Aggressionsmanagment
Situationen mit aggressiven Reaktionen gehören leider zum Alltag im Gesundheits- und Sozialwesenöffentlichen Bereich.
Mit unseren praxisnahen Schulungen stärken wir Handlungskompetenzen im Erkennen von Frühwarnzeichen, in präventiven und deeskalierenden Massnahmen, in Techniken zum Selbstschutz und in der Nachsorge. Für Mitarbeitende, für Führungskräfte, für Lernende - im Gesundheits- und Sozialbereich sowie in Branchen, in denen eskalierende Situationen auftreten.
Ob umfassender Grundkurs, massgeschneidertes Inhouse-Training oder gezielter Auffrischungskurs - wir bieten Ihnen das passende Format. Unsere Trainerinnen vermitteln praxiserprobtes Wissen und trainieren mit Ihnen konkrete Handlungsstrategien. So lernen Sie mit Ihrem Team, an Ihren konkreten Fällen - und können das Gelernte unmittelbar umsetzen .
Für Führungspersonen bieten wir zudem einen spezialisierten Kurs am Fachhochschulzentrum St.Gallen an. Hier profitieren Sie vom Austausch mit Führungskräften anderer Institutionen.
zertifizierter 3-tägiger Grundkurs Aggressionsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen (Inhouse in Ihrer Institution)
- Inhalte:
- Definition und Häufigkeiten von Aggression, Gewalt und herausforderndem Verhalten
- Erklärungsansätze und Theorien für die Entstehung aggressiven Verhaltens
- Frühwarnzeichen, Einschätzung und Dokumentation aggressiven Verhaltens
- Empfehlungen für den Umgang mit aggressivem Verhalten
- Verbale und nonverbale Kommunikation, Nähe/Distanz
- Eskalation und Deeskalation, Handeln in Notsituationen
- Regeln der Sicherheit, Bewältigungsstrategien
- Arbeit mit Fallbeispielen
- Techniken zum Selbstschutz und zur Bewältigung psychosozialer Notfallsituationen
- Zielgruppe: Mitarbeitende aus der Pflege bzw. klinisch tätiges Personal, Lernende, max. 18 Personen
- Dauer: 3 Tage à 8 Lektionen (2 Tage als Block und 1 Tag 2-3 Wochen später)
- Trainer:innen: 2 Trainerinnen Aggressionsmanagement
- Ort: in Ihrer Institution, auf Wunsch auch im Fachhochschulzentrum St.Gallen
- Zertifikat NAGS
- Kosten: CHF 2500,-/Tag
Individuell für Sie geplanter Kurs (Inhouse in Ihrer Institution)
- Inhalte: entsprechend Ihrer Schwerpunktsetzung – zum Beispiel:
- Definition und Häufigkeiten von Aggression, Gewalt und herausforderndem Verhalten
- Verbale und nonverbale Kommunikation
- Risikoeinschätzung und Prävention
- Zielgruppe: entsprechend Ihrer Schwerpunktsetzung, max. 18 Personen (z.B. Pflegende, klinisch tätiges Personal, Lernende, Mitarbeitende in Servicebereichen, Mitarbeitende mit Gästekontakt)
- Dauer: 1–4 Tage je nach Vereinbarung
- Trainer:innen: 1–2 Trainerinnen Aggressionsmanagement
- Kosten: je nach Vereinbarung
Aggressionsmanagement als Führungsaufgabe
- Inhalte:
- Definition Aggression, Gewalt in der Pflege
- Komplexe Dynamik eskalierender Situationen
- Massnahmen in der Begleitung von Gewalt betroffener
Mitarbeitenden, «Do’s and Don’ts» - Antizipiertes Vorgehen nach Aggressionsereignissen
- Empfehlungen im Rahmen der «Psychologischen Ersten Hilfe»
- Rollenkonflikte und Fallstricke für Führungspersonen
- Zielgruppe: Führungspersonen im Gesundheits- und Sozialwesen
- Maximale Gruppengrösse: 15 Personen
- Dauer: 1 Tag à 8 Lektionen
- Ort: OST – Ostschweizer Fachhochschule, Fachhochschulzentrum St. Gallen
- Durchführungstermine 2027:
- 9. April 2027
- 1. Oktober 2027
- Trainer:innen: 2 Trainerinnen Aggressionsmangement
- Bestätigung der Teilnahme – e-log-Punkte ….
- Teilnahmegebühren: CHF 450.- exkl. MWST, inkl. Unterlagen
Die Anmeldung wird ab Juli 2026 freigeschaltet.
Refresher (individuelle Schwerpunktsetzung)
- Inhalte: entsprechend Ihrer Schwerpunktsetzung – zum Beispiel:
- Fallbesprechungen
- Verbale und nonverbale Deeskalation (mit oder ohne Simulationstraining)
- Techniken zum Selbstschutz
- Zielgruppe: entsprechend Ihrer Schwerpunktsetzung, max. 18 Personen
- Dauer: 2–4 h je nach Vereinbarung,
- Trainer:innen: 1–2 Trainerinnen Aggressionsmanagement
- Kosten: entsprechend Vereinbarung
Trainerinnen
Mir ist wichtig, die Not hinter einem Verhalten zu sehen und Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit ernst zu nehmen. Aggressionsmanagement verstehe ich als Beziehungsarbeit auf Augenhöhe – mit Respekt, Klarheit und echtem Interesse am Gegenüber. Was ich vermittle, soll im Alltag tragfähig sein und sich im praktischen Handeln zeigen.
Ich bin überzeugt: Deeskalation beginnt bei mir selbst. Wer die eigene Not besser wahrnehmen und regulieren kann, gewinnt Handlungsspielraum und kann auch das Gegenüber in schwierigen Momenten wirksamer begleiten. Als Trainerin ist es mir wichtig, Menschen in einem Safe Space mit ihren individuellen Stärken abzuholen, Ressourcen sichtbar zu machen und Lernen nah an ihren eigenen Situationen zu gestalten.


