Forschungswissen an einem Ort
Wer bisher nach Forschungsaktivitäten der OST suchte, fand die Informationen auf verschiedenen Plattformen. Dazu gehörten die Websites der 39 Forschungsinstitute und Kompetenzzentren, Fach- und Publikationsdatenbanken sowie persönliche Profile von Forschenden. Das im Spätsommer 2026 eingeführte ORIX führt diese Informationen schrittweise zusammen. Publikationen lassen sich mit beteiligten Forschenden, Instituten und Forschungsaktivitäten verknüpfen. So wird sichtbar, zu welchen Themen an der OST geforscht wird und welche Ergebnisse daraus entstehen.
Freier Zugang zu Forschungsergebnissen
ORIX dient zugleich als neues Open-Access-Repositorium der OST. Open Access bedeutet, wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst frei und ohne technische oder rechtliche Barrieren zugänglich zu machen. Forschende, Unternehmen, andere Hochschulen, Medien und die interessierte Öffentlichkeit können dadurch einfacher auf Forschungsergebnisse zugreifen und diese weiterverwenden.
«Mit ORIX schaffen wir eine gemeinsame digitale Infrastruktur für unsere Forschung. Forschungsergebnisse sollen nicht nur entstehen, sondern auch gefunden, genutzt und weitergedacht werden können. Die bessere Sichtbarkeit fördert den wissenschaftlichen Austausch und stärkt den Wissens- und Technologietransfer in Wirtschaft und Gesellschaft», sagt Projektleiterin Monika Kriemler von der Bibliothek der OST.
Teil einer vernetzten Forschungswelt
Technisch basiert ORIX auf der Open-Source-Lösung DSpace-CRIS. Über Schnittstellen lässt sich das Portal mit etablierten Forschungsinfrastrukturen und internen Systemen verbinden. Dazu gehören ORCID zur eindeutigen Identifikation von Forschenden, DOI beziehungsweise DataCite für dauerhafte Identifikatoren wissenschaftlicher Ergebnisse sowie swisscovery, die nationale Rechercheplattform wissenschaftlicher Bibliotheken.
Das öffentlich zugängliche Portal ermöglicht die Recherche nach Publikationen, Personen, Organisationseinheiten, Abschlussarbeiten und weiteren Forschungsergebnissen. Die Bereiche Forschungsprojekte und Geistiges Eigentum befinden sich noch im Aufbau und werden schrittweise ergänzt.
