«Künstliche Intelligenz nutze ich nicht.» Diesen Satz hört Simone Eicher, Leiterin des Kompetenzzentrums Technologische Innovationen und Alter am Institut für Altersforschung der OST, regelmässig. Doch auch Menschen, die keine KI-Anwendung bewusst verwenden, begegnen ihr oft im Alltag. Sie steckt beispielsweise in Hörgeräten, Sprachassistenten, Suchmaschinen oder auch in Bildern und Texten von Zeitschriften und Medien.
In ihrem aktuellen Blogbeitrag auf CareProduct zeigt Simone Eicher, dass die Frage heute nicht mehr lautet, ob wir KI nutzen, sondern wo wir ihr begegnen, welchen Nutzen sie bietet und wo wir bewusst auf ihren Einsatz verzichten möchten.
Der Beitrag beleuchtet, warum viele ältere Menschen KI bisher nur zurückhaltend nutzen. Studien zeigen, dass digitale Kompetenzen allein nicht entscheidend sind. Ob eine Technologie eingesetzt wird, hängt vor allem davon ab, ob ihr persönlicher Nutzen erkennbar ist.
Anhand konkreter Beispiele wird deutlich, wie KI unterstützen kann, etwa durch Sprachsteuerung, das Vorlesen und Vereinfachen von Texten oder intelligente Assistenzsysteme. Gleichzeitig zeigt der Beitrag, dass jede Person unterschiedliche Bedürfnisse hat und deshalb ihren eigenen Zugang zur Technologie finden muss.
Einblick gibt auch die Forschung des Instituts für Altersforschung, etwa zum KI-Begleiter «Alfred» oder zu Projekten wie dem Sprachassistenten «Luma Life». Die Erfahrungen zeigen: Technologie wird besonders dann akzeptiert, wenn sie einen konkreten Mehrwert im Alltag schafft.
Das Fazit des Beitrags: Niemand muss KI nutzen. Es lohnt sich jedoch zu verstehen, wo sie heute bereits mitwirkt. Dieses Wissen hilft, Chancen und Grenzen besser einzuordnen und selbstbestimmt zu entscheiden.
Zum Blogbeitrag bei CareProduct geht es hier.

