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Forschungsprojekt

KLARA: Ein Dialog zum Thema «Hitzebelastung und Alter»

Wer weiss besser, was Hitze für das Leben im Alter bedeutet, als ältere Menschen selbst? Der KLARA Dialog stellt ihre Erfahrungen ins Zentrum und bringt sie mit Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Praxis ins Gespräch. Gemeinsam wird diskutiert, wie St.Gallen auf zunehmende Hitzephasen reagieren kann und welche Massnahmen ältere Menschen im Alltag tatsächlich unterstützen. Die Veranstaltung schafft einen Raum für Zuhören, Lernen und gemeinsamen Austausch – für eine lebenswerte, klimaresiliente Stadt für alle Generationen.

Der KLARA Dialog («Klima, Lebenserfahrung im Alter, Resilienz durch Austausch») stellt die Perspektiven von Menschen im hohen Alter in den Mittelpunkt: Wer weiss besser, wie sich Hitze im Alltag von älteren Menschen anfühlt als diejenigen, die direkt davon betroffen sind? Als Impulsgebende und Expertinnen und Experten ihrer Lebenswelt bringt eine Gruppe von älteren Menschen oder ihre Fürsprecher:innen ihre Erfahrungen in den Dialog ein und treten vor Publikum mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Praxis in den Austausch.

Im Zentrum der Veranstaltung steht ein mehrstufiger Dialog: In einer ersten Gesprächsrunde berichten Menschen im hohen Alter von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und eigenen Lösungsansätzen im Umgang mit Hitze. Die Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Praxis hören in dieser Phase bewusst zu – sie lernen, lassen sich inspirieren und möglicherweise auch irritieren. In einer zweiten Runde greifen die Fachpersonen mit Gestaltungs- und Entscheidungsmacht diese Impulse auf, schildern ihre Perspektiven und diskutieren untereinander. Nach einer Pause kommen beide Gruppen in einem gemeinsamen Dialog zusammen, um Erfahrungen, Zuständigkeiten und Handlungsmöglichkeiten miteinander zu verbinden. Das Publikum begleitet diesen Prozess und ist eingeladen, sich im letzten Teil aktiv einzubringen.

Gemeinsam wurde unter der Leitung von Dr. Stefanie Wiloth diskutiert, wie St. Gallen auf die Herausforderungen des Klimawandels – insbesondere auf zunehmende Hitzephasen – reagieren kann. Die Veranstaltung am 16. September 2026 schaffte Raum für einen offenen Dialog auf Augenhöhe, der unterschiedliche Perspektiven zusammenführt, gegenseitiges Lernen ermöglicht und neue Impulse. 

Die zentralen Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen aus dem Anlass wurden anschliessend in einem Factsheet zusammengefasst und für Politik, Verwaltung, Fachpersonen und interessierte Bürger:innen aufbereitet.

Hier geht es zum Projektbericht.

Laufzeit: 15.06.2026 - 30.09.2026

Projektfinanzierung: