Prof. Dr. Kerstin Bronner

ISAL Institut für Soziale Arbeit im LebensverlaufDozentin
Profil
Curriculum Vitae
akademische Ausbildung
- CAS Hochschuldidaktik der FHO
- 2010 Erfolgreicher Abschluss der Promotion an der Universität Tübingen mit Magna cum laude. Thema der Dissertation: Grenzenlos normal? Möglichkeiten biografischer Gestaltung und Aushandlung von Gender in Fastnachtsvereinen
- 2006-2009 Promotionsstipendiatin der Hans Böckler Stiftung, Deutschland
- 2008 Forschungsaufenthalt an der University of California, Santa Barbara, USA, Department of Feminist Studies
- 2005-2006 Stipendiatin im Rahmen des Hochschul- und Wissenschaftsprogramms des Landes Baden-Württemberg Wiedereinstiegsstipendien für Frauen nach der Berufs- oder Kinderphase
- 1992-1999 Studium der Erziehungswissenschaft, Studienrichtung Sozialpädagogik, an der Universität Tübingen
beruflicher Werdegang
- seit 2010 Professorin an der FHS St.Gallen, Fachbereich Soziale Arbeit
- 2005-2009 Lehrbeauftragte am Insitut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Sozialpädagogik, Unviersität Tübingen
- 2005-2006 Lehrbeauftragte an der Evangelischen Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg
- 2004-2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Siegfried Müller, Insitut für Erziehungswissenschaft, Universität Tübingen
- 2001-2003 Jugendreferentin bei der Stadt Reutlingen: pädagogische Begleitung Jugendgemeinderat und Koordination der städtischen Mädchenarbeit
- 1999-2001 Pädagogische Mitarbeiterin im Freiwilligen Sozialen Jahr, Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg
Lebens- und Lernerfahrungen
- 2004 Mitarbeit im Frauenferien und -kulturzentrum Valle de la luna, Mallorca
- 1995-2001 Honorartätigkeit in einer interkulturellen Mädchengruppe (Soziale Gruppenarbeit)
- 1996-2000 Initiierung und Durchführung des Erzählcafés zum Austausch zwischen Studierenden und Praktikerinnen bzw. Forscherinnen am Insitut für Erziehungswissenschaft, Uni Tübingen
- 1996-1999 Co-Leitung bei Bildungsseminaren für junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr
- 1996-1999 ungeprüfte wissenschaftliche Hilfskraft in der Bibliothek des Instituts für Erziehungswissenschaft
Kompetenzprofil
Interessens- und Forschungsschwerpunkte
- queer, heteronormaitvity, Gender, Trans*
- Intersektionalität
- Soziale Ungleichheit
- Biografie-/Identitätsentwicklung und Biografieforschung
- Qualitative Forschung
- Fragen der Anerkennung und Missachtung
Lehrtätigkeit
- Intersektionalität, Soziale Ungleichheit, diversity
- queer, gender, trans*
- Studienreise Ägypten: Genderrollen im Islam
- Biografie, Identität
- Anerkennung und Missachtung
- qualitative Forschungsmethoden
- Care und Wohlbefinden
Projekte
laufend:
- Aktuelles SNF-Forschungsprojekt zum Thema family care:Parental Wellbeing | Projekt | OST
abgeschlossen:
- Wissenschaftliche Beratung des Forschungsteams „Gender- und Diversitätsaspekte bei der professionellen Unterstützung von Drogenkonsumierenden mit Fokus auf Crystal-Konsum (GeDiC)“ – Forschungsinstitut tifs und IfE Universität Tübingen (2020/21)
- Verantwortlich für die empirische Phase (biografische Interviews) im Forschungsprojekt Beitrag der Eltern bei einer 'geschlechtsuntypischen' Studien- und Berufswahl
- Mitarbeit im Forschungsprojekt des IFSA Massnahmen im öffentlichen Raum. eine vergleichende Analyse kommunaler Strategien im Umgang mit Formen der Unordnung. (abgeschlossen)
- 2010 Dissertation: Grenzenlos normal? Möglichkeiten biografischer Gestaltung und Aushandlung von Gender in Fastnachtsvereinen
Referate
Bronner, Kerstin: "Und wie geht es eigentlich den Eltern?" Einblicke in das laufende Forschungsprojekt Parental Wellbeing & Family Care. Vortrag am 7. Internationales Bodensee-Symposium Frühe Kindheit «Eltern im Fokus. Verstehen, Unterstützen, Zusammenarbeiten», 13.6.2026
