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Forschungsprojekt

PeaknCool4District – Erneuerbare Spitzenlast und Kühlung für Wärmenetze

Der Ausbau der Fernwärme steht vor grossen Herausforderungen: Fossile Spitzenlasten, begrenzte Netzkapazitäten und der steigende Bedarf an Klimakälte. Das Forschungsprojekt PeaknCool4District der OST (Ostschweizer Fachhochschule) entwickelt eine Lösung für diese drei Probleme.


Das Konzept: Dreifachnutzung statt Einzellösung

Dezentrale, erdgekoppelte Wärmepumpen werden direkt bei Gebäuden installiert. Im Winter decken sie die Lastspitzen im Wärmenetz ab und entlasten somit fossile Kessel. Im Sommer produzieren dieselben Anlagen Klimakälte. Die dabei entstehende Abwärme regeneriert das Erdreich oder speist Energie ins Netz zurück.


Praxiserprobung in drei Fallstudien mit unterschiedlichem Fokus

  1. Spital Thusis: Es wird die optimale Auslegung der Erdwärmesonden und deren Integration in das hydraulische System des Spitalgebäudes untersucht.
     
  2. Fernwärme Wallisellen: Für ein geplantes Netz wird analysiert, wie sich bestehende Erdwärmesondenfelder nach dem PeaknCool-Prinzip integrieren lassen, um Spitzenlastkessel fast vollständig zu ersetzen.
     
  3. Fernwärme Stadt Zürich: Die Studie untersucht die Nutzung von Rezirkulationsbrunnen zur saisonalen Speicherung von Wärme und Kälte im Grundwasser nach dem PeaknCool-Prinzip.

 

Kontakt: Alex Hobé

Laufzeit: 01.01.2025 - 31.03.2027

Kooperation:

PeaknCool4District ist ein Projekt der OST (IET, SPF), gefördert vom Bundesamt für Energie (BFE), in Zusammenarbeit mit Energie 360°, den Werken Wallisellen, der Stadt Zürich und SIG.