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Studentin des Master Medical Engineering (MSE) bei der Arbeit am Projekt

Master Medical Engineering (MSE)

Im Master in Medical Engineering bringen Sie die Medizin mit Innovationen aus dem Bereich der Technik entscheidend voran. 

Dabei gestalten Sie Ihr Studium nach Ihren eigenen Interessen, indem Sie Ihr Wissen entweder breit aufstellen oder sich gezielt spezialisieren. Begleitet werden Sie von engagierten, hervorragend vernetzten Fachleuten, die ihre Erfahrung aus Forschung und Industrie einbringen und Ihnen aktuelles, praxisrelevantes Know how vermitteln.

Das Studium in Kürze

Abschluss
Master of Science in Engineering mit Vertiefung in Medical Engineering

Studienbeginn
Herbstsemester: 14. September 2026
Frühlingssemester: 22. Februar 2027

Studiendauer
3 Semester Vollzeit oder 5-6 Semester Teilzeit
Das Studium kann berufsbegleitend absolviert werden.

Studienort
Rapperswil-Jona oder Buchs.
Sie wählen einen dieser Standorte für Ihre fachliche Vertiefung.

Die Theorie- und Kontextmodule finden in Zürich statt in der Nähe des HB.

Zulassung
Bachelor oder vergleichbarer Abschluss im technischen Bereich.
Die Leistungen des gesamten Bachelor-Studiums müssen einem ECTS Grade A oder B entsprechen. Alternativ können Sie sich «sur Dossier» bewerben.

Weitere Infos zur Zulassung

Empfohlene Bachelor-Abschlüsse:

  • Technischer Abschluss

Alle Aufnahmen im «sur Dossier»-Verfahren.

Anmeldeschluss
Herbstsemester: 30. April  2026
Frühlingssemester: 30. November 2026

Anmeldungen sind darüber hinaus möglich, solange Studienplätze frei sind

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„Im Masterstudium konnte ich die theoretischen Kenntnisse aus dem Bachelor in der Mechanik, Elektrotechnik und Informatik sowie auch in der Biomechanik weiter vertiefen. Die notwendigen Kompetenzen für eine strukturierte Durchführung von Projekten erlernte ich durch den starken Praxisbezug des MSE. Zudem profitierte ich von spannenden Einblicken in interdisziplinäre und zukunftsorientierte Projekte.“

Dario Bee
Product Development Engineer, Auxivo AG

Dario Bee – Product Development Engineer, Auxivo AG

Warum MSE Medical Engineering studieren?

  • Starke Grundlagen gezielt vertiefen: Sie bauen auf Ihrem Bachelorwissen auf und erweitern es um gefragte Branchenkenntnisse im Medical Engineering
  • Individuelle Spezialisierung: Sie setzen eigene Schwerpunkte und vertiefen sich beispielsweise in Legal und Regulatory, Digital Health, Medizintechnik oder Diagnostik.
  • Hervorragende Zukunftsperspektiven: Als Health Engineer profitieren Sie von wachsenden Branchen wie Medizintechnik und Life Sciences mit attraktiven Karrieremöglichkeiten.
  • Hoher Praxisbezug im Studium: Sie arbeiten an realen Fragestellungen und sammeln wertvolle Erfahrung in praxisnahen Projekten. Sie profitieren von der engen Zusammenarbeit mit Kliniken und Industriepartnern und bearbeiten Projekte sowie Masterarbeiten mit direktem Praxisbezug.
  • Unterricht durch vernetzte Fachleute: Sie lernen von ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus Fachhochschulen der ganzen Schweiz mit engem Bezug zu Forschung und Industrie.
  • Advisorbetreuung: Die fachliche Betreuung erfolgt direkt durch erfahrene und ausgewiesene Professorinnen und Professoren (Advisor). Dies ermöglicht eine enge Begleitung im Studium sowie eine hohe Qualität in Lehre, Projektarbeiten und Masterarbeiten.

Mehr zu Advisors

Absolventen des Master Medical Engineering bei der Arbeit

Karriere nach dem Master

Zukunftsperspektiven

Sie können in Unternehmen oder Kliniken an der Entwicklung medizinischer Geräte, Implantate, Sensoren und Prozesse für Prävention, Diagnostik und Therapie arbeiten und Aufgaben im Qualitätsmanagement übernehmen . Ebenso können Sie auch in der angewandten Forschung und Entwicklung tätig sein und innovative Technologien vorantreiben. 

Mehr zu Karriere

Studienschwerpunkte

Sie entscheiden selbst, in welchem Bereich Sie zur Spezialistin oder zum Spezialisten werden und verschaffen sich damit ein klares fachliches Profil. An der OST können Sie sich in vier Studienschwerpunkten spezialisieren.