Bronner, Kerstin/ Papaioannou, Irini/ Baghdadi, Nadia: "Doing Family Wellbeing. Familiale Solidaritätspraktiken in Migrationsfamilien als Ressource und Herausforderung" Vortrag an der Internationale Migrationskonferenz «Solidarity und «aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen im Kontext von Migration und ‘Sustainable Global Social Work", 12.6. 2025, FHNW Olten
Bronner, Kerstin: Diskriminierungssenbilbe Praxis? Zur Frage der Praxistauglichkeit des Intersektionalitätskonzepts. Vortragsreihe in 10 Einrichtungen der Sozialen Arbeit in der Ostschweiz im Zeitraum 2018-2020
- Bronner, Kerstin: "Doing intersectionality" - oder: Nutzen und Herausforderungen einer macht- und herrschaftskritischen Analyse für das professionelle Handeln. 4. Internationaler Kongress der SGSA/ SSTS "Soziale Arbeit und Lebenslauf im Zeichen der Beschleunigung", 5.3. 2018
- Bronner, Kerstin/ Knill, Thomas: Junge Männer in geschlechtsuntypischen Studiengängen – empirische Erkenntnisse und konzeptionelle Ableitungen. 31.10. 2017, FHS St. Galen
- Bronner, Kerstin: Professionelle Unterstützung jugendlicher Normalitätsaushandlungen. Vortrag an der Tagung «Intersektionale Jugendhilfe» an der EH Darmstadt, 7.3. 2015
- Bronner, Kerstin: „Der Beitrag der Eltern zur ‚geschlechtsuntypischen‘ Berufs- und Studienwahl der Kinder im Hinblick auf ihre Praxis der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Diskussion des Forschungsdesigns an der Universität Paderborn, Tagung „Gender in der Forschungspraxis“, 5.3. 2015
- Bronner, Kerstin: Grenzenlos normal? Oder: (Un)Doing Gender und (Un)Doing Heteronormativity an Fastnacht. Landauer Vorlesungsreihe Gender. 3.5. 2012, Universität Landau
- Bronner, Kerstin: doing intersectionality: Chancen und Herausforderungen einer Relationierung sozialer Differenzlinien bei der empirischen Analyse, 28.1. 2012, Universität Zürich
- Bronner, Kerstin/ Stiehler, Steve: Der Beitrag der Eltern zur “geschlechteruntypischen“ Berufs- und Studienwahl der Kinder unter besonderer Berücksichtigung der Familienkonstellation und der Arbeitsteilung in der Familie“. Vortrag an der Tagung „Berufliche Orientierung, Bildungssysteme, und vergeschlechtliche Übergänge von der Schule in den Beruf“, 23.11.2012, Universität Basel
- Bronner, Kerstin: 'Soziale Arbeit als unterschätzte Integrationsinstanz: historische und aktuelle Aspekte gesellschaftlicher Minderbewertung Sozialer Arbeit', Berufungsvortrag an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, 21.04. 2009
- Bronner, Kerstin: 'Informal ways of education in rural areas in Germany', Vortrag am Research Center der University of California, Santa Barbara, U.S.A., 23.06. 2008
- Bronner, Kerstin: 'Gender transgressions and doing gender during German Carnival and the impact on identity', Vortrag am Department of Feminist Studies der University of California, Santa Barbara, U.S.A., 28.05. 2008
Publikationen
Publikationen
Bronner, K. (2026). Professionalisierung und Soziale Arbeit. In Intersektionale Pädagogik: Grundbegriffe und Felder der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Praxis (S. 307–314). transcript Verlag. https://doi.org/10.14361/9783839439210-307
Bronner, K., & Paulus, S. (2021). Intersektionalität: Geschichte, Theorie und Praxis: Eine Einführung für das Studium der Sozialen Arbeit und der Erziehungswissenschaft (2., durchgesehene Aufl.). Verlag Barbara Budrich. https://doi.org/10.36198/9783838556376
Brandstetter, J., Bronner, K., Köngeter, S., Laib, A., Pohl, A., & Stiehler, S. (Hrsg.). (2021). Soziale Frage(n) der Zukunft. Frank & Timme.
