20 Jahre ILT
Das ILT ging von einer zentralen Frage aus: Wie kann angewandte Forschung den tatsächlichen Bedürfnissen der Life-Sciences-Branche gerecht werden? Manuelle Laborprozesse schränkten oft die Reproduzierbarkeit und den Durchsatz ein. Um diese Herausforderung zu bewältigen, war systemisches Denken erforderlich – die Zusammenführung von Mechanik, Automatisierung und Software. Von Anfang an war das Ziel nicht in erster Linie die Forschung, sondern die Umsetzung von Ideen in robuste Lösungen für reale Labore.
Das Institut wurde am 1. März 2006 offiziell eröffnet.
Im Bildungsbereich ist unser Engagement von besonderer Bedeutung. In den Bachelor- und Masterstudiengängen der Mechatronik und Automatisierungstechnik hat das ILT mehr als 20.000 Lehrstunden geleistet. Darüber hinaus haben wir mehr als 100 Veranstaltungen für den Nachwuchs und über 800 studentische Projekte unterstützt. Hinter jeder dieser Zahlen stehen Studierende, die durch die Bearbeitung realer ingenieurwissenschaftlicher Herausforderungen praktische Erfahrungen gesammelt haben.
Der Technologietransfer ist der zweite wichtige Aspekt unserer Wirkung. Das ILT hat an mehr als 400 Kooperationsprojekten mitgewirkt, mit über 100 Partnern aus Forschung und Industrie zusammengearbeitet und die Ergebnisse in mehr als 120 Vorträgen und Publikationen veröffentlicht. Diese Zahlen spiegeln einen konsequenten Ansatz wider: gemeinsam Wissen entwickeln, es in der Praxis erproben und es über die Grenzen des Instituts hinaus nutzbar machen.
Diese Zeitleiste zeigt, wie sich der Tätigkeitsbereich des ILT entwickelt hat. Die Wurzeln des Instituts liegen in den Life Sciences und der Labortechnik. Im Laufe der Zeit kamen Kompetenzen in den Bereichen Medizintechnik, industrielle Automatisierung, Robotik und autonome Systeme hinzu. Diese Bereiche sind keine voneinander getrennten Silos, sondern bauen auf gemeinsamen Stärken in den Bereichen Mechatronik, Steuerungstechnik, Software und Systemintegration auf.
Was die Vielfalt unserer heutigen Aktivitäten verbindet, ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Umsetzung von Ideen in die Praxis. Diese zwanzig Jahre wurden durch unsere Kollegen, Studierenden, Partner und Förderer ermöglicht. Vielen Dank an alle, die zu dieser Reise beigetragen haben.



