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Forschungsprojekt

Chamäleon - Multifunktionale urbane Retentionsräume für Sport- und Freizeitanlagen

Wie können Entlastungsräume in Sport- und Freizeitanlagen geschaffen werden, um Überlastfälle zu reduzieren und um Gebäude und Infrastruktur zu schützen («Build Better»)?

Städte stehen durch den Klimawandel und zunehmende Wetterextreme unter wachsendem Druck. Konventionelle Entwässerungssysteme stossen bei Starkregenereignissen zunehmend an ihre Grenzen, wodurch das Risiko von Überschwemmungen und Schäden an Gebäuden und Infrastrukturen steigt. Genau hier setzt das Forschungsprojekt «Chamöleon» an.

Wie können Sport- und Freizeitanlagen als temporäre Entlastungsräume gestaltet werden, um Entwässerungssysteme bei Starkregen zu entlasten und Gebäude sowie Infrastrukturen besser zu schützen? Und wie lassen sich bislang monofunktional genutzte Freiräume in der Stadt multifunktional denken und gestalten?

Das Forschungsprojekt untersucht, wie Sport- und Freizeitanlagen über ihre ursprüngliche Nutzung hinaus einen Beitrag zum urbanen Wassermanagement leisten können. Bei Starkregen sollen sie temporär Wasser aufnehmen und zurückhalten, Überlastungen reduzieren und Schäden vorbeugen. Gleichzeitig bleiben sie attraktive öffentliche Räume für Sport, Spiel, Erholung und Begegnung.

So verbindet «Chamöleon» klimaangepasste Stadtentwicklung mit einer effizienteren Nutzung urbaner Flächen und schafft neue Perspektiven für resiliente, lebenswerte Städte.
 

GIS-Karte zur Lage und Verteilung der Sport- und Freiflächen in der Stadt Zürich.
GIS-Karte zur Lage und Verteilung der Sport- und Freiflächen in der Stadt Zürich.