Forschungsprojekt
Promoting hydration in people living with dementia: Development and feasibility testing of a complex intervention
Menschen mit Demenz sind besonders gefährdet, zu wenig zu trinken. Das internationale Forschungsprojekt ProHydraDem will deshalb eine wissenschaftlich fundierte Intervention entwickeln und erproben, die ihre Flüssigkeitsversorgung nachhaltig verbessert. Beteiligt sind Forschende der OST – Ostschweizer Fachhochschule, der Medizinischen Universität Graz und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Im Zentrum des Projekts steht die Entwicklung von pflegerischen Massnahmen, die eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme von Personen mit Demenz sicherstellen. Anschliessend erfolgt eine Überprüfung des Nutzens und der Umsetzbarkeit. Personen mit Demenz, pflegende Angehörigen und Pflegefachpersonen sind im Projekt aktiv einbezogen.
Um die Massnahmen zu entwickeln, finden Untersuchungen in drei Versorgungsbereichen (Akutspitäler, Pflegeheime, häusliche Pflege) in drei Ländern (Schweiz, Österreich, Deutschland) statt.
Die Ergebnisse dienen als wissenschaftliche Grundlage für die pflegerische Praxis und die zukünftige Forschung.
Gesellschaftlich ist es von grosser Bedeutung, die Gefahr eines Flüssigkeitsmangels bei Personen mit Demenz gezielt zu verringern – insbesondere mit Blick auf klimatische Veränderungen mit langanhaltenden Hitzeperioden.
Gefördert wird ProHydraDem im Rahmen des Weave-Verfahrens durch den Wissenschaftsfonds FWF, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und den Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Das Verfahren unterstützt länderübergreifende Forschungsprojekte, die in einem gemeinsamen Begutachtungsprozess nach wissenschaftlichen Exzellenzkriterien ausgewählt werden.
Laufzeit: 01.01.2027 - 31.12.2029
Projektfinanzierung:
- Schweizerischer Nationalfonds (SNF)
- Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
- Österreichischer Wissenschaftsfonds (FWF)
Kooperation:
- Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Medizinische Universität Graz