Bronner, K., Laib, A., & Stiehler, S. (2021). Einleitung: Soziale Frage(n) der Zukunft. In J. Brandstetter, K. Bronner, S. Köngeter, A. Laib, A. Pohl & S. Stiehler (Hrsg.), Soziale Frage(n) der Zukunft (S. 7–22). Frank & Timme.
Bronner, K. (2020). Intersektionalität und Soziale Frage. In S. Paulus & B. Grubenmann, Soziale Frage 4.0: Eine soziohistorische Einführung für die Soziale Arbeit heute (S. 125–126). Verlag Barbara Budrich.
Bronner, K. (2020). Intersektionalität: Praktisch oder nicht? Kritische Anmerkungen aus Sicht verschiedener Praxisfelder Sozialer Arbeit. GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 12(3), 72–86. https://doi.org/10.3224/gender.v12i3.06
Bronner, K. (2019). Doing Intersectionality? Kritische Sichtweisen auf das Intersektionalitätskonzept aus Sicht verschiedener Praxisfelder der Sozialen Arbeit. SozialAktuell, 51(3), 24–25.
Bronner, K., & Paulus, S. (2017). Intersektionalität: Geschichte, Theorie und Praxis. Verlag Barbara Budrich/UTB.
Bronner, K. (2015). Mädchen rosa, Jungen hellblau – Mädchen werden Einzelhandelskauffrau, Jungen Baggerfahrer? Kulturelle Gender- und Heteronormativitätsannahmen und deren Relevanz für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe. Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe, 29(2), 13–14.
Bronner, K. (2014). Professionelle Unterstützung jugendlicher Normalitätsaushandlungen. In N. von Langsdorff (Hrsg.), Jugendhilfe und Intersektionalität (S. 156–169). Budrich UniPress.
Bronner, K. (2013). Grenzenlos normal? Oder: (Un)Doing Gender und (Un)Doing Heteronormativity an Fastnacht. In K. Starck (Hrsg.), Von Hexen, Politik und schönen Männern: Geschlecht in Wissenschaft, Kultur und Alltag (S. 71–82). LIT Verlag.
Bronner, K. (2013). Gender und Heteronormativität als institutionalisierte(s) System(e) sozialer Praktiken: Anforderungen an sozialpädagogische Professionalität. In B. Grubenmann & M. Schöne (Hrsg.), Frühe Kindheit im Fokus: Entwicklungen und Herausforderungen (sozial-)pädagogischer Professionalisierung (S. 83–98). Frank & Timme.
Bronner, K. (2011). Grenzenlos normal? Aushandlungen von Gender aus handlungspraktischer und biografischer Perspektive. transcript Verlag.
Bronner, K. (2010). Intersektionalität in der Forschungspraxis – zum Potential eines intersektionellen Forschungsblicks für die empirische Analyse. In C. Riegel, A. Scherr & B. Stauber (Hrsg.), Transdisziplinäre Jugendforschung: Grundlagen und Forschungskonzepte (S. 253–270). VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Bronner, K. (2009). Widersprüchliche Lebenslagen heute – Herausforderungen an die Praxis. In Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik Baden-Württemberg (Hrsg.), Mädchen in den Hilfen zur Erziehung – Neue Herausforderungen und Chancen?! (S. 20–29).
Bronner, K., & Behnisch, M. (2007). Mädchen- und Jungenarbeit in den Erziehungshilfen: Einführung in die Praxis einer geschlechterreflektierenden Pädagogik. Juventa.
Bronner, K., & Behnisch, M. (2006). Geschlechterpädagogik zwischen Koedukation und homogenen Gruppen: Einige Anregungen für Schule und Jugendhilfe. Jugend inform, 4/2006, 16–19.