OST entwickelt ersten CO₂-neutralen Beton mit

Ein starkes Trio: Das Bauunternehmen Zindel United, der Baustoffhersteller Logbau AG und Expertinnen und Experten der OST – Ostschweizer Fachhochschule haben den ersten CO2-neutralen Beton der Schweiz entwickelt. Das «Geheimnis» hinter dem neuen Baustoff: INKoh-Pflanzenkohle aus einheimischer Holzwirtschaft.

Dem CO2-neutralen Beton wird Pflanzenkohle aus einheimischer Holzwirtschaft beigemischt. Bild: Zindel United / Mattias Nutt

Beton ist der meistgenutzte Baustoff in der Schweiz. Wegen seiner schlechten CO2-Bilanz gerät er aber zunehmend unter Druck. Die indirekten Treibhausgasemissionen im Beton stammen aus der Zementherstellung und sind nahezu unvermeidbar. Aber sie können kompensiert werden, indem man dem Beton INKoh-Pflanzenkohle beimischt.

Pflanzenkohle als CO2-Speicher

Die INKoh-Pflanzenkohle stammt von der in Maienfeld ansässigen Inega AG und wird in einem speziell entwickelten Pyrolyseverfahren aus unbehandeltem Restholz aus regionaler Forstwirtschaft hergestellt. Diese Pflanzenkohle enthält Kohlenstoff, der während des Wachstums der Pflanzen aus der Luft aufgenommen wurde. Er bleibt nun im Beton gebunden und wird so der Atmosphäre dauerhaft entzogen. Die CO2-Bilanz wird dadurch ausgeglichen – was dem «Netto Null»-Ansatz entspricht.

Bald in der ganzen Schweiz erhältlich

Die Expertinnen und Experten der OST – Ostschweizer Fachhochschule begleiteten diese Produktentwicklung in der Baustoffprüfung mit regelmässigen Tests, um die ideale Rezeptur für den Beton zu ermitteln. Aktuell ist «Klark» – so der patentierte Markenname – in Graubünden, St.Gallen und im Fürstentum Liechtenstein lieferbar, in Zukunft soll er in der ganzen Schweiz hergestellt und vertrieben werden.

Mehr Informationen in der Medienmitteilung.

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OST entwickelt ersten CO₂-neutralen Beton mit

Ein starkes Trio: Das Bauunternehmen Zindel United, der Baustoffhersteller Logbau AG und Expertinnen und Experten der OST – Ostschweizer Fachhochschule haben den ersten CO2-neutralen Beton der Schweiz entwickelt. Das «Geheimnis» hinter dem neuen Baustoff: INKoh-Pflanzenkohle aus einheimischer Holzwirtschaft.

Dem CO2-neutralen Beton wird Pflanzenkohle aus einheimischer Holzwirtschaft beigemischt. Bild: Zindel United / Mattias Nutt

Beton ist der meistgenutzte Baustoff in der Schweiz. Wegen seiner schlechten CO2-Bilanz gerät er aber zunehmend unter Druck. Die indirekten Treibhausgasemissionen im Beton stammen aus der Zementherstellung und sind nahezu unvermeidbar. Aber sie können kompensiert werden, indem man dem Beton INKoh-Pflanzenkohle beimischt.

Pflanzenkohle als CO2-Speicher

Die INKoh-Pflanzenkohle stammt von der in Maienfeld ansässigen Inega AG und wird in einem speziell entwickelten Pyrolyseverfahren aus unbehandeltem Restholz aus regionaler Forstwirtschaft hergestellt. Diese Pflanzenkohle enthält Kohlenstoff, der während des Wachstums der Pflanzen aus der Luft aufgenommen wurde. Er bleibt nun im Beton gebunden und wird so der Atmosphäre dauerhaft entzogen. Die CO2-Bilanz wird dadurch ausgeglichen – was dem «Netto Null»-Ansatz entspricht.

Bald in der ganzen Schweiz erhältlich

Die Expertinnen und Experten der OST – Ostschweizer Fachhochschule begleiteten diese Produktentwicklung in der Baustoffprüfung mit regelmässigen Tests, um die ideale Rezeptur für den Beton zu ermitteln. Aktuell ist «Klark» – so der patentierte Markenname – in Graubünden, St.Gallen und im Fürstentum Liechtenstein lieferbar, in Zukunft soll er in der ganzen Schweiz hergestellt und vertrieben werden.

Mehr Informationen in der Medienmitteilung.