Genau diese Frage stand im Zentrum des Workshops der E-Baustelle der OST – Ostschweizer Fachhochschule mit Raphael Carigiet, Susanne Kytzia und Zoe Stadler am 4. September 2026 in Rapperswil. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Städte und Gemeinden sowie unseren Partnern Karina von dem Berge von der HSLU Hochschule Luzern und Marco Meier von ecoforce diskutierten wir Erfahrungen aus ersten E-Baustellen von Carl Caspar Paatz, bestehende Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze.
Der Austausch zeigte deutlich: Das Interesse an E-Baustellen ist gross. Gleichzeitig besteht ein hoher Bedarf an praxisnahen Erfahrungen, Wissenstransfer und einer engen Zusammenarbeit zwischen Forschung, öffentlicher Hand und Wirtschaft.
Die OST verbindet dafür Kompetenzen aus fünf Instituten: dem Institut für Bau und Umwelt (IBU), dem Institut für Modellbildung und Simulation (IMS), dem Institut für Wissen, Energie und Rohstoffe (WERZ), dem Institut für Energietechnik (IET) sowie dem Institut für Entwicklung Mechatronischer Systeme (EMS). Damit bündelt die E-Baustelle Kompetenzen zu zentralen Fragestellungen rund um nachhaltiges Bauen, digitale Baustellenplanung, Wissenstransfer, Energieversorgung, Elektrifizierung, Batteriemanagement und Antriebstechnik.
Der Workshop war mehr als ein Erfahrungsaustausch. Er hat wichtige Akteure vernetzt und eine Grundlage geschaffen, um weitere E-Baustellen in der Ostschweiz voranzubringen. Gemeinsam mit Städten, Gemeinden, Unternehmen und unseren Partnern wollen wir die gewonnenen Erkenntnisse nun in konkrete Projekte überführen und E-Baustellen in der Ostschweiz ermöglichen.

