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25 Jahre IMES: Ein Vierteljahrhundert Mikroelektronik, Innovation und Zusammenarbeit

09.09.2026

Am 10. September 2026 feierte das Institut für Mikroelektronik, Embedded Systems und Sensorik (IMES) der OST – Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil-Jona sein 25-jähriges Bestehen. Zahlreiche ehemalige und aktuelle Mitarbeitende, Partner aus Industrie und Forschung sowie Gäste aus dem Umfeld des Instituts nutzten die Gelegenheit, gemeinsam auf ein Vierteljahrhundert IMES zurückzublicken und einen Blick auf die Zukunft der Mikroelektronik und Embedded Systems zu werfen.

Der Jubiläumstag an der OST bot dabei eine Mischung aus Fachvorträgen, persönlichen Begegnungen und Einblicken in die Arbeit des Instituts. In verschiedenen Beiträgen wurde sichtbar, wie breit das Tätigkeitsfeld des IMES heute ist und wie stark sich die Technologien und Fragestellungen in den vergangenen 25 Jahren verändert haben.

Von MICROSWISS zum IMES

Die Geschichte des Instituts reicht bis in die frühen 1990er-Jahre zurück. Mit MICROSWISS entstand 1992 an der damaligen Hochschule für Technik Rapperswil ein Zentrum für Mikroelektronik. Aus diesen Anfängen entwickelte sich das heutige IMES, das seit 2001 als eigenständiges Institut aufgebaut wurde.

In den vergangenen 25 Jahren hat sich das Institut kontinuierlich weiterentwickelt. Ausgehend von der Mikroelektronik kamen neue Schwerpunkte wie Embedded Systems und Sensorik hinzu. Heute reicht das Kompetenzspektrum bis zu FPGA- und SoC-Technologien sowie zu komplexen digitalen und analogen Systemen.

Diese Entwicklung widerspiegelt gleichzeitig die technologische Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte: Was früher noch auf einzelnen Leiterplatten und spezialisierten Bausteinen realisiert wurde, findet heute in hochintegrierten Systemen statt, die Sensorik, Rechenleistung, Kommunikation und intelligente Algorithmen miteinander verbinden.

Einblicke in aktuelle Forschung und Entwicklung

Im Rahmen des Jubiläums erhielten die Gäste Einblicke in aktuelle Arbeiten des IMES. Fachvorträge zeigten verschiedene Aspekte der heutigen Forschung und Entwicklung und machten deutlich, wie eng die Arbeit des Instituts mit konkreten Fragestellungen aus Industrie und Praxis verbunden ist.

Bei den anschliessenden Einblicken in die Labore konnten die Besucherinnen und Besucher die Arbeit des IMES auch unmittelbar erleben. Projekte und Demonstratoren zeigten, wie aus wissenschaftlichen Ideen und technologischen Konzepten konkrete Lösungen entstehen.

Dabei wurde eine zentrale Stärke des Instituts sichtbar: die Verbindung von Ausbildung, angewandter Forschung und industrieller Zusammenarbeit. Studierende und Mitarbeitende arbeiten gemeinsam an Fragestellungen, bei denen aktuelle Technologien nicht nur theoretisch untersucht, sondern praktisch umgesetzt und erprobt werden.

Begegnungen mit ehemaligen Weggefährten

Ein Jubiläum ist immer auch eine Gelegenheit, Menschen wieder zusammenzubringen. Entsprechend gross war die Freude über die zahlreichen ehemaligen Mitarbeitenden, Weggefährten und Partner, die zum Anlass nach Rapperswil kamen.

Gemeinsam wurden Erinnerungen an frühere Projekte, technische Entwicklungen und besondere Momente aus 25 Jahren IMES ausgetauscht. Dabei wurde auch deutlich, dass die Geschichte eines Instituts nicht allein aus Technologien und Projekten besteht. Sie wird vor allem von den Menschen geprägt, die diese Entwicklungen vorantreiben.

Würdigung von Paul Zbinden

Ein besonderer Moment des Jubiläumstages war die Würdigung von Prof. Dr. Paul Zbinden. Als langjähriger Institutsleiter hat er die Entwicklung des IMES wesentlich geprägt und das Institut über viele Jahre mitgestaltet.

Sein Wirken steht für eine Zeit, in der sich das IMES fachlich und personell stark weiterentwickelt hat. Mit seinem bevorstehenden Rückzug aus der Institutsleitung endet eine wichtige Etappe in der Geschichte des IMES. Gleichzeitig bleibt Paul Zbinden dem Institut noch eine Zeit lang verbunden und unterstützt den Übergang.

Festlicher Abschluss im Schloss Rapperswil

Am Abend wurde das Jubiläum im historischen Ambiente des Schlosses Rapperswil fortgesetzt. Nach einem ereignisreichen Tag an der OST bot der festliche Anlass Gelegenheit, die zahlreichen Begegnungen in ungezwungener Atmosphäre weiterzuführen und gemeinsam auf die vergangenen 25 Jahre anzustossen.

Gleichzeitig bleibt der Kern des Instituts unverändert: gute Ideen gemeinsam mit engagierten Menschen in konkrete Lösungen zu überführen und Wissen zwischen Hochschule und Praxis zu verbinden.

Nach 25 Jahren blickt das IMES deshalb nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorne. Die technologischen Herausforderungen der kommenden Jahre werden neue Ideen, neue Kooperationen und neue Lösungen erfordern. Die Geschichte des IMES zeigt, dass das Institut dafür gut aufgestellt ist.