Landschaftsentwicklung und DiGISpace

Die Fachrichtung Landschaftsentwicklung + DiGISpace erarbeitet nachhaltige und klimaangepasste Planungen, Entwicklungskonzepte und Gestaltungsprojekte in der unbebauten und bebauten Landschaft.

Wir unterstützen Gemeinden, Regionen und Kantone in der Erarbeitung und Evaluation von Landschafts(entwicklungs)konzepten und in der Bedarfsabklärung zur Inwertsetzung der Landschafts- und Freiräume insbesondere im Rahmen der Richt- und Nutzungsplanung.

Aufgrund des Klimawandels stellen wir Nature Based Solutions in den Fokus, vor allem im Bereich der Schwammstadt sowie bei Gewässerrevitalisierungen. Mit dem Einsatz von ingenieurbiologischen Bauweisen entwickeln wir in der Planung, Projektierung und Forschung resiliente Lösungsansätze.

Dank einer professionellen Datendigitalisierung und -verwaltung sowie GIS und Remote Sensing Analysen und einem fundierten fachübergreifenden Wissen entwerfen und erarbeiten wir branchenübergreifende Lösungsansätze für einen optimierten Planungs- und Controllingprozess. Damit fördern wir eine effiziente Nutzung von Geodaten und GIS Technologien für praxisnahe Anwendungen, welche mit den neusten webtechnologischen Standards in 2D und/oder 3D Webkarten visualisiert werden können.

Aktuelle Projekte

Das ILF betreut seit 2016 die Geschäftsstelle des Vereins für Ingenieurbiologie und ist somit Dreh- und Angelpunkt für alle Belange des gesamtschweizerischen Vereins an dieser Nahtstelle zwischen Ingenieurwesen, Ökologie und Landschaft. Im laufenden Jahr wurde das Projekt Muttsee im Kanton Glarus besucht und nebst drei weiteren Projekten für die hervorragende Arbeit mit dem Preis Ingenieurbiologie Hochlagen ausgezeichnet. Die Richtlinien Hochlagenbegrünung sind zusammen mit anderen wegweisenden Publikationen auf der Webseite des Vereins (Ingenieurbiologie.ch) unter Fachzeitschrift zu finden.

Laufzeit
laufend

Finanzierung
Verein für Ingenieurbiologie

Projektpartner
Arbeitsgruppe Hochlagenbegrünung

Projektleitung
Monika Schirmer

Mitarbeit
Andrej Koci, Thomas Oesch

Die vielseitige Landschaft ist eine besondere Stärke des Kantons Obwalden. Obwohl das Thema Landschaft zentraler Teil der Vision der Langfriststrategie 2022+ des Regierungsrates ist, erhält es in der alltäglichen Verwaltungsarbeit wenig Zeit und Ressourcen.

Das ARV, die OST sowie die Büros quadra GmbH und berchtoldkrass erarbeiten gemeinsam Werkzeuge, die das Thema Landschaft aufgreifen. Bei der Intensivierung von Nutzungen in der Landschaft werden projektbezogene LEK erarbeitet. Hierzu wird ein Leitfaden entwickelt. Die Erarbeitung von räumlichen Entwicklungsleitbildern wird durch ein Fachgremium begleitet. Als Grundlage hierfür wird pro Gemeinde ein Grundlagendossier Landschaft mit Ideen zur Aufwertung zusammengestellt. Als Basis für diese Arbeiten wird eine Landschaftsanalyse für den gesamten Kanton erarbeitet und als Landschaftstypologie weiterentwickelt. 

Laufzeit
2020 – 2022

Auftraggeber
Amt für Raumentwicklung und Verkehr, Kanton Obwalden

Projektleitung
Monika Schirmer