Sprache

Kreislaufwirtschaft

Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, Produkte, Materialien und Ressourcen möglichst lange im Nutzungskreislauf zu halten. Durch Wiederverwendung, Reparatur, Aufbereitung und Recycling werden Abfälle reduziert und wertvolle Rohstoffe geschont. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zu einer ressourceneffizienten und zukunftsfähigen Wirtschaftsweise. Als Teil des interdisziplinären Schwerpunkts Klima und Energie (IdS K&E) fördert die OST interdisziplinäre Ansätze, die technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektiven verbinden. 

Unsere Vision

Die OST versteht sich als Wissens-, Innovations- und Kompetenzplattform für Kreislaufwirtschaft in der Ostschweiz. Als Impulsgeberin für Wirtschaft und Gesellschaft vernetzen wir Disziplinen, Organisationen und Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette und fördern die Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen. Wir treiben neue Technologien und innovative Ansätze praxisnah voran. Daten und digitale Technologien schaffen dabei Transparenz über Materialflüsse und ermöglichen die Entwicklung zirkulärer Geschäftsmodelle. Als Drehscheibe für Kreislaufwirtschaft schaffen wir Orientierung, fördern den Austausch und unterstützen die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft.
Wie Kreislaufwirtschaft an der OST konkret aussehen kann, zeigt exemplarisch folgendes Praxisbeispiel, bei dem aus ausgedienten Skischuhen Handhüllen gefertigt werden:

Aus alten Skischuhen werden iPhone-Hüllen von FREITAG

Die Aktivitäten der OST im Bereich Kreislaufwirtschaft orientieren sich am Kreislaufmodell des Bundesamts für Umwelt (BAFU). Das Modell berücksichtigt unterschiedliche Phasen und Hebel der Kreislaufwirtschaft: von der Entwicklung kreislauffähiger Produkte über eine ressourcenschonende Produktion und Nutzung bis hin zu Wiederverwendung, Reparatur, Aufbereitung und Recycling. Die OST greift diese ganzheitliche Perspektive auf und fördert Forschung, Bildung und Praxisprojekte entlang des gesamten Kreislaufs. Nachfolgend werden Kompetenzen, Beispielprojekte und Ansprechpersonen der OST entlang dieser Phasen/Ebenen vorgestellt.

Unsere Kompetenzen

Auf der Ebene Rohstoffaufbereitung

In dieser Phase werden Primär- und Sekundärrohstoffe zu nutzbaren Materialien für die Produktion aufbereitet. Dadurch können sowohl neue als auch zurückgewonnene Rohstoffe effizient eingesetzt und langfristig im Wirtschaftskreislauf gehalten werden.

Kompetenzen der OST

o    Geruchsmessung/Geruchsreduktion (KMN)
o    Chemische Verfahrenstechnik (KMN)
o    Life Cycle Assessment & Wertschöpfung, Kies/Beton/Asphalt
o    Mechanik/Lebensdauer, Aufbau Einzelstoffanalytik für Additive/Pfas (IPM/PW)
o    Formulierung von nachhaltigen Thermosets, Chemisches Recycling von Restfraktionen (IPM/PW)
o    Biologische Methoden zur Schadstoffsanierung (UMTEC)
o    Kritikalität von Rohstoffen (WERZ)

Ansprechperson
o    Martin Däscher

Auf der Ebene Design & Produktion

In dieser Phase werden Produkte entwickelt und hergestellt, die ressourcenschonend, langlebig, reparierbar und kreislauffähig sind. Bereits bei der Gestaltung werden Materialien, Nutzungsdauer sowie Möglichkeiten zur Wiederverwendung und zum Recycling berücksichtigt.

Kompetenzen der OST

o    Entwicklung von Regelalgorithmen zur Stabilisierung des Spritzgiessprozesses
o    Nachhaltige Produktentwicklung (Robotik, Messtechnik)
o    3rd Life Battery (IdS)
o    Materialcharakterisierung und Modellierung für Kunststoffe
o    Simulationsroutine(n) für durchgängige Simulationen
o    WERZ/Reffnet: Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftsberatung für Unternehmen (vgl. reffnet.ch)
o    Transformative Prozesse nachhaltiges / zirkuläres Bauen (WERZ)
 

Ansprechpersonen
o    Mario Studer & André Podleisek

Auf der Ebene Verteilung & Transport

In dieser Phase werden Produkte und Materialien entlang der Wertschöpfungskette bereitgestellt und transportiert. Durch effiziente Logistik, kurze Wege und eine ressourcenschonende Gestaltung der Lieferketten sollen Energieverbrauch, Emissionen und Materialverluste möglichst gering gehalten werden.

