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Auftakt zum Stadtlabor Basel: Stadtumbau vor Ort verstehen

25.09.2026

Wie verändert sich Basel und was bedeutet dieser Wandel für Wohnen, Arbeiten, Freiraum und die Region? Mit diesen Fragen starteten die Studierenden des MSE Raumentwicklung und Landschaftsarchitektur am 18. September in das Stadtlabor Basel.

Der erste Workshoptag führte die Studierenden direkt an verschiedene Orte des Stadtumbaus und brachte sie mit Fachleuten aus der Planungspraxis zusammen. Martin Sandtner, Kantonsplaner Basel-Stadt, und Thomas Waltert, Kantonsplaner Basel-Landschaft, gaben Einblicke in aktuelle räumliche Entwicklungen und Herausforderungen der beiden Kantone.

Das Stadtlabor wird von Prof. Dr. Tanja Herdt koordiniert. Gemeinsam mit der Stadtplanerin Ariane Widmer begleitete sie die Studierenden durch den Workshop und die anschliessende Auswertung.
 

Basel als Lern- und Arbeitsraum

Am Vormittag erkundeten die Studierenden in Gruppen sechs ausgewählte Transformationsareale. Dabei ging es nicht nur darum, Veränderungen im Stadtraum zu beobachten. Sie fragten auch: Warum verändern sich diese Orte? Wer gestaltet die Entwicklung mit? Wo entstehen Konflikte und welche Spielräume gibt es für neue Lösungen?

Am Nachmittag wurden die Beobachtungen im K-Haus auf dem Kasernenareal gemeinsam ausgewertet. Tanja Herdt und Ariane Widmer arbeiteten mit den Studierenden daran, die unterschiedlichen Entwicklungen miteinander zu vergleichen und erste gemeinsame Erkenntnisse zum Stadtumbau in Basel herauszuarbeiten.
 

Vier Perspektiven auf die Stadt

Im Stadtlabor werden die untersuchten Orte aus vier Perspektiven betrachtet: Produktive Stadt, Resiliente Stadtlandschaft, Inklusive Stadt und Stadt in der Region.

Damit rücken unterschiedliche Fragen in den Blick: Wie können Arbeiten und Wohnen auch künftig nebeneinander Platz finden? Wie kann sich die Stadt an Hitze und Klimawandel anpassen? Wie können Stadtquartiere für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zugänglich und lebenswert bleiben? Und wie hängen Entwicklungen in Basel mit der gesamten Region zusammen?
 

Von der gemeinsamen Analyse zur eigenen Projektarbeit

Der erste Workshop bildet die Grundlage für die Projekt- und Masterarbeiten, die die Studierenden im Laufe des Semesters entwickeln. Die vor Ort gewonnenen Beobachtungen und ersten Thesen werden nun in den einzelnen Arbeiten weiterverfolgt.

Beim zweiten Workshop am 11. November 2026 kommen die Studierenden erneut zusammen. Dann werden die bisherigen Thesen mit den unterschiedlichen Ansätzen der Projekt- und Masterarbeiten verbunden, überprüft und weiterentwickelt.

Den Abschluss bildet im Januar 2027 eine gemeinsame Präsentation der Arbeiten und der Erkenntnisse aus dem Stadtlabor Basel.