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Bachelor Health Technology Innovation

Das neue Bachelorstudium Health Technology Innovation bildet Sie zum Brückenbauer / zur Brückenbauerin zwischen Gesundheit, Technologie und Wirtschaft aus. Sie entwickeln nutzerzentrierte, regulatorisch fundierte Gesundheitstechnologien und treiben Innovationen in interprofessionellen Teams voran. Es erwarten Sie vielfältige Berufsperspektiven und hervorragende Karrierechancen.

Das Studium in Kürze

Abschluss
Bachelor of Science in Health Technology Innovation (180 ECTS)

Studienort
Campus Lerchenfeld, St.Gallen

Studienbeginn
September 2027

Studienmodelle
Vollzeit, Teilzeit, PiBS

Studiendauer
6 Semester Vollzeit
8 Semester Teilzeit und PiBS

Ein Wechsel zwischen Voll- und Teilzeit-Modell und umgekehrt ist zu jedem Semesterstart möglich

Gebühren
CHF 1000.- pro Semester

Anmeldeschluss
Mai 2027

 

Warum Health Technology Innovation an der OST studieren?

  • Interdisziplinäre Ausbildung:  Das Bachelorstudium HTI reagiert proaktiv auf die sich wandelnden Berufsbilder in der Gesundheitsbranche und fokussiert auf die Schnittstelle zwischen Technik, Gesundheit und Wirtschaft. HTI-Absolventinnen und Absolventen werden zu interdisziplinären Brückenbauerinnen und Brückenbauern für das Gesundheitswesen von morgen ausgebildet.
  • Solutions for Life: Unsere Absolventinnen und Absolventen gestalten die Zukunft der Gesundheitstechnologien aktiv mit: Als integraler Bestandteil interprofessioneller Teams treiben sie Innovationen voran und leisten mit ihrer Arbeit einen sinnstiftenden Beitrag zur Gesundheit von Menschen.
  • Hohe Praxisnähe: Praxis ist beim HTI-Studium ein Kernbestandteil: Rund ein Drittel der Studienzeit verbringen Studierende mit interdisziplinären Projekten mit Spitälern und der Industrie, Praxisphasen und der Bachelorarbeit.
  • Vielfältige Karrierewege und exzellente Jobaussichten: Regulatorische Anforderungen in der Medizintechnikindustrie nehmen zu, Fachkräfte in Engpassberufen werden gezielt gesucht: Der Arbeitsmarkt braucht mehr denn je interdisziplinär ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure. Unsere Absolventinnen und Absolventen haben ausgezeichnete Jobaussichten, zum Beispiel als Usability Engineer, Produktmanager von Gesundheitstechnologien oder auch als Quality Engineer.
  • Einzigartiges Ökosystem: Der Studiengang ist in ein einzigartiges Ökosystem im Raum St.Gallen eingebettet. Die Studierenden profitieren von der unmittelbaren Nähe zu HOCH Health Ostschweiz (Kantonsspital), zur MedTech-Industrie im Rheintal, zur Empa sowie zum Switzerland Innovation Park Ost.
  • Gezielte Förderung der Studierbarkeit: Mathematisch-naturwissenschaftliche Brückenkurse für Nicht-Techniker/innen, Peer-Learning, ein ausgewogenes erstes Studienjahr  und weitere Massnahmen schaffen eine tragfähige fachliche Grundlage trotz unterschiedlicher Vorkenntnisse. 

Die Integration von Technologie in die Spitalumgebung erfordert ein breites technologisches Verständnis, fundierte Kenntnisse der regulatorischen Rahmenbedingungen und intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die Komplexität wird weiter zunehmen – verstärkt durch die zunehmende Vernetzung der Medizintechnik mit anderen Disziplinen, den erweiterten Fokus auf die gesamte Patient Journey sowie durch den Einsatz neuer Entwicklungen. 

Ricardo Iglesias, Stv. Leiter Departement Immobilien & Betrieb, Leiter Technology Management von HOCH Health Ostschweiz

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Daten und Anmeldung

Organisatorisches zum Studium

Health Technology Innovation kann im Vollzeit- oder Teilzeit-Modell studiert werden. Sie können das Zeitmodell zu jedem Semesterstart ändern.