Kompetenzen der OST

o    Nachhaltige Mobilität
o    E-Baustelle (IdS)
o    Supply Chain und Reverse Logistics (IPEK)
o    Optimierung (Operations Management & Logistics) (ISM)
o    Vergleichende Ökobilanzen und Wertschöpfungskettenanalysen (WERZ)

Ansprechpersonen
o    Sebastian Scheler & Katharina Luban
 

Auf der Ebene Konsum & Nutzung

In dieser Phase werden Produkte möglichst lange und effizient genutzt, um ihren Wert und ihre Funktionalität möglichst lange zu erhalten. Durch bewussten Konsum, gemeinschaftliche Nutzung, Wartung, Pflege und Reparatur kann die Lebensdauer von Produkten verlängert und der Bedarf an neuen Ressourcen reduziert werden.

Kompetenzen der OST

o    Bau- und Immobilienwirtschaft
o    Transformationsprozesse anstossen/begleiten (Suffizienz) (IPEK/WERZ)
o    Nachhaltige Cloud-Lösung, IoT Sustainability Lab (ESA)
o    Ressourceneffizienter AI-Einsatz, Software Development (EMS/ESA)
o    Circular Lab  Bodenanalyse (EMS)
o    Messtechnik  IoT?, Präzise Erfassung HF, Kräfte, Energy (EMS/ESA)
o    Vergleichende Ökobilanzen (WERZ)
o    Umfragendurchführung (WERZ)

Ansprechperson
o    Nicolas Hofer

Auf der Ebene Recycling & Sammlung

In dieser Phase werden Produkte und Materialien am Ende ihrer Nutzungsdauer gesammelt, sortiert und recycelt, um die enthaltenen Rohstoffe zurückzugewinnen. So bleiben wertvolle Materialien im Kreislauf und können für neue Anwendungen verfügbar gemacht werden.

Kompetenzen der OST
  • PFAS vs. Recycling?, Boden/Aushub?/Bauabfälle/Landwirtschaft/Deponie/KVA (UMTEC)
  • Echte Maschinen und Apparate für Verfahrensentwicklung am UMTEC
  • 3rd Life Battery
  • Ausbreitungs-Simulation für Gerüche (mathematisches Model) (KMN)
  • Kostenkalkulation: Verteilung, RC-Systeme (mittelfristige Finanzierung) (IBU)

Ansprechpersonen
o    Daniel Schwendemann & Martin Däscher 

Kooperieren, studieren und informiert bleiben

Die OST versteht sich als starke Partnerin für Akteure in der Region. Gemeinden und Unternehmen profitieren von gemeinsamen Entwicklungs- und Beratungsprojekten, gezielten Weiterbildungsangeboten sowie vom Zugang zu Fachspezialistinnen und -spezialisten aus unserem Klimacluster. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um konkrete Herausforderungen vor Ort zu analysieren und gemeinsam praxisorientierte Lösungen zu erarbeiten.

Kontaktieren Sie uns! 

Wer sich im Bereich der Kreislaufwirtschaft weiterbilden möchte, findet an der OST passende Studienangebote. Der Bachelorstudiengang Erneuerbare Energien und Umwelttechnik bietet hierfür die gezielten Schwerpunkte Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeitsmanagement und Recycling. Für tiefere Einblicke in die zugrunde liegenden Technologien sorgen die Vertiefung Kunststofftechnik im Bachelor Maschinentechnik sowie das Zukunftsthema Nachhaltigkeit und Energie im Bachelor Mechatronik.

Bleiben Sie mit dem interdisziplinären Newsletter Klima und Energie am Puls der Forschung und Praxis an der OST.  Der Newsletter erscheint drei bis viermal im Jahr. Das Abo ist kostenlos und jederzeit mit einem Klick kündbar. 

Newsletter abonnieren

Die aktuelle Ausgabe widmet sich akuten Herausforderungen, die derzeit Menschen in der ganzen Schweiz beschäftigen: die andauernde Trockenheit, die strukturelle Wohnungskrise und die notwendige Energiewende. Die vorgestellten Projekte bieten dazu vielfältige Ansätze, von Datenanalysen gegen die Trockenheit und Wärmepumpen für die Schokoladenherstellung bis hin zu Anreizen, die Wohnsituation an sich verändernde Lebensumstände anzupassen. 

