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Transparente Messdaten für Forschung und Test-Community

10.04.2026

Umfassende und genaue Daten sind die Basis, um neue Systeme in der Energieversorgung voranzutreiben. Im Projekt Grid2050 haben die ETH und die OST deshalb die Datenbanken vereinheitlicht und die Visualisierung dieser Daten überarbeitet – das bietet nicht nur dem Forschungsteam viele Vorteile.

Neu haben auch Mitglieder der Test-Community Zugriff auf das Grid2050 Dashboard.

Vor rund einem Jahr wurden im Projekt Grid2050 die ersten Solar Manager Gateways als Home Energy Management Systems (HEMS) in den Haushalten der Test-Community installiert. Seitdem optimieren diese HEMS den Eigenverbrauch der einzelnen Haushalte rund um die Uhr. Gleichzeitig werden von diesen HEMS fleissig Messdaten zur PV-Produktion und dem Verbrauch von Energie in den privaten Haushalten gesammelt und abgespeichert. 

In den vergangenen Wochen hat das Projektteam intensiv an der Aufbereitung und Darstellung dieser gesammelten Messdatendaten gearbeitet und die Systeme vereinheitlicht. Insbesondere werden damit nun die Messdaten aus den Solar Manager Gateways, welche bei den Test-Community-Mitgliedern installiert sind, und die Messdaten der Trafostationen aus dem Versorgungsnetz des WEW, einheitlich und zentral abgespeichert. Das war die Grundlage für die neu entwickelte Visualisierungsplattform, welche nun alle Messdaten übersichtlich darstellt. 


Zugänglich für Test-Community

Der grösste Vorteil des überarbeiteten Systems liegt darin, dass die neue Visualisierungsplattform auch mit Personen ausserhalb des Forschungsteams geteilt werden kann. Das heisst konkret: Die Mitglieder der Test-Community erhalten neu ebenfalls Zugriff auf ihre Messdaten und haben damit vollständige Transparenz, welche Daten für die Forschung gesammelt und Forschenden zur Verfügung gestellt werden.