Lehrbetrieb.