Zur aktuellen Ausgabe

Der Campus als Experimentierfeld

Zur Förderung ausgewähltes Projekt

Third-Life-Battery

Der Einsatz von Lithium-Akkumulatoren ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Mit zunehmender Nutzung und Alterung werden Batterien aus dem Betrieb genommen und entsorgt. Um unnötige Verschwendung zu vermeiden, sollen Batterien über den Second-Life-Zyklus hinaus genutzt und erst später dem Recyclingprozess zugeführt werden. Das Projekt «Third-Life-Battery» hat zum Ziel die Nutzungsdauer von Batterien durch den Bau einer Third-Life-Battery zu verlängern. Nach ihrem Einsatz in der E-Mobilität und nach dem Second-Life-Betrieb sollen die Batterien für einfache Anwendungen ein drittes Mal verwendet werden. Dadurch wird der Gesamtwert der Batterien über ihren Lebenszyklus maximiert, die Nutzung bereits produzierter Ressourcen verlängert und ein verfrühtes Recycling vermieden. 

Weitere Projekte mit Bezug zur Kreislaufwirtschaft

Forschungsprojekt

Kreislaufwirtschaft im ländlichen Raum

Kreislaufwirtschaft (KLW) gilt als vielversprechender Ansatz, um den Ressourcenverschleiss und die Treibhausgas-Emissionen zu senken. Wir entwickeln gemeinsam mit Partnerorganisationen und -unternehmen Möglichkeiten, im ländlichen Raum Kreislaufwirtschaft zu fördern,…

Forschungsprojekt

Open-design NoMix toilets

Gemeinsam mit EOOS NEXT, einem sozialen Unternehmen mit Sitz in Wien, entwickeln wir geeignete Front-End- und Back-End-Lösungen für netzunabhängige zirkuläre sanitäre Anlagen mit dem Fokus auf ressourcenarme Gebiete und die Urinrückgewinnung für die Produktion von…

Forschungsprojekt

BatZink – Entfernung von zinkhaltigen Batterien und Verunreinigungen aus KVA-Eisenschrott

Bei der Aufbereitung von KVA-Schlacke werden Batterien aufgrund ihrer Hülle aus Stahl bei der magnetischen Trennung zusammen mit dem Eisenschrott ausgetragen. Dadurch gelangen zinkhaltige Batterien in die KVA-Eisenschrottfraktionen. Im Weiteren enthalten die…

Forschungsprojekt

Nachhaltige Ressourcen- & Energienutzung in der Berufsbildung

Berufsleute benötigen Kompetenzen, um natürliche Ressourcen zu schützen und Energie oder Material in ihrem Berufsalltag nachhaltig zu nutzen. Im Auftrag des Bundes wirken wir dabei mit, dass solche Kompetenzen in der Berufsbildung und der berufsorientierten Weiterbildung…

Forschungsprojekt

Santiago

Santiago.jl (SANitation sysTem Alternative GeneratOr) ist eine Software (Julia-Paket) zur Generierung geeigneter Sanitärsystemoptionen und zur Stoffflussanalyse von Nährstoffen, Wasser und organischem Material.

Lehr- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Veranstaltungen

FAQ

Grundlagen

Die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) ist ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem Produkte und Materialien so lange und effizient wie möglich im Wirtschaftskreislauf gehalten werden. Im Gegensatz zur linearen «Wegwerfwirtschaft» (Rohstoff abbauen → herstellen → konsumieren → wegwerfen) werden Materialien durch Teilen, Wiederverwenden, Reparieren, Aufbereiten und Recyceln weitergenutzt. Dies schützt nicht nur die Umwelt, sondern stärkt auch die Wirtschaft.

Die OST versteht sich als Wissens-, Innovations- und Kompetenzplattform für Kreislaufwirtschaft in der Ostschweiz. Als Impulsgeberin für Wirtschaft und Gesellschaft vernetzt sie Disziplinen, Organisationen und Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette, fördert die Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen und treibt neue Technologien praxisnah voran.

Die Aktivitäten der OST im Bereich Kreislaufwirtschaft orientieren sich am Kreislaufmodell des Bundesamts für Umwelt (BAFU). Das Modell berücksichtigt unterschiedliche Phasen und Hebel: von der Entwicklung kreislauffähiger Produkte über ressourceneffiziente Produktion und Nutzung bis hin zu Wiederverwendung, Reparatur, Aufbereitung und Recycling.

Planung, Prozesse & Methoden an der OST

Die OST greift die ganzheitliche Perspektive des BAFU-Kreislaufmodells auf. Sie fördert Forschung, Bildung und Praxisprojekte strukturiert entlang aller Phasen und Ebenen der Wertschöpfungskette.

Im Bereich Design & Produktion setzt die OST auf die Entwicklung von Regelalgorithmen zur Stabilisierung des Spritzgiessprozesses, Materialcharakterisierung und Modellierung für Kunststoffe sowie auf durchgängige Simulationsroutinen.

