Praxisnähe

Das Studium Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung an der OST hat einen starken Praxisbezug. Die Brücke zur Berufswelt schlagen wir durch Projekte, Vorträge von Praktikerinnen und Praktikern und Exkursionen - und nicht zuletzt durch unsere Partnerstadt.

Reale Fragestellungen aus der Partnerstadt

Der Grossteil der Aufgabenstellungen für Übungen und Projekte, die Sie bearbeiten, sind reale Fragestellungen aus einer Partnergemeinde. Das schafft nicht nur eine direkte Praxisnähe Ihres Studiums an der OST, es erlaubt den Gemeinden auch, von der Innovationskraft der Studierenden zu profitieren.

Projektarbeitsbroschüren

Partnerstadt 2019

Partnerstadt 2018

2020/21 Partnergemeinde Bülach

2019/20 Partnerstadt Olten

2018/19: Partnergemeinde Schwyz

2017/18: Partnerstadt St.Gallen

2016/17: Partnerstadt Liestal

2015/16: Partnerstadt Dübendorf

2014: Partnerstadt Aarau

2013: Partnerstadt Schaffhausen 

2012: Partnergemeinde Wettingen

2011: Partnergemeinde Feusisberg

2010: Partnerstadt Stadt Frauenfeld

2009: Partnerstadt Stadt Wil SG

2008: Stadt Baden

Projekte: Die Schweiz ist das Labor

Wenn Studierende der OST, Planungsbehörden und Kommunalpolitiker zusammentreffen, schafft das Mehrwert für alle Beteiligten. Unsere Studierenden können selbstständig Fragestellungen der realen Raumentwicklung bearbeiten. Ihren Praxispartnern bieten sie dabei neue Perspektiven, frische Ideen und zukunftsorientierte Lösungen.

Arealentwicklung Kunath, Aarau: Vom Futtersilo zum Kunath-Tower

Für Aarau wird in den nächsten Jahren ein Zuwachs an Bewohnerinnen, Bewohnern und Arbeitsplätzen erwartet. Die benötigten neuen Wohn- und Arbeitsflächen sollen vor allem auf bestehendem Siedlungsgebiet geschaffen werden. Der Bachelor-Diplomand Christian Svec beschäftigte sich in seiner Arbeit mit dem unternutzten Kunath-Areal – eines der potenziellen städtebaulichen Entwicklungsgebiete Aaraus. Das 3,75 Hektar grosse Industrieareal der ehemaligen Kunath-Futtermittelfabrik weist eine grösstenteils veraltete Bausubstanz auf.

Christian Svec hat ein Nutzungs- und Bebauungskonzept entworfen, das für das Areal einen Mix aus Wohn- und Gewerbenutzungen vorsieht. Sein Konzept strebt eine etappierte und kompakte Neuüberbauung an. Mit dem Bau eines 14-geschossigen und eines 12-geschossigen Hochhauses setzt er bewusst einen städtebaulichen Akzent entlang der städtischen Einfallsachse. Die Gebäudehöhe reagiert auf die benachbarte Telli-Grosswohnsiedlung und trägt zum urbanen Charakter des Quartiers bei.

Das Kasernenareal lag einst ausserhalb der Stadtgrenzen. Heute befindet es sich mitten im Zentrum Aaraus zwischen Bahnhof und Altstadt. Flächen wie diese sind sehr begehrt: Sie liegen zentral, sind gut erschlossen und können dicht bebaut werden. Die militärische Nutzung des Areals wird voraussichtlich zwischen 2030 und 2040 sukzessive abgebaut. Es bleiben Bauwerke von unterschiedlicher Qualität. Im frei werdenden Empfangsgebäude schlummert ein beachtliches Potenzial.

Der Bachelor-Diplomand Jakob Müller hat sich in seiner Arbeit mit der Frage beschäftigt, wie man dieses Potenzial am besten nutzen kann. Sein Entwicklungskonzept schlägt eine Drittelung des Gebiets vor. Damit erhält das Gebiet eine neue Struktur, mit der historische Bausubstanz gesichert wird und neue Bauten und Plätze entstehen. Jakob Müllers Entwurf schafft aus dem unordentlichen und verschlossenen Militärareal ein vielseitiges Quartier mit hoher Anziehungskraft.

Praktikerinnen und Praktiker berichten: Referate an der OST

Zur Ergänzung Ihres Studiums organisieren wir praxisbezogene Referate. Praktikerinnen und Praktiker aus Politik, Verwaltung, Verbänden oder Unternehmen halten spannende Vorträge zu Fallbeispielen aus der Berufswelt. Wie werden aktuelle Planungen umgesetzt, welche Herausforderungen stellen sich den Berufskolleginnen und -kollegen heute und in der Zukunft? Durch Vortragende lernen die Studierenden nicht nur das Berufsbild Raumplanerin, Raumplaner besser kennen, sondern auch mögliche künftige Arbeitgebende.