Nachhaltigkeit beginnt im Alltag
Während der Nachhaltigkeitswoche am Campus Rapperswil-Jona konnten Besucherinnen und Besucher selbst anpacken. Bei der Kleider- und Büchertauschbörse wechselten gut erhaltene Stücke die Besitzerin oder den Besitzer, an der Setzlingstauschbörse wurden Pflanzen weitergegeben und im Repair Café@OST erhielten defekte Geräte eine zweite Chance. «Wir wollen zeigen, dass es Lösungen gibt und wir gemeinsam etwas bewirken können», sagt Prof. André Podleisek, Nachhaltigkeitsbeauftragter der OST.
Früh übt sich
Ein besonderes Augenmerk der Green Days lag auf Angeboten für Kinder und Jugendliche. Primarschulkinder experimentierten mit Energie, Berufsmaturitätsklassen stellten Popcorn mit Solarenergie her und Schülerinnen und Schüler entwickelten beim «FuturePitch» Ideen rund um Nachhaltigkeit und Innovation. Auch die Globi-Energieshow mit Energieexperte und Buchautor Atlant Bieri sowie der Besuch des «SolarButterfly» von Solarpionier Louis Palmer vermittelten Energie-Themen auf verständliche und spielerische Weise. So zeigte die OST, wie wichtig eine frühe Sensibilisierung für nachhaltiges Handeln ist.
Neue Ideen für Städte und Dörfer
Im Rahmen der ersten Green City Days in Rapperswil-Jona brachte die OST ihre Fachkompetenz zu klimaangepasster Stadtentwicklung ein. Fachreferate, Führungen und Mitmachangebote zeigten, wie Städte lebenswerter und widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel werden können. «Grüne Freiräume und Wasser rücken in der Stadtentwicklung aufgrund der klimatischen Entwicklungen zusehends in den Fokus», sagt Prof. Stefanie Graf, Leiterin des Departements Architektur, Bau, Landschaft, Raum und Leiterin des Standorts Rapperswil-Jona der OST. Auch der Rapperswiler Tag widmete sich der nachhaltigen Entwicklung. Unter dem Titel «konservativ – ungeplant – innovativ» diskutierten Fachpersonen über die Zukunft ländlicher Räume und die Rolle der Landschaftsarchitektur ausserhalb der Städte.