Die OST setzt unter anderem Geruchsmessung und -reduktion (KMN), chemische Verfahrenstechnik, Einzelstoffanalytik für Additive/PFAS (IPM/PW), Life Cycle Assessment (z. B. für Kies/Beton/Asphalt) sowie biologische Methoden zur Schadstoffsanierung (UMTEC) ein.

Die OST nutzt nachhaltige Cloud-Lösungen und ein IoT Sustainability Lab (ESA), setzt KI ressourceneffizient im Software Development ein (EMS/ESA) und verwendet präzise Messtechnik (IoT) für Kräfte, Energie und Hochfrequenz.

Im Bereich Recycling & Sammlung werden mathematische Ausbreitungs-Simulationen für Gerüche (KMN) genutzt. Für Verteil- und Recycling-Systeme führt die OST zudem Finanz- und Kostenkalkulationen (IBU) durch.

Kompetenzen & Umsetzung

In dieser Phase (Aufbereitung von Primär- und Sekundärrohstoffen) liegen die Kompetenzen in der Geruchsmessung/-reduktion, chemischen Verfahrenstechnik, Life Cycle Assessment (Kies/Beton/Asphalt), Mechanik/Lebensdauer, Einzelstoffanalytik (Additive/PFAS), Formulierung nachhaltiger Thermosets, chemischem Recycling von Restfraktionen, biologischer Schadstoffsanierung und der Analyse der Kritikalität von Rohstoffen. (Ansprechperson: Martin Däscher)

Für die ressourceneffiziente, langlebige und reparierbare Produktgestaltung bietet die OST Kompetenzen in Regelalgorithmen für Spritzgiessprozesse, nachhaltiger Produktentwicklung (Robotik, Messtechnik), 3rd Life Battery, Materialcharakterisierung/Modellierung für Kunststoffe, Simulationsroutinen, Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftsberatung für Unternehmen (WERZ/Reffnet) sowie in transformativen Prozessen für zirkuläres Bauen. (Ansprechpersonen: Mario Studer & André Podleisek)

Zur Verringerung von Energieverbrauch, Emissionen und Materialverlusten auf Transportwegen bringt die OST Kompetenzen in nachhaltiger Mobilität, E-Baustellen (IdS), Supply Chain und Reverse Logistics (IPEK), Logistikoptimierung (Operations Management & Logistics, ISM) sowie vergleichenden Ökobilanzen und Wertschöpfungskettenanalysen ein. (Ansprechpersonen: Sebastian Scheler & Katharina Luban)

Um die Werterhaltung und Lebensdauer von Produkten zu verlängern, verfügt die OST über Kompetenzen in der Bau- und Immobilienwirtschaft, der Begleitung von Transformationsprozessen/Suffizienz, nachhaltigen Cloud-Lösungen (IoT Sustainability Lab), ressourceneffizientem AI-Einsatz, Bodenanalysen (Circular Lab), Messtechnik/IoT, vergleichenden Ökobilanzen und Umfragendurchführungen. (Ansprechperson: Nicolas Hofer)

Zur Zurückgewinnung von Rohstoffen am Nutzungsende bringt die OST Expertise zu PFAS (Boden/Aushub/Bauabfälle/Landwirtschaft/Deponie/KVA), echte Maschinen und Apparate für die Verfahrensentwicklung am UMTEC, 3rd Life Battery, mathematische Ausbreitungs-Simulationen für Gerüche sowie Kostenkalkulationen für Verteil- und RC-Systeme ein. (Ansprechpersonen: Daniel Schwendemann & Martin Däscher)

Beispielprojekte

Welche Beispielprojekte führt die OST auf der Ebene Rohstoffaufbereitung durch? Auf dieser Ebene verweist die OST unter anderem auf das UMTEC als Schweizer Kompetenzzentrum für Rohstoffaufbereitung. Weitere konkrete Projekte und Referenzen sind:  

  • Reduktion des Geruchs von Recycling-Kunststoff (PP + PE) (KMN)
  • Reduktion der NH₃-Emission aus Gülle (Tierhaltung) (KMN)
  • P-Rückgewinnung aus Klärschlamm (KMN)
  • Circular Lab – Kreislaufwirtschaft in der Landwirtschafts- und Ernährungsindustrie
  • Tide Ocean, Recycling von Ocean Bound Materials (IWK)

Im Bereich kreislauffähiger Produkte und Produktionsprozesse setzt die OST folgende Beispielprojekte um: 

