Bereits zum 18. Mal lud das IDEE Institut für Innovation, Design und Engineering zur Ostschweizer Innovationstagung ein. Zum ersten Mal im neuen Makerspace BOX. An einem Workshop haben Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Unternehmen gemeinsam an konkreten Fragestellungen gearbeitet und dabei das Co-Prototyping mit Innovationsmethoden des IDEE kennengelernt. Für vier Anwendungsfälle entwickelten sie erste Lösungsansätze: Für das St.Galler Unternehmen MycoSolutions entstanden Ideen zur Vermarktung von Pilzen für die biologische Pflanzenstärkung. Für Nahtlos wurde ein textilgerechter Verschluss für ein Coolpad konzipiert, für Studyond nach Lösungen für das Onboarding von KMU gesucht und für Smartfeld ein Blick auf die Schule der Zukunft geworfen.
Verbindung von Lehre, Forschung, Praxis
Abends führte das IDEE und der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen rund 100 Gäste ins Thema Co-Prototyping ein und boten bei einem Rundgang am Campus Lerchenfeld Einblicke in Labore, Unterrichts- und Gruppenräume. Den Abschluss bildete die BOX, der neue Makerspace der OST. BOX steht für Build, Optimize, eXecute. Der Name ist Programm: 3D-Drucker, ein Lasercutter und diverse Werkzeuge ermöglichen es den Studierenden, Entwürfe unkompliziert zu bauen, zu testen und weiterzuentwickeln. Arbeitsplätze, Sitzgruppen und ruhigere Bereiche unterstützen dabei sowohl konzentriertes Arbeiten als auch den Austausch im Team. Eine kleine Holzarena bietet Platz für Inputs von Dozierenden sowie für Weiterbildungen und Kurse mit externen Teilnehmenden.
«Die BOX verbindet Lehre, angewandte Forschung und Praxis. Davon profitieren unsere Studierenden ebenso wie die Unternehmen, mit denen sie Projekte realisieren», sagt Lukas Schmid, Co-Leiter des IDEE Instituts für Innovation, Design und Engineering der OST. Die neue BOX führt diesen Ansatz dauerhaft in den Studienalltag weiter: ausprobieren, weiterdenken und machen.
Freiraum für Studierende
In erster Linie nutzen angehende Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure die BOX für ihre Industrieprojekte. In kleinen Teams entwickeln sie über mehrere Semester ein neues Produkt oder eine Dienstleistung für einen Industriepartner. Die BOX ist für die Studierenden jederzeit zugänglich und schafft damit Freiraum, Projektarbeit flexibel zu organisieren. «Unsere Studierenden sollen nicht nur Konzepte schreiben, sondern ihre Entwürfe sofort testen und weiterentwickeln können. Die BOX schafft dafür die passende Umgebung», erklärt Thomas Utz, Studiengangleiter Wirtschaftsingenieurwesen und Co-Leiter des IDEE.







