Forschung

Wir nutzen Forschungsprojekte zur tiefgründigen Bearbeitung innovativer neuer Ansätze. Hierbei entwickeln wir technisch oder konzeptionell neuartige Lösungen mit dem Ziel, gesellschaftlichen oder sozialen Nutzen zu generieren. Mit unserem breiten Methodenspektrum stärken wir die Innovationsfähigkeit von Menschen, Organisationen und Gesellschaften.

Hier erhalten Sie einen Einblick in ausgewählte aktuelle Forschungsprojekte.

Neue Wege in der Partizipation durch Citizensourcing

Der Informationsstand der Bevölkerung zu lokalpolitisch anstehenden Entscheidungen sinkt. Gleichzeitig steigt die Komplexität kommunaler Herausforderungen. Eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung, Vereinen, Institutionen, lokaler Wirtschaft und Gemeindepolitik/-verwaltung wird wichtiger. Doch wie kann eine Gemeinde das grosse Potenzial an innovativen Ideen, das in all den Köpfen der Einwohnerinnen und Einwohner schlummert, am besten nutzbar machen? Partizipationsverfahren – ob analog oder digital – beschränken sich bisher entweder auf ein bestimmtes Projekt oder eine bestimmte Zeitperiode oder es bleibt bei der vagen Ideensammlung. Das will dieses Projekt ändern: Gemeinsam mit den beteiligten Gemeinden soll ein transparenter, verbindlicher und verstetigter Prozess entwickelten werden, wie Einwohnerinnen und Einwohner, aber auch andere Akteure, sich jederzeit auf einfache Art und Weise mit Ihren Ideen, Wünschen, Anregungen oder konkreten Projektvorschlägen bei der Gemeinde einbringen können.

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Nachhaltig finanzierbares Wohneigentum

Das Stockwerkeigentum ist eine Schweizer Besonderheit. Seit ihrer Verankerung im Gesetz 1965 nimmt es stetig zu. In den 1990er Jahren erlebte es einen wahren Boom, und der Trend hält auch heute an. Zwar wird Wohneigentum dank dieser Wohnform erschwinglicher. Allerdings birgt sie auch einige Probleme, vor allem dann, wenn eine umfassende Sanierung ansteht und es keinen oder einen zu kleinen Erneuerungsfonds gibt. In diesem Fall erlauben es die rechtlichen Bedingungen nicht, dass die Stockwerkeigentümer gemeinsam Fremdkapital für die Sanierung aufnehmen. Die Folge: Die Sanierung bleibt aus und die Liegenschaft verliert damit an Wert. Das Forschungsprojekt «Nachhaltig finanzierbares Wohneigentum» untersucht diese Problematik und konzipiert ein Wohneigentumsmodell, in welchem die Eigentümer bestmögliche finanzielle Sicherheit besitzen, Investoren eine nachhaltige Investitionsmöglichkeit erhalten und keine rechtlichen Hindernisse bestehen. Eine Lebenszyklusplanung der Immobilie dient als Grundlage für eine nachhaltige Investitionsplanung.

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Nexus Ecosystem

Agrarprojekte in infrastrukturschwachen Ländern müssen das Unternehmertum ansprechen, damit möglichst viele der 17 Nachhaltigkeitsziele der UNO verfolgt werden. Das NEXUS Konzept von Weconnex AG hat sich ganz der Nachhaltigkeit in den ärmsten Regionen der Welt verschrieben. Doch die Finanzierung der Projektentwicklung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit stellt eine grosse Herausforderung dar. Mit dem von Innosuisse unterstützten Projekt entwickelt das IDEE-OST zusammen mit dem Projektpartner Weconnex AG sowie den Industriepartnern Bühler Group und Renergon AG das NEXUS Ecosystem. Das Geschäftsmodell sieht vor, die Entwicklung von realisierbaren NEXUS Projekten unter Einbindung von Industrieunternehmen, Bildungsinstitutionen und innovativen Finanzierungsinstrumenten zu ermöglichen. Je mehr NEXUS Projekte umgesetzt werden, umso grösser ist der Beitrag an eine nachhaltige Entwicklung in den ärmsten Regionen dieser Welt – sozial, ökologisch und ökonomisch.

