CAS Women & Digital Transformation: Building the Bridge
In der Wirtschaft ist zunehmend die Fähigkeit gefragt, technologische Entwicklungen – insbesondere KI – einzuordnen, in den organisationalen Kontext zu übersetzen und Veränderungsprozesse aktiv mitzugestalten. Immer häufiger übernehmen Frauen diese Rolle. Sie erhalten jedoch oft nicht die passenden Lernräume, um entsprechende Kompetenzen aufzubauen. Der CAS Women & Digital Transformation: Building the Bridge adressiert dieses Bedürfnis, indem er Frauen befähigt, als Brückenbauerinnen zwischen Mensch, Organisation und Technologie wirkungsvoll und souverän zu agieren.
Abschluss
Certificate of Advanced Studies CAS in Women & Digital Transformation: Building the Bridge (15 ECTS-Punkte)
Dauer
15 Tage, berufsbegleitend
Die Anzahl der Tage kann je nach Durchführung leicht variieren. Es gilt der aktuelle Terminplan.
Kosten
CHF 12'900.– inkl. Unterlagen, Leistungsnachweisen und Zertifikat (Preisänderungen vorbehalten)
Mitglieder des HR-Panels erhalten einen Rabatt von 10 Prozent bei einer Frühbuchung und 5 Prozent bei einer regulären Anmeldung.
Studienbeschreibung
Die digitale Transformation erfordert neue Rollen, Arbeitsweisen und vernetztes Denken zwischen Technologie, Organisation und Mensch.
Der Zertifikatskurs (CAS) Women & Digital Transformation: Building the Bridge stärkt Frauen gezielt in dieser Schnittstellen- und Übersetzungsrolle. Er verbindet technologisches Verständnis, organisationale Transformation und persönliche Wirksamkeit zu einem ganzheitlichen Kompetenzprofil, das dazu befähigt, die digitale Zukunft nachhaltig mitzuprägen. Der CAS richtet sich explizit auch an Frauen ohne technischen Hintergrund. Im Fokus stehen nicht Programmierung oder IT-Spezialisierung, sondern das Verständnis digitaler und KI-basierter Entwicklungen sowie deren verantwortungsvolle Gestaltung im organisationalen Kontext.
Parallel zu jedem Modul findet der Coaching-Track «Role Empowerment & Presence» statt. Diese Einzelcoachings bieten einen individuellen Entwicklungsraum, um eigene Rollenbilder, Wirkung, Präsenz und Selbstwirksamkeit in digitalen Transformationskontexten zu reflektieren und gezielt zu stärken.
Studieninhalte
Digitale Welt verstehen: Wandel, Wirkung, Selbstverständnis
- Treiber der Digitalisierung: Technologie, Gesellschaft, Nachhaltigkeit
- KI in Alltag und Organisation – Chancen und Risiken
- Ethik, Verantwortung und Diversität in der digitalen Welt
- Reflexionsworkshop: „Wie positioniere ich mich in der digitalen Welt?“
KI & Technologie praktisch verstehen: Wissen anwenden und vertreten
- Daten, Algorithmen und maschinelles Lernen
- Hands-on-Labs mit einfachen KI-Anwendungen (Text, Bild, Daten)
- Chancen und Grenzen aktueller Tools
- Kommunikationsübungen: Technik verständlich erklären
Mensch, Organisation & Technologie: Systeme gestalten
- Organisationsentwicklung im digitalen Wandel
- Menschzentrierte Gestaltung: UX, Design Thinking, partizipative Prozesse
- Spannungsfelder: Effizienz vs. Sinn, Daten vs. Vertrauen
- Praxisbeispiele aus Verwaltung, Industrie und Bildung
Digitale Gestaltung & Einflussnahme
- Entscheidungsprozesse in digitalen Organisationen
- Storytelling, Narrativführung und Stakeholder-Management
- Frauen in Führungsrollen: Einfluss statt Hierarchie
- Austausch mit Female Leaders aus Technologie & Wirtschaft
Digital Transformation Portfolio & Zukunftsrolle
- Digital Transformation Portfolio
- Integration von KI- und Digitalisierungswissen in den Arbeitsalltag
- Präsentation im «Digital Women Forum»
- Abschlussreflexion: «Mein digitales Selbstverständnis»
Parallel zu jedem Modul findet der Coaching-Track «Role Empowerment & Presence» statt. Dieser bietet einen individuellen Entwicklungsraum, um eigene Rollenbilder, Wirkung, Präsenz und Selbstwirksamkeit in digitalen Transformationskontexten zu reflektieren und gezielt zu stärken.
Zielgruppe und Zulassung
Zielgruppe
Dieser CAS richtet sich an Frauen aus unterschiedlichen Funktionen, Branchen und Hierarchiestufen, die digitale Veränderungsprozesse verstehen, begleiten oder aktiv mitgestalten wollen. Angesprochen sind insbesondere Fach- und Führungskräfte, Projektleiterinnen, HR- oder Organisationsverantwortliche sowie Mitarbeiterinnen aus Verwaltung, Wirtschaft, Bildung oder Non-Profit-Organisationen.
Zulassung
Zugelassen sind Personen
- mit einem anerkannten Tertiärabschluss (Universität, Fachhochschule, Höhere Fachschule sowie Technikerschule oder Höhere Fachprüfung);
- mit qualifizierter Berufserfahrung;
- mit einer Tätigkeit in einem Arbeitsfeld, in dem sie das Gelernte umsetzen können (Prinzip Transferorientierung).
Bewerberinnen, die über vergleichbare Abschlüsse und entsprechende Berufserfahrung verfügen, können auf Basis einer individuellen Prüfung des Dossiers aufgenommen werden.
Abschlusskompetenzen
Die Absolventinnen des CAS verfügen über fundierte Kompetenzen an der Schnittstelle von Mensch, Organisation und Technologie. Sie verstehen digitale Technologien und können diese strategisch, kommunikativ und verantwortungsvoll einsetzen. Nach Abschluss der Weiterbildung verfügen die Teilnehmenden über:
Selbstwirksamkeitskompetenz
- Sie können ihre eigene Rolle im digitalen Wandel aktiv gestalten und sich in technologisch geprägten Umgebungen sicher bewegen.
- Sie übernehmen Verantwortung in Transformationsprozessen und vertreten ihr Wissen mit Klarheit und Überzeugung.
- Sie erkennen ihre individuellen Stärken im Umgang mit Technologie und nutzen diese, um Verantwortung für organisatorische Entwicklung und Innovation zu übernehmen.
Kommunikationskompetenz
- Sie können technologische Themen verständlich, zielgruppengerecht und überzeugend vermitteln.
- Sie treten in interdisziplinären Teams sicher auf, moderieren digitale Veränderungsprozesse und bauen tragfähige Allianzen auf.
- Sie übersetzen technische Inhalte in sozial und organisatorisch relevante Sprache.
Wirkungskompetenz
- Sie gestalten Veränderungsprozesse, in denen Technologie, Organisation und Mensch zusammenspielen.
- Sie können digitale Projekte initiieren, koordinieren und nachhaltig verankern.
- Sie handeln reflektiert, wertebasiert und mit Blick auf soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit.
Kursleitung
Prof. Dr. Alexandra Cloots
iDNA Institut für Diversität und Neue Arbeitswelten Institutsleiterin iDNA - Diversität und Neue Arbeitswelten
+41 58 257 17 73 alexandra.cloots@ost.ch
Studienkoordination
Isabel Gomez
WBO Weiterbildungsorganisation Studienkoordinatorin
+41 58 257 47 32 isabel.gomez@ost.ch
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