Vollzeit-Studium
Vollzeit dauert das Studium in der Regel 6 Semester

Teilzeit-Studium
Teilzeit studieren Sie drei Tage pro Woche. Das Studium verlängert sich so auf 8 Semester

Das Teilzeitstudium ermöglicht Ihnen, Beruf und Studium unter einen Hut zu bringen. Während acht Semestern studieren Sie in der Regel ca. 20 Lektionen (entspricht ca. 5 Halbtagen) pro Woche. Dies erlaubt es Ihnen, einer Berufstätigkeit von 50 bis 60 Prozent nachzugehen. Auch im Vollzeit-Studium ist eine berufliche Tätigkeit grundsätzlich möglich, aber in bedeutend geringerem Pensum.

Das praxisintegrierte Bachelor-Studium (PiBS)

Die meisten unserer Studierenden haben eine technische, gesundheitliche oder kaufmännische Lehre mit Berufsmaturität absolviert. Das Praxisintegrierte Bachelor-Studium (PiBS) richtet sich an Absolventinnen und Absolventen einer gymnasialen Matura oder junge Menschen mit einem Lehrabschluss und einer Berufsmaturität, die nicht direkt mit dem Studiengang verwandt sind. Die für das Bachelor-Studium Health Technology Innovation nötige Arbeitswelterfahrung wird im PiBS während des Studiums absolviert. 

So funktioniert das PiBS: 

  • In der Regel 60% Studium und 40% Berufstätigkeit über 4 Jahre​
  • Sie können nach der gymnasialen Matura direkt ins Studium an der OST einsteigen und sammeln parallel dazu Arbeitswelterfahrung​
  • Wir unterstützen Sie bei der Suche nach einem Arbeitgeber​
  • Sie verdienen während Ihrer Ausbildung einen Lohn

Interessiert? Mehr Informationen zum PiBS finden Sie hier: 
PiBS an der OST

Anstelle des PiBS haben Interessentinnen und Interessenten mit einer gymnasialen Matura oder einer studiengangsfernen Ausbildung auch die Möglichkeit, vor Studienbeginn ein einjähriges Praktikum zu absolvieren. Infos finden Sie unter Zulassung.

Im Bachelorstudium Health Technology Innovation werden fundierte medizinische und technische Grundlagen vermittelt. Ergänzend dazu fokussiert das Studium auf fünf gleichgewichtete Studienschwerpunkte, die rund um die Entwicklung und Anwendung innovativer Gesundheitslösungen konzipiert sind.

Grundlagenmodule
In der Grundlagenausbildung werden naturwissenschaftliche Grundlagen in Mathematik, Physik, Chemie und Biologie vermittelt. Die technischen Grundlagenmodule umfassen Bereiche wie Mechanik, Elektronik und Informatik. Im interdisziplinären Studiengang wird zudem die notwendige Basis in Medizin und Gesundheitstechnologien vermittelt. Ergänzend dazu werden interdisziplinäre Grundlagenmodule aus den Bereichen Wirtschaft, Ethik und Wissenschaftliches Arbeiten angeboten.

Studienschwerpunkte
Die fünf Studienschwerpunkte im Bachelorstudium HTI werden von allen Studierenden besucht und vermitteln unterschiedliche technische und gesundheitstechnologische Inhalte:

Medical Engineering
Im Schwerpunkt Medical Engineering erwerben die Studierenden Kenntnisse in der Produktentwicklung medizinischer Geräte und Technologien sowie die notwendigen Grundlagen des Projekt- und Risikomanagements. Sie lernen, kreative und effiziente Lösungen bis zur Marktreife zu führen.

Usability Engineering
Im Schwerpunkt Usability Engineering beschäftigen sich die HTI-Studierenden intensiv mit User-Centered Design und Usability-Anforderungen für Gesundheitstechnologien, wobei der Fokus auf Ergonomie, Interaktionsdesign und User Experience (UX) liegt. Um Benutzerfreundlichkeit definieren, messen und verbessern zu können, trainieren sie zudem die effektive Kommunikation mit allen Anspruchsgruppen.

