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Forschungsprojekt

PlastiLoo: Ein Open Design für Trockentoiletten aus Recyclingplastik

Unzureichende Sanitärversorgung und Kunststoffabfälle stellen in weiten Teilen Subsahara-Afrikas erhebliche Herausforderungen dar und gefährden die öffentliche Gesundheit sowie die Umwelt. Diese Probleme bergen ernsthafte Risiken für die Gesundheit der Bevölkerung und führen zu Umweltverschmutzung, was sowohl die soziale als auch die wirtschaftliche Entwicklung hemmt.

Das PlastiLoo-Projekt zielt darauf ab, diesen Herausforderungen mit innovativen und nachhaltigen Lösungen zu begegnen.

Die OST arbeitet mit dem österreichischen Designstudio EOOS NEXT an Open Design für Trockentoiletten zusammen. Die Lösung trennt Fäkalien und Urin in zwei separate Produkte. Die Quelltrennung bietet mehrere Vorteile:

  1. Werden Fäkalien trocken gehalten, werden Geruchsemissionen und Treibhausgasemissionen reduziert und es entsteht ein geringeres Volumen an gefährlichen Abfällen.
  2. Urin, der den grössten Teil des Phosphors und Stickstoffs aus der menschlichen Ernährung enthält, aber kaum Krankheitserreger aufweist, kann als Dünger wiederverwendet werden.
  3. Trockene menschliche Abfälle können durch Dehydrierung, Kompostierung oder Biokohleproduktion aufbereitet werden, wodurch ein zusätzliches wiederverwertbares Produkt entsteht.

Im Rahmen dieses Projekts wird die lokale Produktion bestehender Designs unter Verwendung von Recyclingkunststoff entwickelt, um sowohl die Herausforderungen im Bereich Sanitärversorgung als auch das Problem von Kunststoffabfällen anzugehen.

Das Projekt konzentriert sich auf eine vorkommerzielle Pilotphase, um die technische und wirtschaftliche Machbarkeit des Einsatzes von Recyclingkunststoff für die Toilettenproduktion nachzuweisen. Die spezifischen Ziele sind:

  1. Aufbau einer Pilotproduktion von zwei Typen von Recyclingkunststoff-Toiletten und Her

Projektfinanzierung:

Kooperation:

EOOS Next Social Design

Abundant Rain

Ever Green Recycling Institute