Barrierefreie Hochschule

Die Anlaufstelle barrierefreie Hochschule berät, unterstützt und begleitet Studierende und Mitarbeitende der Ostschweizer Fachhochschule bei der Bewältigung von Herausforderungen, die sich durch eine Behinderung oder chronische Krankheit ergeben.

Wenn Sie mit einer studienerschwerenden Behinderung oder chronischen Krankheit leben, können Sie einen Nachteilsausgleich für Studienleistungen und Leistungsnachweise beantragen.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir beraten und unterstützen Sie gerne.

Zielgruppe Studierende

Die Anlaufstelle wendet sich an Studierende

  • mit physischer Beeinträchtigung (z.B. Hör-, Seh-, Sprachbehinderung, Beeinträchtigung des Stütz- und Bewegungsapparats)
  • mit psychischer Beeinträchtigung (z.B. Depression, Angststörung, Autismus-Spektrum-Störung, Posttraumatische Belastungsstörung)
  • mit Teilleistungsstörungen (z.B. Dyslexie, Dyskalkulie, ADHS)
  • mit chronischen Krankheiten (z.B. Diabetes, Rheuma, Morbus Crohn, Multiple Sklerose)

Die Anlaufstelle wendet sich auch an

  • Dozierende und andere Hochschulangehörige, die in ihrer täglichen Arbeit Berührungspunkte mit dem Thema Barrierefreiheit, Studium und Behinderung haben
  • Studieninteressierte mit einer Behinderung oder chronischen Krankheit
  • Externe Organisationen

Für alle Hochschulangehörigen

  • Information/Beratung zum Thema Barrierefreiheit, Studium und Behinderung
  • Angebote für einen professionellen Umgang mit den Betroffenen

Für Studierende

  • Beratung beim Antrag auf Nachteilsausgleich
  • Unterstützung bei baulich-technischen Barrieren 
  • Netzwerke für Betroffene

Für Mitarbeitende 

  • Beratung für die tägliche Arbeit im Umgang mit Betroffenen
  • Beratung für Mitarbeitende mit Beeinträchtigung oder chronischer Krankheit

Für Studieninteressierte und Externe

  • Information/Beratung für Studieninteressierte und externen Personen/Organisationen 

Antrag

Studierende mit einer Beeinträchtigung oder chronischen Krankheit sehen sich möglicherweise mit Problemen konfrontiert, die sich nachteilig auf ihr Studium auswirken können. Wenn Sie mit einer studienerschwerenden Behinderung oder chronischen Krankheiten leben, können Sie einen Nachteilsausgleich für Studienleistungen und Leistungsnachweise beantragen. 

Vorgehen

Wenden Sie sich frühzeitig für ein vertrauliches Gespräch an die zuständige Ansprechperson für Barrierefreiheit an Ihrem Studienort. Sie berät und unterstützt betroffene Studierende. Für einen Antrag auf Nachteilsausgleich verwenden Sie bitte das nebenstehende Antragsformular für Ihren Studienort (unter Downloads).

Fristen

Um die Umsetzung der Massnahmen zum Nachteilsausgleich sicherstellen zu können, ist die rechtzeitige Einreichung des Antrags auf Nachteilsausgleich inklusive der erforderlichen Dokumente bei der Anlaufstelle barrierefreie Hochschule des jeweiligen Standortes notwendig.

Für Leistungsnachweise während des Semesters können Nachteilsausgleiche nur verfügt werden, wenn die Beantragung kurz nach Semesterstart bei der Anlaufstelle barrierefreie Hochschule eingeht.

Für die Modulschlussprüfungen im HS'21 gilt als Frist die KW 45. Die erforderlichen Dokumente müssen dementsprechend spätestens am 12. November 2021 eingereicht sein.

Barrierefreiheit heisst, dass alle Hochschulangehörigen einen uneingeschränkten Zugang zu Gebäuden und Räumlichkeiten, aber auch zu Information, Kommunikation und Medien haben. Die Anlaufstelle setzt sich für eine barrierefreie, chancengleiche Hochschule ein. 

Haben Sie Fragen zum Thema Barrierefreiheit, Studium und Behinderung? Benötigen Sie Unterstützung? Möchten Sie einen Nachteilsausgleich beantragen? Wenden Sie sich für ein vertrauliches Gespräch an die Ansprechperson an Ihrem Studienort.