Clinical Engineering
Im Schwerpunkt Clinical Engineering lernen die Studierenden die sichere Anwendung von Technologie für die klinische Versorgung und helfen bei der Beschaffung neuer Technologien sowie der Begleitung klinischer Studien nach GCP-Standards (Good Clinical Practice). Ausserdem entwickeln sie ihre Kommunikationsfähigkeiten im Umgang mit unterschiedlichen Stakeholdern im Klinikumfeld und werden zum unverzichtbaren Bindeglied zwischen Gesundheitsfachpersonal und Technik.

Regulatory Affairs & Quality Management
In diesem Studienschwerpunkt erlernen die Studierenden einen pragmatischen Umgang mit Qualitäts- und regulatorischen Anforderungen an medizintechnische Produkte. Dabei setzen sie sich mit den entsprechenden Verordnungen, Zulassungsprozessen und Produktlebenszyklen auseinander.

Medical Data Engineering
Der Studienschwerpunkt Medical Data Engineering vermittelt Kompetenzen zur strukturierten Erfassung, Verarbeitung und Analyse von Gesundheits- und Versorgungsdaten. Die Studierenden entwickeln datengetriebene und nutzerorientierte Digital-Health-Anwendungen (eHealth/mHealth) und erwerben fundiertes Wissen im Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Machine Learning im Gesundheitskontext.

Der Studiengang Health Technology Innovation steht einer breiten Zielgruppe offen, insbesondere Personen mit Berufsmaturität in den Richtungen Technik/Architektur, Gesundheit/Soziales oder Wirtschaft/Dienstleistungen sowie Personen mit gymnasialer Maturität.

Um dieser Tatsache gerecht zu werden, setzt das didaktische Konzept des Bachelorstudiengangs auf folgende Massnahmen, die die Studierbarkeit fördern und Studienabbrüche reduzieren sollen:

Vorbereitungskurse: 
Vor Semesterbeginn finden intensive Brückenkurse in Mathematik und Physik statt, in denen gezielt der für das Ingenieurstudium relevante Stoff der technischen Berufsmaturität aufgearbeitet wird. Damit werden Absolventinnen und Absolventen der gesundheitlichen und der wirtschaftlichen Berufsmaturität auf das erforderliche Eingangsniveau gebracht.

Begleitende Tutorien:
In den ersten beiden Semestern werden begleitende Übungsstunden und Tutorien angeboten, in denen der Grundlagenstoff in kleinen Gruppen vertieft und individuelle Lücken gezielt geschlossen werden können.

Peer-Learning in praxisnahen Projekten:
Die Teams in den Projektmodulen werden bewusst durchmischt zusammengestellt. Wer einen technischen Hintergrund mitbringt, unterstützt bei Engineering-Aufgaben, während Studierende mit kaufmännischem oder klinischem Hintergrund ihr Wissen in Prozessmanagement respektive Anatomie einbringen.

Ausgewogenes erstes Studienjahr und schrittweise Erhöhung des Anteils technischer Inhalte:
Das erste Studienjahr ist ausgewogen konzipiert und besteht zu je einem Drittel aus den Themengebieten Technik und Informatik, Medizin und Gesundheit sowie Projekte und Praxis zum Einstieg ins Studium.

“Need-to-Know”-Prinzip:
Grundsätzlich wird Theorie im Studiengang HTI nicht «auf Vorrat» gelehrt, sondern immer im Kontext eines konkreten Anwendungsfalls vermittelt.

Praxisnähe

Das Studium an der OST zeichnet sich durch einen sehr starken Praxisbezug aus. Unsere Studierenden sammeln bereits ab dem ersten Semester praktische Erfahrung. Damit die HTI-Studierenden das neu erlernte Wissen kontinuierlich in der Praxis anwenden und vertiefen können, begleiten sie Praxismodule durch das gesamte Studium:

Beobachten und Entdecken – der Fokus im 1. Studienjahr:
Das erste Semester beginnt mit einem „Klinischen Praktikum“: Durch Hospitationen in Kliniken, Praxen und anderen Gesundheitseinrichtungen erleben und dokumentieren die Studierenden reale Problemstellungen aus der Praxis. Parallel dazu startet die Einführung in die Produktentwicklung, in der grundlegende Soft Skills und Kommunikationsmethoden vermittelt werden.

