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CAS Schulenübergreifende Körperpsychotherapie in der Praxis

Die Körperpsychotherapie basiert auf einem humanistischen Menschenbild und gilt als wirksames, wissenschaftlich gut fundiertes Verfahren, das das Zusammenspiel von Körpererleben, Emotionen, Kognitionen, spirituellem Erleben und Verhalten ins Zentrum stellt. Im CAS Schulenübergreifende Körperpsychotherapie in der Praxis lernen Sie, körperpsychotherapeutische Methoden in Ihre therapeutische Haltung und klinische Arbeit zu integrieren – unabhängig von Ihrer therapeutischen Grundorientierung. 

Abschluss

Certificate of Advanced Studies CAS in Schulenübergreifende Körperpsychotherapie in der Praxis (15 ECTS-Punkte)

Dauer

23 Tage, berufsbegleitend

Die Anzahl der Tage kann je nach Durchführung variieren.  Es gilt der aktuelle Terminplan. 

Kosten

CHF 8900.– inkl. Unterlagen, Leistungsnachweisen und Zertifikat (Preisänderungen vorbehalten)

Dieser Kurs wird in Kooperation mit dem IBP Institut durchgeführt. 

Weiterbildung an der OST

Weitere Informationen

Nächste Durchführung

24. November 2026 bis 24. September 2027

Campus St. Gallen

 

Zum Terminplan

Die Körperpsychotherapie erweitert die Psychotherapie um eine entscheidende Dimension und kann nachhaltige Veränderungen unterstützen. 

Im Zentrum des CAS Schulenübergreifende Körperpsychotherapie in der Praxis stehen prozessorientiertes Arbeiten, die Wahrnehmung und Regulation von vegetativer Aktivierung, der Aufbau von Selbstregulation sowie der professionelle Umgang mit körperlicher Resonanz im therapeutischen Beziehungsgeschehen. Theorie, Praxis und Selbsterfahrung sind dabei eng miteinander verwoben und werden systematisch auf den klinischen Alltag bezogen.

Körperpsychotherapie: Einführung und Grundlagen

  • Einführung in die Körperpsychotherapie und die Grundlagen von IBP
  • Erste körper- und erfahrungsorientierte Zugänge zur therapeutischen Haltung

Grenzen und Eigenraum

  • Entwicklung körperbasierter Interventionen zur Stärkung von Selbst- und Beziehungsräumen
  • Integration und Vernetzung der Inhalte

Stabilisierung und Struktur

  • Fokus auf Stabilisierungs- und Strukturprozesse im körperpsychotherapeutischen Setting
  • Ressourcen- und Strukturarbeit
  • Arbeit mit somatischer Resonanz

Körperpsychotherapeutische Bearbeitung früher Beziehungsverletzungen

  • Bearbeitung frühkindlicher Bindungsmuster und deren somatische Nachwirkungen
  • Körperpsychotherapeutische Zugänge zu Bindung
  • Trauma und Integration

Selbstregulation und somatische Resonanz

  • Aufbau und Erweiterung von Selbstregulation über den Körper
  • somatische Resonanz-Sensibilität
  • Regulation von Körper- und Emotionserleben im Therapiekontext

Verkörperte Prozesse

  • Prozessorientierter Umgang mit Körper, Beziehungen und der Welt

Vertiefungsblock Traumatherapie: Körper und Neurobiologie 

  • Verbindung körperpsychotherapeutischer und neurobiologischer Perspektiven mit Traumafokus

Zielgruppe

Dieser CAS richtet sich an Psychiaterinnen und Psychiater sowie an Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten aller Schulen, die sich im Bereich der Körperpsychotherapie Wissen und praktische Methoden aneignen oder dieses vertiefen möchten.

Zulassung

Zugelassen sind Personen

  • mit einem anerkannten Tertiärabschluss (Universität, Fachhochschule, Höhere Fachschule oder Höhere Fachprüfung);
  • mit qualifizierter Berufserfahrung;
  • mit einer Tätigkeit in einem Arbeitsfeld, in dem sie das Gelernte umsetzen können (Prinzip Transferorientierung).

Bewerberinnen und Bewerber, die über vergleichbare Abschlüsse und entsprechende Berufserfahrung verfügen, können auf Basis einer individuellen Prüfung des Dossiers aufgenommen werden.

Nach Abschluss dieses Kurses

  • integrieren Sie körperpsychotherapeutische Prinzipien reflektiert und schulenübergreifend in Ihre bestehende therapeutische Praxis;
  • erkennen und berücksichtigen Sie körperbezogene und vegetative Prozesse systematisch in Diagnostik, Fallkonzeption und Intervention;
  • fördern Sie Selbstregulation, Stabilisierung und Struktur über körperorientierte Interventionen im therapeutischen Prozess;
  • arbeiten Sie kompetent mit Grenzen, Eigenraum und somatischer Resonanz im therapeutischen Beziehungsgeschehen;
  • nutzen Sie körperpsychotherapeutische Zugänge zur Bearbeitung früherer Beziehungsverletzungen und deren somatischer Nachwirkungen;
  • integrieren Sie neurobiologische Grundlagen der Traumatherapie in die körperorientierte Arbeit mit traumatisierten Patientinnen und Patienten.

Kursleitung

Prof. Dr. Rahel Bachem

IGW Institut für Gesundheitswissenschaften Professor for Psychopathology and Psychotherapy, Competence Center for Mental Health

+41 58 257 35 26 rahel.bachem@ost.ch

Silvia Pfeifer

eidg. anerkannte Psychotherapeutin/FSP
Integrative Körperpsychotherapeutin IBP

 

 

+41 76 451 03 14
silvia.pfeifer@hin.ch

Studienkoordination

Alexandra Linder

WBO Weiterbildungsorganisation Studienkoordinatorin

+41 58 257 16 46 alexandra.linder@ost.ch

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