Forschungsprojekt

Vergleichende Untersuchung ambulanter Hilfsangebote für gewaltbereite Kinder und Jugendliche

Das Forschungsprojekt beinhaltet zwei Fragestellungen:

  1. Wie ist in Deutschland, Frankreich, Schweden, Polen und der Schweiz die individuelle bzw. Familienhilfe bei Auftreten von gewalttätigem Verhalten von Kindern und Jugendlichen organisiert (organisationelle / finanzielle Zuständigkeiten)? Wer stellt die Diagnosen und bietet Hilfe an? Wer evaluiert diese Massnahmen? Wo sind in den Prozessen die entscheidenden Schnittstellen?
  2. Welche Kriterien von «good practice» existieren in den einzelnen Ländern? 

Auf der Basis dieser vergleichenden Analyse werden gemeinsame Qualitätskriterien entwickelt und daraufhin untersucht, inwieweit diese in den einzelnen Ländern bereits erreicht sind bzw. welche Massnahmen zur Umsetzung sinnvoll sind.

Forschungsmethode: Experteninterviews / Leitfadeninterviews.

Laufzeit: 01.01.2006 - 31.12.2008

Kooperation: Europäische Kommission, Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit