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CAS Schulenübergreifende Körperpsychotherapie in der Praxis

Die Körperpsychotherapie basiert auf einem humanistischen Menschenbild und gilt als wirksames, wissenschaftlich gut fundiertes Verfahren, das das Zusammenspiel von Körpererleben, Emotionen, Kognitionen, spirituellem Erleben und Verhalten ins Zentrum stellt. Im CAS Schulenübergreifende Körperpsychotherapie in der Praxis lernen Sie, körperpsychotherapeutische Methoden in Ihre therapeutische Haltung und Vorgehensweise einzubinden und dadurch nachhaltige Veränderungsprozesse bei Patientinnen und Patienten zu fördern. 

Die Körperpsychotherapie erweitert die Psychotherapie um eine entscheidende Dimension und ermöglicht oft erst nachhaltige Veränderungen.

Der CAS Schulenübergreifende Körperpsychotherapie in der Praxis befähigt Sie, körperpsychotherapeutische Prinzipien und Methoden gezielt in Ihre klinische Arbeit zu integrieren. Sie erwerben fundierte Kenntnisse über körperbezogene Prozesse und deren Bedeutung für Selbstregulation, Beziehungsdynamik und therapeutische Veränderung. Somit sind Sie in der Lage, körperorientierte Interventionen reflektiert anzuwenden und mit bestehenden psychotherapeutischen Ansätzen zu vereinen.

Auf einen Blick

Abschluss

Certificate of Advanced Studies CAS in Schulenübergreifende Körperpsychotherapie in der Praxis (15 ECTS-Punkte)

Schwerpunkte

  • Körperpsychotherapie: Einführung und Grundlagen
  • Grenzen und Eigenraum
  • Stabilisierung und Struktur
  • Körperpsychotherapeutische Bearbeitung früher Beziehungsverletzungen
  • Selbstregulation und somatische Resonanz
  • Verkörperte Prozesse
  • Vertiefungsblock Traumatherapie: Körper und Neurobiologie 

Nutzen

Dieser praxisorientierte Kurs vermittelt praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Kompetenzen, um körperbasierte Prozesse systematisch zu erkennen, therapeutisch zu nutzen und damit nachhaltige Veränderungen bei Patientinnen und Patienten anzustossen.  Sie profitieren von einer Weiterbildung, die direkt auf Ihren klinischen Alltag ausgerichtet ist. 

Dauer

23 Tage, berufsbegleitend

Die Anzahl der Tage kann je nach Durchführung variieren.  Es gilt der aktuelle Terminplan. 

Kosten

CHF xy.– inkl. Unterlagen, Leistungsnachweisen und Zertifikat (Preisänderungen vorbehalten)

Zulassung

Anerkannter Tertiärabschluss, mehrjährige qualifizierte Berufserfahrung, Tätigkeit in einem entsprechenden Arbeitsfeld

Körperpsychotherapie: Einführung und Grundlagen

  • xy
  • Integration und Vernetzung der Inhalte

Grenzen und Eigenraum

  • Entwicklung körperbasierter Interventionen zur Stärkung von Selbst- und Beziehungsräumen
  • Integration und Vernetzung der Inhalte

Stabilisierung und Struktur

  • Fokus auf Stabilisierungs- und Strukturprozesse im Körperpsychotherapeutischen Setting
  • Ressourcen- und Strukturarbeit
  • Arbeit mit somatischer Resonanz
  • Integration und Vernetzung der Inhalte

Körperpsychotherapeutische Bearbeitung früher Beziehungsverletzungen

  • Bearbeitung frühkindlicher Bindungsmuster und deren somatische Nachwirkungen
  • Körperpsychotherapeutische Zugänge zu Bindung
  • Trauma und Integration
  • Integration und Vernetzung der Inhalte

Selbstregulation und somatische Resonanz

  • Aufbau und Erweiterung von Selbstregulation über den Körper
  • somatische Resonanz-Sensibilität
  • Regulation von Körper- und Emotionserleben im Therapiekontext
  • Integration und Vernetzung der Inhalte

Verkörperte Prozesse

  • Prozessorientierter Umgang mit Körper, Beziehungen und der Welt
  • Integration und Vernetzung der Inhalte

Vertiefungsblock Traumatherapie: Körper und Neurobiologie 

  • Verbindung körperpsychotherapeutischer und neurobiologischer Perspektiven mit Traumafokus, praxisbezogene Anwendung im klinischen Kontext
  • Integration und Vernetzung der Inhalte

Zielgruppe

Dieser CAS richtet sich an Psychiaterinnen und Psychiater sowie an Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. 

Zulassung

Zugelassen sind Personen

  • mit einem anerkannten Tertiärabschluss (Universität, Fachhochschule, Höhere Fachschule oder Höhere Fachprüfung);
  • mit qualifizierter Berufserfahrung;
  • mit einer Tätigkeit in einem Arbeitsfeld, in dem sie das Gelernte umsetzen können (Prinzip Transferorientierung).

Bewerberinnen und Bewerber, die über vergleichbare Abschlüsse und entsprechende Berufserfahrung verfügen, können auf Basis einer individuellen Prüfung des Dossiers aufgenommen werden.

Nach Abschluss dieses Kurses..

  • 5 bis 10 spezifische Kompetenzen auflisten

Kursleitung

Prof. Dr. Rahel Bachem

IGW Institut für Gesundheitswissenschaften Professor for Psychopathology and Psychotherapy, Competence Center for Mental Health

+41 58 257 35 26 rahel.bachem@ost.ch

Studienkoordination

Tea Perusic

WBO Weiterbildungsorganisation Lehrgangsmanagement

+41 58 257 12 63 tea.perusic@ost.ch