Buck-Boost PFC für LED-Leuchten

Eine PFC Schaltung wird üblicherweise als switched-mode Konverter aufgebaut und sorgt bei der Gleichrichtung einer Wechselspannung in Netzgeräten für eine symmetrische Netzbelastung. Standartmässige PFC-Schaltungen werden oft als Boost Konverter realisiert. Der Nachteil dieser Topologie ist jedoch die hohe Zwischenkreisspannung. In der betrachteten Anwendung sind dies etwa 480 V, bei einer Eingangsspannung von 277V-AC. Deshalb wurde in dieser Bachelorarbeit untersucht, ob ein Buck-Boost Konverter mit Universal-Input als PFC Schaltung mit einer tiefen Zwischenkreisspannung von 100 bis 200 V praktisch realisiert werden kann. Dadurch erhofft sich die Firma TRIDONIC aus Dornbirn, welche sich auf intelligente Lösungen in der Beleuchtungsbranche spezialisiert hat, Vorteile in der Anwendung von LED Treibern, da diese Spannungswerte passender für LED Leuchten sind. Dazu wurden zwei baugleiche nicht-invertierende Buck-Boost PFC Konverter mit unterschiedlichen Ansteuerungskonzepten umgesetzt und miteinander verglichen. Die entwickelte Schaltung soll für eine Ausgangsleistung von 50 W über den ganzen Eingangsspannungsbereich von 110 – 277 V betrieben werden können und die normativen Anforderungen bezüglich Oberwellen, THD, Power-Factor und Wirkungsgrad einhalten.

Studiengang
Systemtechnik
Art der Arbeit
Bachelorarbeit
Autor/-en
Michael Alig
Nicolà Dürr
Referent/-en
Prof. Dr. Kurt Schenk
Jahr
2020
Projekteingabe:
08.09.2020
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