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Hans Jakob Barth

Riehen, 1925 – 1984

Kurzbiografie

Als jüngstes Kind von Karl Barth, dem bekannten protestantischen Theologen, wurde Hans Jakob Barth 1925 in Göttingen geboren. Er entwickelte schon früh eine Leidenschaft fürs Zeichnen und Malen und ein ausgeprägtes Interesse an der Natur. Dies war mit ein Grund, dass er sich für den Gärtnerberuf entschied. Nach dem Lehrabschluss arbeitete er fünf Jahre beim renommierten Gartenarchitekten Ernst Cramer in Aarau und Zürich und besuchte Zeichenkurse. Ab 1960 bis zu seinem Tod 1984 arbeitete er als selbstständiger Gartenarchitekt in Riehen. Neben der Tätigkeit als Gartenarchitekt hatte Barth auch regen Kontakt zur Kunstszene und war selber künstlerisch tätig. Vor seinem Tod wurden seine Werke in einer Einzelausstellung gezeigt. In seiner landschaftsarchitektonischen Arbeit mass er der perspektivischen Darstellung eine grosse Bedeutung zu: Sie diente ihm der Überprüfung, aber auch der Vermittlung von Entwurfsideen. Dank seiner ausserordentlichen zeichnerischen Fertigkeit wurde er für das Fach Freihandzeichnen als Gastdozent ans Interkantonale Technikum Rapperswil ITR (heute OST) berufen. Als Landschaftsarchitekt trat er vor allem im Jahr 1980 an der Gartenbauausstellung «Grün 80» in Basel mit der Planung eines Musterfriedhofs zusammen mit Dr. Johannes Schweizer in Erscheinung.

Hans Jakob Barth im ASLA-Bestand

Das ASLA verfügt aus dem Werk von Hans Jakob Barth über zahlreiche Pläne und perspektivische Skizzen.