In ihrem Artikel in der Collage 2/26 fordert Prof. Dita Leyh die Leserschaft zu einem Blick über den Tellerrand auf. Angesichts der aktuellen Wachstums-Kritik in der Schweiz, lohnt sich die Frage, was denn aus stadtplanerischer Sicht die Folgen eines Wachstumsstopps oder eines Bevölkerungsrückgangs sein könnten. Mögliche Antworten liefert der Blick nach Japan und Südkorea. Beide Länder kämpfen zunehmend mit den Folgen einer demografischen Stagnation. Überalterung, Abwanderung und fehlende Investitionen führen zunehmend zu strukturellen Herausforderungen. Denn während Wachstum in der Regel synchron verläuft, vollzieht sich Schrumpfung nicht konzentrisch, wie ein schrumpfender Ballon, sondern führt oft zu einer perforierten Stadtstruktur mit punktuellem Leerstand, verstreuten Lücken und überdimensionierter Infrastruktur.
Hier geht es zur Publikation
