Maschinentechnik|Innovation an der OST studieren

Praxisnähe

An der OST sammeln Sie ab dem ersten Semester Praxis-Erfahrung. So sind Sie in den letzten beiden Semestern gut gerüstet, Ihre Studien- und Bachelor-Arbeiten selbstständig durchzuführen. Dabei haben Sie die Möglichkeit, direkt mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten oder einen Beitrag in der angewandten Forschung und Entwicklung der OST-Institute zu leisten.

Das Studium an der OST hat einen starken Praxisbezug. Die Brücke zur Berufswelt schlagen wir während des Studiums durch Übungen, Projekt- und Bachelor-Arbeiten. Exkursionen sowie Vorträge von Fach- und Führungskräften zu Trendthemen der Maschinentechnik machen den Beruf des Maschineningenieurs und der -ingenieurin für die Studierenden erlebbar.

In den Vorlesungen diskutieren wir Problemstellungen und Lösungen aus der industriellen Praxis. Die Theorie vertiefen Sie im Labor, wo Sie im Rahmen von Praktika mit modernsten Anlagen und Maschinen arbeiten. In Entwicklungsprojekten  arbeiten Sie mit Ihrem Team über einen längeren Zeitraum an neuen Praxislösungen. Von der Idee zum fertigen Produkt – Sie durchlaufen alle Phasen.

Entwicklungsprojekte

Komponenten für die Computerchip-Produktion

Ohne die VAT Vakuumventile AG aus dem St. Galler Rheintal würden Smartphones, Autos, Solaranlagen und vieles mehr nicht hergestellt werden können. Der Industriepartner des letztjährigen Entwicklungsprojekts ist als Weltmarktführer im Bereich Vakuumventile ein wichtiger Zulieferer für die Anlagenbauer im Silicon Valley und an anderen Standorten auf der Welt, die die Produktionsanlagen für die grossen Chip-Hersteller produzieren und ist somit ein Schlüsselunternehmen in der Halbleiterbranche.

Die Studierenden erhielten die Aufgabe, Prototypen zu entwickeln, welche die Computerchip-Produktion von morgen ermöglichen. Die Herausforderung dabei: Bei der Produktion von Halbleitern muss jegliche Reibung vermieden werden, weil jede Bewegung und Reibstelle kleinste Mikropartikel erzeugt, welche die empfindlichen Produktionsprozesse gefährden. Deshalb mussten unsere Studierenden Prototypen entwickeln, welche Produktionsschritte ermöglichen, die ohne Reibung und damit mit so wenig Partikelerzeugung wie möglich stattfinden.

Wenn Studierende der OST, führende Unternehmen und Forschungspartner zusammentreffen, schafft das Mehrwert für alle Beteiligten. Unsere Studierenden lernen anhand realer Projekte – und bringen dabei zukunftsorientierte Perspektiven ein. 

Ein funktionsfähiges Werkzeug aus dem Drucker?

Bachelorarbeit von Laurence Kägi in Zusammenarbeit mit dem IWK

Mit dem Metall-Druckverfahren ist die Herstellung von komplexen Metallteilen heute kein Problem mehr. M|I-Student Laurence Kägi untersuchte das sogenannte ADAM-Verfahren (Atom Diffusion Additive Manufacturing), ein Metall-Druckverfahren, das Schicht für Schicht ein Kunststoff-Filament aufträgt, in welchem ein Metallpulver enthalten ist.  Kägi konstruierte ein Spritzgusswerkzeug im CAD, druckte es mit dem ADAM-Verfahren und untersuchte und bewertete den Druckprozess.

Um das Berufsbild hautnah zu erleben, besuchen Sie als Studentin, Student des Studiengangs M|I verschiedene Unternehmen. Firmenvertreterinnen, Firmenvertreter führen Sie durch Betriebe und Sie schauen den Ingenieurinnen und Ingenieuren live über die Schulter. Dabei lernen Sie nicht nur die verschiedenen Tätigkeiten kennen, sondern erfahren auch, welche aktuellen Herausforderungen die Branche meistern muss.