Mit utopischem Denken die Soziale Arbeit prägen

81 Studierende haben ihre Ausbildung in Sozialer Arbeit oder Sozialpädagogik mit Erfolg abgeschlossen. 72 Bachelor- und 9 Master-Diplome wurden an der Diplomfeier im St.Galler Pfalzkeller überreicht. In der Festrede brach Professor Mathias Lindenau vom Zentrum für Ethik & Nachhaltigkeit des Departements Soziale Arbeit eine Lanze für utopisches Denken.

Wie bereits im Frühling fand die Diplomfeier vom 22. September 2020 aufgrund der Corona-Pandemie ohne die Angehörigen und mit besonderen Sicherheitsmassnahmen statt. Obwohl die Diplomübergabe erneut nicht im gewohnten Rahmen stattfinden könne, freue sie sich ausserordentlich, den Studierenden persönlich vor Ort und nicht im virtuellen Raum herzlich gratulieren zu können, betonte Yvonne Gassmann, Leiterin Departement Soziale Arbeit und stellvertretende Rektorin an der OST. 

Denken, Fühlen und Handeln 

Die Diplomandinnen und Diplomanden hätten sich während ihrer Ausbildung nicht nur grosses Wissen angeeignet, sondern auch eine in der Sozialarbeit und Sozialpädagogik notwendige spezifische Haltung. Im vom Leitgedanken «Denken, Fühlen, Handeln» geprägten Arbeitsalltag, leisteten sie einen wichtigen Beitrag, damit Menschen in schwierigen Situationen zu einem gelingenderen oder gelingenden Leben finden könnten. Mit der Ausbildung im Departement Soziale Arbeit seien die Studierenden für ihre künftigen Aufgaben gut gerüstet. Sie hätten ein sehr grosses Ziel erreicht und könnten stolz auf ihre Leistung sein. 

Utopien haben einen unschätzbaren Wert 

Professor Mathias Lindenau stellte seine Festrede unter den Titel «Die Utopie als das vermeintlich Unmögliche». Ihm sei es ein Anliegen, eine Lanze für das utopische Denken zu brechen, weil es sehr viel Anregungspotential biete. Es animiere dazu, über den Status Quo nachzudenken und Alternativen zu entwickeln. «Utopien sind rationale Entwürfe, die danach fragen, welche Veränderungen unsere Gesellschaft braucht.»  

72 Bachelor- und 9 Master-Diplome überreicht 

Die 72 Bachelor- und neun Master-Diplome überreichten die Studiengangsleiterin Christine Windisch und die Studiengangsleiter Steve Stiehler und Marcel Meier Kressig. Den musikalischen Teil der Diplomfeier gestaltete Carole Brunner von «Ginger and the Alchemists» mit lyrischen Folk-Pop-Songs.

Alle News

Mit utopischem Denken die Soziale Arbeit prägen

81 Studierende haben ihre Ausbildung in Sozialer Arbeit oder Sozialpädagogik mit Erfolg abgeschlossen. 72 Bachelor- und 9 Master-Diplome wurden an der Diplomfeier im St.Galler Pfalzkeller überreicht. In der Festrede brach Professor Mathias Lindenau vom Zentrum für Ethik & Nachhaltigkeit des Departements Soziale Arbeit eine Lanze für utopisches Denken.

Wie bereits im Frühling fand die Diplomfeier vom 22. September 2020 aufgrund der Corona-Pandemie ohne die Angehörigen und mit besonderen Sicherheitsmassnahmen statt. Obwohl die Diplomübergabe erneut nicht im gewohnten Rahmen stattfinden könne, freue sie sich ausserordentlich, den Studierenden persönlich vor Ort und nicht im virtuellen Raum herzlich gratulieren zu können, betonte Yvonne Gassmann, Leiterin Departement Soziale Arbeit und stellvertretende Rektorin an der OST. 

Denken, Fühlen und Handeln 

Die Diplomandinnen und Diplomanden hätten sich während ihrer Ausbildung nicht nur grosses Wissen angeeignet, sondern auch eine in der Sozialarbeit und Sozialpädagogik notwendige spezifische Haltung. Im vom Leitgedanken «Denken, Fühlen, Handeln» geprägten Arbeitsalltag, leisteten sie einen wichtigen Beitrag, damit Menschen in schwierigen Situationen zu einem gelingenderen oder gelingenden Leben finden könnten. Mit der Ausbildung im Departement Soziale Arbeit seien die Studierenden für ihre künftigen Aufgaben gut gerüstet. Sie hätten ein sehr grosses Ziel erreicht und könnten stolz auf ihre Leistung sein. 

Utopien haben einen unschätzbaren Wert 

Professor Mathias Lindenau stellte seine Festrede unter den Titel «Die Utopie als das vermeintlich Unmögliche». Ihm sei es ein Anliegen, eine Lanze für das utopische Denken zu brechen, weil es sehr viel Anregungspotential biete. Es animiere dazu, über den Status Quo nachzudenken und Alternativen zu entwickeln. «Utopien sind rationale Entwürfe, die danach fragen, welche Veränderungen unsere Gesellschaft braucht.»  

72 Bachelor- und 9 Master-Diplome überreicht 

Die 72 Bachelor- und neun Master-Diplome überreichten die Studiengangsleiterin Christine Windisch und die Studiengangsleiter Steve Stiehler und Marcel Meier Kressig. Den musikalischen Teil der Diplomfeier gestaltete Carole Brunner von «Ginger and the Alchemists» mit lyrischen Folk-Pop-Songs.