Biomedizinische Technik

Die Biomedizinische Technik ist ein sehr multidisziplinäres Gebiet an der Schnittstelle zwischen Medizin, Mensch und Technik. Im Schwerpunkt befassen Sie sich mit folgenden Bereichen:

  • Tissue Engineering und Regenerationsmedizin
  • Biomechanik
  • Biomaterialien, Biokompatibilität
  • Orthopädie, Implantate und Prothesen
  • Rehabilitation Engineering, Assistive Robotik
  • Geriatrie und Altersforschung

Digitale Gesundheitssysteme

Im Schwerpunkt Digitale Gesundheitssysteme vermitteln wir Ihnen folgende Inhalte:

  • Gesundheitswesen und Spitalmanagement
  • Telemedizin
  • Datenanalyse
  • Maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz
  • Sicherheit und Datenschutz

Medizinische Diagnostik

Sie behandeln folgende Themen für die medizinische Diagnostik:

  • Mechatronische Systeme, eingebettete Systeme, Sensoren und Messsysteme
  • Medizinische Bildgebung, OCT-Geräte, Optik, Signalverarbeitung MRI, CT, Ultraschall, PET/SPECT
  • Point-of-Care-Diagnostik (Lab-on-Chip, Micro-TAS, implantierbare Sensoren, Pumpen und Stimulatoren), tragbare Technologien

Marktzugang für Medizinprodukte

In diesem Schwerpunkt  lernen Sie den Weg eines medizintechnischen Produkts von der Entwicklung über die Realisierung bis zur Markteinführung kennen:

  • Entwicklungsprozesse für medizinische Produkte, Produktlebenszyklus
  • Regulatorische Anforderungen, Risikomanagement und Usability, Zulassungsverfahren, klinische Nachverfolgung nach der Markteinführung, klinische Bewertung
  • Wertschöpfungskette, Supply Chain Management
  • Ethische und soziale Aspekte der Medizintechnik

Zulassung und Anmeldung

Die Zulassungsbedingungen zum Studium an einer Fachhochschule sind schweizweit einheitlich geregelt. Alle Informationen zur Anmeldung und zu den Voraussetzungen fürs Studium finden Sie hier. 

 Mehr zu Voraussetzungen und zur Zulassung

Ihr Kontakt zum Studiengang

Prof. Dr. Agathe Koller

ILT Institut für Laborautomation und Mechatronik Institutsleiterin ILT, Studiengangleiterin Master of Science MSE, Professorin

+41 58 257 49 29 agathe.koller@ost.ch

Julia Niepel

MSE Master-Office Fachverantwortliche Master-Office

+41 58 257 44 07 julia.niepel@ost.ch

Häufige Fragen (FAQ)

Ja, der MSE kann flexibel gestaltet werden. Viele Studierende absolvieren das Studium in Teilzeit. Dank der modularen Struktur und der planbaren Präsenzzeiten lässt sich das Studium gut mit einer beruflichen von nicht mehr als 50% Tätigkeit vereinbaren.

Es besteht zudem die Möglichkeit, während des Studiums flexibel zwischen Teil- und Vollzeit zu wechseln, sodass sich das Studium an veränderte berufliche oder private Rahmenbedingungen anpassen lässt.

Der MSE Master of Science in Engineering (MSE) ist ein konsekutiver Masterabschluss mit internationaler Anerkennung. Er baut auf einem Bachelorabschluss auf und zählt zur Erstausbildung. Es sind reguläre Semestergebühren zu entrichten. 
Ein MAS Master of Advanced Studies ist hingegen ein Weiterbildungsstudium für Berufstätige mit mehrjähriger Praxiserfahrung. Der Fokus liegt stärker auf der Anwendung in der Praxis und weniger auf wissenschaftlicher Vertiefung.

Die Zulassung zum Studium setzt in der Regel einen sehr guten Bachelorabschluss in einem fachverwandten Bereich voraus. Bewerberinnen und Bewerber mit einem fachfremden Bachelorabschluss können unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls zugelassen werden. In diesem Fall ist eine individuelle Zulassungsprüfung sur Dossier möglich, sofern ein sehr guter und leistungsstarker Studienabschluss vorliegt und die zuständige Profilleitung der Zulassungsprüfung zustimmt.

Im Rahmen der Zulassung sur Dossier wird ein persönliches Aufnahmegespräch durchgeführt. Dieses Gespräch dient der Abklärung der fachlichen und methodischen Voraussetzungen und muss für eine Zulassung erfolgreich bestanden werden.

Ja, ein Auslandsaufenthalt ist während des Masterstudiums grundsätzlich möglich. Der MSE Master of Science ist international anerkannt und bietet verschiedene Möglichkeiten, internationale Erfahrungen zu sammeln, zum Beispiel im Rahmen von Austauschsemestern, Projektarbeiten oder der Masterarbeit in Zusammenarbeit mit einer ausländischen Hochschule oder einem internationalen Unternehmen. Die konkrete Ausgestaltung wird individuell geplant und erfolgt in Absprache mit dem Advisor, damit der Auslandsaufenthalt optimal in den Studienverlauf integriert werden kann.