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Symbolfoto für Smart Farming, dem Tätigkeitsgebiet des Instituts für Intelligente Systeme und Smart Farming der OST

ISF Institut für Intelligente Systeme und Smart Farming

Wie sieht eine zukunftsorientierte und nachhaltige Landwirtschaft aus? Gemeinsam mit Unternehmen und Betrieben forschen wir an neuen Technologien und entwickeln innovative Systeme, um die Landwirtschaft von morgen mitzugestalten.

Im Auftrag des Kantons Thurgau baut die OST – Ostschweizer Fachhochschule in Tänikon das neue ISF Institut für Intelligente Systeme und Smart Farming auf. Die Land- und Ernährungswirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. In unserem Living Lab forschen wir mit Partnern und Partnerunternehmen an der Zukunft der Landwirtschaft. Der schnelle Technologiewandel bietet viele Chancen für eine effizientere und umweltfreundlichere Bewirtschaftung, erhöht jedoch den Innovationsdruck auf die Betriebe: Sie müssen unterschiedlichen Interessen und Vorgaben wie Konsumentenmitbestimmung, Umweltschutz, Klimapolitik, Wettbewerbsfähigkeit, Subventionspolitik und Nahrungsversorgungssicherheit gerecht werden.

Um dem Tempo der Veränderungen gerecht zu werden, ist ein beschleunigter Wissenstransfer von der Grundlagen- und angewandten Forschung in die Praxis unter Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten notwendig. Das ISF als Teil der Systemtechnik der OST wird in Kooperation mit Agroscope und Swiss Future Farm in Tänikon zum optimalen Partner in allen Belangen der Farm-to-Food-Kette. Mit einem stark interdisziplinären Ansatz, der Technik, Wirtschaft und Umwelt verbindet, können praxisrelevante Fragestellungen unter realen Bedingungen vor Ort untersucht werden.

Fakten zum Institut

Themengebiet
Intelligente Systeme und Smart Farming

Standort
Tänikon TG

Gründungsjahr
Mai 2024

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Kontakt

Dejan Šeatović, Leiter ISF
+41 58 257 35 02
dejan.seatovic@ost.ch

Luis Meier
+41 58 257 42 14
luis.meier@ost.ch​​​​​​​

Hier finden Sie uns:
ISF Institut für Intelligente Systeme und Smart Farming
Tänikon 58356Tänikon-Ettenhausen

Unsere Kompetenzen

Primäres Ziel des Instituts ist die Entwicklung und Weiterentwicklung intelligenter Systeme zur Lösung anspruchsvoller Probleme in der Industrie, Land- und Ernährungswirtschaft. Unsere Kompetenzen werden in drei Bereiche unterteilt: intelligente Systeme wie Roboter, Deep-Learning  und Machine-Learning sowie eine sinnvolle und echtzeitfähige Perzeption.

Was unser Institut auszeichnet

Innovativ: Dank der Einbettung des neuen Instituts in die OST mit über 1500 Mitarbeitenden an den drei Standorten Buchs, Rapperswil-Jona und St.Gallen steht ein sehr grosses Reservoir an Fachkompetenz in unterschiedlichsten Bereichen zur Verfügung. 

Nachhaltig: Energieeffizienz ist auch in der Landwirtschaft das grosse Thema. Zudem bieten Intelligente Systeme und Smart Farming neue Möglichkeiten, um den Einsatz von Bioziden und umweltschädlichen Stoffen auf ein Minimum zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. 

Zukunftsorientiert: Als praxisorientierte Fachhochschule nutzt die OST vorhandene Grundlagenforschung und sorgt unter Berücksichtigung der besonderen Schweizer Aspekte für den gewinnbringenden Transfer in die Praxis. Dies sorgt dafür, dass Land- und Ernährungswirtschaft rechtzeitig für kommende Herausforderungen gerüstet ist.

Was ist Smart Farming?

Smart Farming bezeichnet den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (Intelligente Systeme) in der Landwirtschaft.

Dazu gehören:

  1. Automatisierung von Arbeitsabläufen
  2. Maschinelles Lernen
  3. Vernetzte Geräte und Fahrzeuge
  4. Big Data und smarte Technologien
  5. Einsatz erneuerbare Energien

Was ist ein «Living Lab»?

Im Living Lab finden Forschung und Praxis zusammen. Ein experimentelles und praxisnahes Umfeld mit industrietauglicher Infrastruktur (Industrial Scale) fördert das gegenseitige Problemverständnis und das gemeinsame Lernen.
In Projekten der angewandten Forschung und Entwicklung werden auf dieser Basis wissenschaftlich fundierte, sozialverträgliche und gleichzeitig praxistaugliche Lösungen erschaffen und getestet (Transfer).

Was ist Farm to Food?

In «Farm-to-Food» verlinken wir in den Aktivitäten im Living Lab die gesamte Wertschöpfungskette von der Aussaat bis zum Konsumierenden.
Indem wir alle Anspruchsgruppen berücksichtigen, schaffen wir breit abgestützte Lösungen in der hochkomplexen Land- und Ernährungswirtschaft.