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ORIX macht Forschung der OST sichtbar

10.09.2026

Mit dem Forschungsportal ORIX, kurz für OST Research Information Exchange, bündelt die OST – Ostschweizer Fachhochschule ihre Forschungsaktivitäten erstmals in einem zentralen Informationssystem. Publikationen, Projekte, Personen und weitere Forschungsaktivitäten werden dadurch leichter auffindbar und langfristig nutzbar.

KI-generiertes Bild von Laptop, auf dem Screen ist das Forschungsportal ORIX ersichtlich.
Das öffentlich zugängliche ORIX-Portal der OST ermöglicht die Recherche nach Publikationen, Personen, Organisationseinheiten, Abschlussarbeiten und weiteren Forschungsergebnissen der OST. (Bild: KI-generiert)

Forschungswissen an einem Ort

Wer bisher nach Forschungsaktivitäten der OST suchte, fand die Informationen auf verschiedenen Plattformen. Dazu gehörten die Websites der 39 Forschungsinstitute und Kompetenzzentren, Fach- und Publikationsdatenbanken sowie persönliche Profile von Forschenden. Das im Spätsommer 2026 eingeführte ORIX führt diese Informationen schrittweise zusammen. Publikationen lassen sich mit beteiligten Forschenden, Instituten und Forschungsaktivitäten verknüpfen. So wird sichtbar, zu welchen Themen an der OST geforscht wird und welche Ergebnisse daraus entstehen.

Freier Zugang zu Forschungsergebnissen

ORIX dient zugleich als neues Open-Access-Repositorium der OST. Open Access bedeutet, wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst frei und ohne technische oder rechtliche Barrieren zugänglich zu machen. Forschende, Unternehmen, andere Hochschulen, Medien und die interessierte Öffentlichkeit können dadurch einfacher auf Forschungsergebnisse zugreifen und diese weiterverwenden. 

«Mit ORIX schaffen wir eine gemeinsame digitale Infrastruktur für unsere Forschung. Forschungsergebnisse sollen nicht nur entstehen, sondern auch gefunden, genutzt und weitergedacht werden können. Die bessere Sichtbarkeit fördert den wissenschaftlichen Austausch und stärkt den Wissens- und Technologietransfer in Wirtschaft und Gesellschaft», sagt Projektleiterin Monika Kriemler von der Bibliothek der OST.

Teil einer vernetzten Forschungswelt

Technisch basiert ORIX auf der Open-Source-Lösung DSpace-CRIS. Über Schnittstellen lässt sich das Portal mit etablierten Forschungsinfrastrukturen und internen Systemen verbinden. Dazu gehören ORCID zur eindeutigen Identifikation von Forschenden, DOI beziehungsweise DataCite für dauerhafte Identifikatoren wissenschaftlicher Ergebnisse sowie swisscovery, die nationale Rechercheplattform wissenschaftlicher Bibliotheken.

Das öffentlich zugängliche Portal ermöglicht die Recherche nach Publikationen, Personen, Organisationseinheiten, Abschlussarbeiten und weiteren Forschungsergebnissen. Die Bereiche Forschungsprojekte und Geistiges Eigentum befinden sich noch im Aufbau und werden schrittweise ergänzt.