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Wiederverwendbare Wohnmodulbauten

In der Schweiz ist die Anzahl der sanierungsbedürftigen Wohnobjekte sehr gross. Die Umsetzung erfolgt allerdings oft zögerlich. Nicht zuletzt, weil grosszyklische Sanierungen mehrheitlich dazu führen, dass Mieter (temporär) ausziehen müssen. Nebst dem grossen organisatorischen Aufwand und deren Kostenfolgen müssen sich die Immobilienbesitzerinnen und -besitzer auch die Frage stellen, wie die sozialen Herausforderungen ihrer Mieterschaft bestmöglich gelöst werden können. Hier setzt das Forschungsvorhaben an, indem es eine ganzheitliche Konzipierung und prototypische Umsetzung wiederverwendbarer Wohnmodulbauten aus Schweizer Holz für die temporäre Nutzung im Zusammenhang mit grosszyklischen Gebäudesanierungen oder brachliegenden Arealen adressiert.

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Swiss Bike Experience

Fahrradfahrerinnen und -fahrer in der Schweiz sollen beim Kauf und während der Nutzung zukünftig durch die schweizerischen Velohersteller und Fachhändler gezielter unterstützt werden. In Zusammenarbeit mit der Komenda AG und der Tour de Suisse Rad AG wird in diesem Innosuisse-Projekt ein Portal konzipiert und prototypisch umgesetzt, über welches Velofahrer, Fachhändler, Hersteller und Dienstleister online und offline interagieren können. Über das Portal soll bestehendes Wissen über die Kunden und Produkte allen Beteiligten zur Verfügung gestellt werden und die Vorteile des Schweizer Velos gezielt genutzt werden.

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SaaS-Instrument zur Markenentwicklung 

Grössere Unternehmen sind mit der Herausforderung konfrontiert, das abstrakte Markenidentitäts-Wissen für alle Mitarbeitenden verständlich zu machen. Kleinere und mittlere Unternehmen haben oft bereits beim Definieren der Markenidentität hohen Unterstützungsbedarf. Hier will Frontify eine Lösung bieten. Gerade heute im hochdynamischen Umfeld ist eine starke Marke sowohl für den Produkt- und Diensleistungsabsatz als auch im 'War for Talents' ein entscheidender Vorteil. Deswegen beschäftigt sich die Frontify AG gemeinsam mit den Forschungspartnern IDEE-OST und IKM-HSLU mit der Frage, wie eine digitalisierte Markenidentitätserfassung Unternehmen in der Markenstärkung unterstützen kann? 

Making Erprobung an Volksschulen

Wie kann Kreativität, Kritische Denken, Kollaboration und (digitale) Mündigkeit bei Schülerinnen und Schülern in der Volksschule gefördert werden? Im Auftrag des Amts für Volksschule (Kanton Thurgau) erproben das IDEE-OST und die Pädagogische Hochschule Thurgau mit fünf Pilot-Schulen im Kanton Thurgau, inwiefern sich MakerSpaces als schulische Lernumgebung für ein zukunftsgerichtetes Lehren und Lernen bewähren. MakerSpaces gelten als innovative Lernumgebungen für eigenverantwortliches, kreatives und kollaboratives Arbeiten mit analogen und digitalen Technologien. In Wirtschaft und Gesellschaft wird dieses Potenzial schon länger erfolgreich für Innovationsförderung, designorientierte sowie interdisziplinäre Produktentwicklung und für Initiativen zum Social Entrepreneurship eingesetzt. Das dreijährige Projekt hat zum Ziel, Erkenntnisse für deren Übertragbarkeit in den Volksschulkontext zu gewinnen und Umsetzungshilfen für interessierte Schulen zu entwickeln.

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