  • Push2Heat
  • Debondable Tyres? für Elektromobilität (IMP)
  • Bio-basierte Vitrimere für Thermosets in Elektroanwendungen, Pyrolyse von Restfraktionen, Untersuchung der Ölqualität (IMP)
  • Zeropol Innosuisse, Flagship-Projekt (zeropol.ch)
  • Produktoptimierung Kreislauffähigkeit (Brugg-Kabel) (IPEK)
  • Produktmanagement für Nachhaltigkeit & Kreislauf (Steinel) (IPEK)
  • Machbarkeit Circular Lights
  • UMTEC: Recyclingfähigkeit von Produkten testen/bewerten, bevor sie auf den Markt kommen
  • CircCup: Zirkulärer Einwegbecher (www.ost.ch/circcup) (IWK, IPEK, IKIK)
  • Kreislauffabrik V-Zug (IWK)
  • Reffnet: Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftsberatung für Unternehmen (vgl. reffnet.ch, Geschäftsführung am WERZ)
  • Stärkung zirkuläres Bauen durch Workshops mit Architektur- und Ingenieursschulen (WERZ)

Zur Reduktion von Transportemissionen und zur Optimierung von Lieferketten führt die OST folgende Referenzen an:

  • Sustainable Mobility LAB
  • CO₂-Speicherung als HTC-Kohle und unterirdische Lagerung (KMN)
  • Städtische Logistiksysteme, letzte Meile (IRAP)
  • Emissionsreduktion in der Schifffahrt (WERZ, EU-Projekt SYNERGETICS, Roadmap ZKR)

Um eine lange und effiziente Produktnutzung zu fördern, zeigt die OST folgende Praxisbeispiele:

  • Circular Consumables (IPEK)
  • Circular Lab – Kreislaufwirtschaft in der Landwirtschafts- und Ernährungsindustrie Profitable IoT-Anwendungen in der Bau-/Immobilienwirtschaft mittels diskreter Ereignissimulation
  • Kreislaufwirtschaft & Geschäftserfolg?
  • Studie Serious Game
  • Reuse PV-Module, Batterien
  • Re-Use Elektrogeräte (WERZ)
  • Mehrwegbecher: Vergleichende Ökobilanz für Produkt und Geschäftsmodell (WERZ) Woge – Wohnzukunft gestalten
  • Stadtraum, Wohnumfeld?, Wahrnehmung von Stadtraum, Verdichtung, Akzeptanzfaktoren, 15-Min.Stadt (IRAP)
  • Kreislaufwirtschaft im ländlichen Raum – Pilotregion Toggenburg (Living Lab)
  • Wertschöpfungskette Textilien: Einsatz von KI zur Steigerung der Re-Use und Recyclingquote (WERZ)

In der letzten Phase zur Rückgewinnung von Rohstoffen setzt die OST folgende Projekte um:

  • Beurteilung der Geruchsemissionen aus Unterflurcontainern (mit Bio-Sammlung) (KMN)
  • Simulation der Geruchsausbreitung um Recycling-Anlagen (Kompostierung, Biogasanlagen) (KMN)
  • Recoloop

Mitmachen, Studieren und Kooperieren

Über den Klimacluster profitieren sie von gemeinsamen Entwicklungs- und Beratungsprojekten, gezielten Weiterbildungsangeboten und dem Zugang zu Fachspezialist:innen der OST.

An der OST stehen im Bachelorstudium verschiedene Vertiefungen und Schwerpunkte rund um die Kreislaufwirtschaft zur Auswahl: Im Studiengang Erneuerbare Energien und Umwelttechnik bilden die Schwerpunkte Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeitsmanagement und Recycling das inhaltliche Fundament. Wer tiefer in die technischen Grundlagen eintauchen möchte, wählt die Vertiefung Kunststofftechnik im Studiengang Maschinentechnik oder das Thema Nachhaltigkeit und Energie im Studiengang Mechatronik.

Der interdisziplinäre Newsletter Klima und Energie erscheint drei bis viermal im Jahr, ist kostenlos und kann jederzeit mit einem Klick gekündigt werden.

Projektverantwortung

Prof. Dr. Michael Hans Gino Kraft

IOL Institut für Organisation und Leadership Leiter Kompetenzzentrum Organisation & Nachhaltigkeit / Stv. Institutsleiter

+41 58 257 12 82 michael.kraft@ost.ch

Prof. Dr. Elimar Frank

WERZ Institut für Wissen, Energie und Rohstoffe, Zug Professor, Stv. Institutsleiter, Fachbereichsleiter Techno-Ökonomische Nachhaltigkeitsanalyse

+41 58 257 41 73 elimar.frank@ost.ch