Zulassungsbedingungen

In der Regel ist zu einem Weiterbildungsmaster (MAS) oder Zertifikatslehrgang (CAS) zugelassen, wer bereits einen Abschluss einer Fachhochschule (FH, HWV, HTL), einer Universität, einer höheren Fachschule HF oder eine eidgenössische höhere Fachprüfung absolviert hat. Berufserfahrung und Bezug zur Praxis setzen wir ebenfalls voraus. Die verbindlichen Details finden Sie bei den jeweiligen Lehr- und Studiengangsbeschreibungen.

Da jede Bildungs-Biografie individuell ist, prüfen wir selbstverständlich auch Anmeldungen im «sur Dossier»-Verfahren.

Aufnahme sur Dossier

Die Zulassung zu einem Weiterbildungsstudium an einer Fachhochschule setzt hinreichende fachliche und wissenschaftliche Qualifikationen, dokumentiert durch einen Hochschulabschluss, sowie Praxiserfahrung voraus. Gemäss Art. 3 der Verordnung des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement (EVD) zu den Zulassungsvoraussetzungen1 kann zu einem Weiterbildungsstudium auch zugelassen werden, wer «die Befähigung zur Teilnahme aus einem anderen Nachweis» vorlegen kann.

Die Fachhochschulen haben dazu das Verfahren der «Zulassung sur Dossier» eingeführt. Bewerberinnen und Bewerber, die über andere, vergleichbare Abschlüsse und entsprechende Berufserfahrung verfügen, können auf Basis einer individuellen Prüfung des Dossiers aufgenommen werden. Über die Zulassung entscheidet die Leitung der Weiterbildung OST.

1Verordnung des EVD über Studiengänge, Nachdiplomstudien und Titel an Fachhochschulen vom 2. September 2005; Stand am 1. Mai 2009, Art. 3 Zulassungsvoraussetzungen, Abs. 2.

Nachqualifikation ohne Hochschulabschluss

Für Teilnehmende ohne Hochschulabschluss ist das Seminar Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens im Sinne einer Nachqualifikation obligatorisch. Dieses Seminar verschafft die notwendige formelle Grundqualifikation im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens. Es ersetzt keine Lehrgangsinhalte.