Im zweiten Semester folgt das Innovationsprojekt I mit Fokus auf die „Discover“-Phase des Design Thinking-Prozesses, nutzerzentriertes Design sowie das Verfassen eines professionellen Lastenhefts.

Analyse- und Prozessfokus im zweiten Studienjahr:
Im Innovationsprojekt II (drittes Semester) geht es in die Entwicklung: Mittels Low-Fidelity-Prototyping (z. B. 3D-Druck) machen die Studierenden ihre Konzepte greifbar und führen als Brückenbauer zwischen den Disziplinen Usability-Feedback durch.

Im vierten Semester folgt das PLM-Projekt (Product Lifecycle Management). Im Zentrum steht die Schnittstellenfunktion zwischen R&D und Qualitätsmanagement (QMS) gemäss Medical Device Regulation (MDR) sowie die Erfüllung von Wirksamkeits-, Zweckmässigkeits- und Wirtschaftlichkeitskriterien (WZW).

Vorprojekt und Bachelorarbeit im dritten Studienjahr:
Im fünften Semester bereiten die Studierenden im Vorprojekt zur Bachelorarbeit ihre Abschlussarbeit inhaltlich und administrativ vor - dazu gehören etwa Literaturrecherche, Marktanalysen, die Formulierung von Feature-Requirements sowie die Planung von Studiendesigns inklusive Ethikanträgen.

Den Abschluss bildet im sechsten Semester dieBachelorarbeit (12 ECTS): In Kleingruppen bearbeiten und validieren die Studierenden reale, komplexe Fragestellungen aus Industrie und klinischem Umfeld.
 

Unsere Infrastruktur

Praxisnähe im Studiengang Health Technology Innovation braucht die passende Infrastruktur. Die neue B.O.X. (Build Optimize eXecute) im Campus Lerchenfeld nutzen unsere Studierenden als Innovation Space und verwandeln Ideen schnell in greifbare Prototypen. Zusammen mit dem Studiengang Mechatronik, der ebenfalls im Campus Lerchenfeld beheimatet ist, stehen ihnen zudem die Health Tech Labs offen. Die bewährten Usability Labs der OST ermöglichen es den HTI-Studierenden, von bestehenden Kompetenzen im Interaction Design zu profitieren. Und dank der Zusammenarbeit mit HOCH Health Ostschweiz als Praxispartnerin wird sogar das Spital selbst zum Labor: Beobachtungsstudien finden direkt am Patientenbett statt.

Zulassung und Anmeldung

Für die Zulassung zum Bachelorstudium in Health Technology Innovation wird einer der folgenden formalen Bildungsabschlüsse vorausgesetzt:

  • Berufsmaturität (technisch/gesundheitlich/kaufmännisch)
  • Fachmaturität
  • Gymnasiale Maturität
  • Diplom einer Höheren Fachschule
  • Abschluss einer ausländischen Ausbildung, wenn diese mindestens dem Niveau einer anerkannten Berufsmaturität entspricht

jeweils in Kombination mit einer studienverwandten Berufslehre oder einer studienverwandten einjährigen Arbeitswelt-Erfahrung (Praktikum oder PiBS).

Link zur Seite Zulassung: Mehr Infos zur Zulassung

Karriere

Nach dem Studium erwarten Sie vielfältige und spannende Berufsperspektiven sowie hervorragende Karrierechancen. Sie sind in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern gefragt – von Medizintechnikunternehmen über Spitäler und Kliniken bis hin zu Versicherungen. Als Generalist/in an der Schnittstelle von Technik, Gesundheit und Wirtschaft übernehmen Sie eine wichtige Brückenbauer-Funktion zwischen Gesundheitsfachpersonal und Ingenieurinnen und Ingenieuren. Zudem steht Ihnen die Möglichkeit offen, Ihr Wissen im Master in Medical Engineering (MSE) zu vertiefen.

Link zur Karriereseite

Ihr Kontakt zum Studiengang

Prof. Dr. Markus Michler

IMP Institut für Mikrotechnik und Photonik Professor für Physik und Photonik Leiter Kompetenzbereich integrierte Optik, Profilleiter Photonics

+41 58 257 34 64 markus.michler@ost.ch

Social Media Departement Technik

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