Sprache

Raimund Kemper zum Professor gewählt

05.05.2026

Der Wahlausschuss des Hochschulrats hat Raimund Kemper per 1. Mai 2026 zum Professor für Soziale Arbeit ernannt.

Seit 2020 ist Raimund Kemper als Dozent am IFSAR Institut für Soziale Arbeit und Räume der OST tätig. Dort verantwortet und begleitet er Forschungsprojekte mit den Schwerpunkten Wohnen, Nachbarschaften sowie gesellschaftliche Teilhabe. Zuvor war er bereits mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ehemaligen FHS in der Forschung aktiv und leitete Projekte rund um öffentliches Leben und Teilhabe.

Inhaltlich liegen seine Schwerpunkte insbesondere in der Stadtsoziologie sowie in Fragen rund um Wohnen, Wohnumfeld und öffentliche Räume. Ein Fokus seiner Arbeit ist die Entwicklung lebenswerter Quartiere, in denen gesellschaftliche Teilhabe und Partizipation gefördert wird. Dabei verbindet er sozialwissenschaftliche Perspektiven mit raumplanerischen Ansätzen und setzt sich zunehmend mit klimagerechter Stadt- und Gemeindeentwicklung auseinander.

Nachhaltige Stadt- und Gemeindeentwicklung in Lehre und Praxis

Neben seiner Forschung engagiert sich Raimund Kemper auch intensiv in der Lehre. Er verantwortet unter anderem das Interdisziplinäre Kontextstudium (IKTS) zur klimagerechten Stadt- und Gemeindeentwicklung, in dem gemeinsam mit Studierenden Lösungen im Spannungsfeld von Klimawandel und sozialer Nachhaltigkeit erarbeitet werden. Darüber hinaus wirkt er in internationalen Lehrformaten wie der Sommerakademie Hochrhein mit und unterrichtet in Modulen zu nachhaltiger Entwicklung im globalen Süden sowie zur digitalen Transformation. Ergänzend gestaltet er Wahlpflichtmodule zur Sozialen Arbeit in der Stadt- und Gemeindeentwicklung.

Auch ausserhalb der Hochschule bringt Raimund Kemper seine Expertise ein: Als Mitbegründer und Mitinhaber ist er seit vielen Jahren Teil des Zürcher Planungsbüros «raumideen Kemper & Slukan». Darüber hinaus engagiert er sich in Fachnetzwerken und in der internationalen Zusammenarbeit, unter anderem als Vorstandsmitglied der Plattform GSR sowie im Verein «participamoz».

Das Departement Soziale Arbeit gratuliert herzlich zur Wahl zum Professor und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit!