Allgemeines Projekt

Weiterbildungsangebot für Gemeinden: Von Spielplätzen zu Spielräumen

Städte und Gemeinden spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und Sicherung von attraktiven Freiräumen für Kinderspiel: Spielräume. Die Planung von Freiräumen für Kinderspiel ist im Kontext der Siedlungsentwicklung nach innen anspruchsvoller geworden. Während qualitativ hochwertige Freiräume gefordert sind, fokussieren planungs- und baurechtliche Vorgaben vielfach rein auf quantitative Bestimmungen zu Spielplätzen. Das führt vielerorts zu unbefriedigenden Lösungen. Die Erstauflage der Pro Juventute Richtlinien 1971 setzte Standards für die Gestaltung von kindgerechten Spielplätzen. Viele Städte und Gemeinden haben sie in ihren Baureglementen als Massstab für die Beurteilung und Qualitätssicherung bei Spielplätzen verbindlich verankert. Die aktuellen Herausforderungen und die Weiterentwicklung des Wissens zu kindergerechten Spielräumen waren der Anlass, zusammen mit dem IFSAR Institut für Soziale Arbeit und Räume die neuen Richtlinien für Spielräume zu erarbeiten. Die Richtlinien stellen einen Perspektivenwechsel vom Spielplatz zum Spielraum dar.

Das IFSAR Institut für Soziale Arbeit und Räume bietet in Kooperation mit der Stiftung Pro Juventute halbtägige Weiterbildungsworkshops an, in denen gezeigt wird, wie der Perspektivenwechsel gelingen kann. Expertinnen und Experten für Spielraumqualität und -planung vermitteln die zentralen Qualitäten attraktiver Spielräume und zeigen Wege zu ihrer Realisierung. In der Regel werden die Veranstaltungen mit einem kantonalen Partner (Fachstelle für Raumplanung, Fachstelle für Gesellschaft) durchgeführt. Das Angebot richtet sich an die Akteurinnen und Akteure in Städten und Gemeinden, die das Wohnumfeld als Spielraum planen und gestalten.

Mehr dazu im Factsheet zum Weiterbildungsangebot (Link)

Projektfinanzierung: Teilnehmende Kantone und Gemeinden

Laufzeit: 01.01.2020 - 31.12.2021

Kooperation: Stiftung Pro Juventute Schweiz