Richard Arioli
Basel, 1905 – 1994

Kurzbiografie
Nach einer Gärtnerlehre und Abendkursen an der Gewerbeschule in technischem Zeichnen, trat Richard Arioli 1922 seine erste Arbeitsstelle als Gärtner im Weisenhaus Entlisberg in Zürich an. Bereits nach kurzer Zeit kehrte er nach Basel zurück und ging eine Zeit lang verschiedenen Gelegenheitsarbeiten nach, bevor er nach Frankreich ging und anfangs als Terrassier in Castilonés und später in Antibes in einer Rosen- und Nelkengärtnerei arbeitet. Im Juli 1924 kehrte er zurück in die Schweiz, erst nach Basel und später nach Zürich, wo er während drei Jahren bei der Gartenbau-Firma der Gebrüder Mertens tätig war. Zeitgleich absolvierte er zwei je viermonatige Winterkurse an der Gartenbauschule Oeschberg. Im Frühling 1929 folgte eine kurze Anstellung bei der Gartenbaufirma Fröbel, bevor es ihn wieder ins Ausland zog. Anfänglich zu den Gärten Le Nôtres in Versailles und Vauy-le Vicomte. Danach folgte ein Ausflug nach Bofarik in Algerien, bevor er schliesslich beim Schweizer Gartenarchitekten J. Rossiaud in Biarritz halt machte. Im Frühling 1932 kehrte er für kurze Zeit zu den Gebrüder Mertens nach Zürich zurück, bevor er im Januar 1933 seine Stelle als Stadtgärtner in Winterthur antrat. 1936 wurde er in den BSG (heute BSLA) aufgenommen, wessen Präsident er von 1953 bis 1956 war. Im März 1940 kehrte er schliesslich als Stadtgärtner in seine Heimat Basel zurück blieb dort bis zu seiner Pensionierung 1970 tätig. 1962 war er Mitbegründer und (bis 1966) erster Redaktor der Fachzeitschrift «Anthos». Am 29. November 1985 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Basel verliehen.
Richard Arioli im ASLA-Bestand
Das ASLA verfügt aus dem Werk von Richard Arioli über zahlreiche Fotos, Manuskripte und Korrespondenzen sowie seine Büchersammlung.

