Der IoT-Experimentierkasten

Mit dem neuen Experimentierkasten sind Studierende in der Lage, vernetzte IoT-Projekte selbstständig durchzuführen.

Mit der vierten industriellen Revolution folgt auf die Digitalisierung die Vernetzung von Computersystemen und die Anwendung des Internets der Dinge und Dienste im privaten, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben: z.B. in Produktion und Logistik (Industrie 4.0, Smart Factory), in der Landwirtschaft (Smart Agriculture), im Gesundheitswesen (Smart Health), in der Energieversorgung (Smart Grid), in der Gebäudetechnik (Smart Home), im Städtemanagement (Smart City), in der Nahrungszubereitung (Kitchen 4.0) und in intelligenten Produkten (Smart Products). Dies zieht hohe Anforderungen an die Qualifikation von Studierenden nach sich, damit diese die Systeme entwickeln und betreiben können.

Mit dem IoT/Industrie 4.0-Experimentierkasten, welcher von swissuniversities gefördert wurde, sind Studierende in der Lage, vernetzte IoT-Projekte selbstständig durchzuführen. Damit erlernen und üben sie die Grundlagen moderner technischer Systeme. Der Experimentierkasten umfasst einen leistungsfähigen Einplatinencomputer, Aktoren, Sensoren und ein Kommunikationsmodul.

Die Einführung in den Unterricht erfolgte im Frühjahr 2021 am Campus Buchs der Fachhochschule OST. Und nicht nur Systemtechnik-Studierende sollen den IoT-Experimentierkasten nutzen können: «Alle Studierenden der OST können davon profitieren, denn auch Studierende der Gesundheit müssen Daten erfassen, übertragen und verarbeiten können, um nur ein Beispiel zu nennen», fügt Prof. René Pawlitzek an. Ferner soll der IoT-Experimentierkasten auch schweizweit allen Fachhochschulen zur Verfügung stehen.

 

Prof. René Pawlitzek und Robert Schöch, Institut für Ingenieurinformatik, Campus Buchs

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