Das diesjährige St.Galler New Work Forum, das im Rahmen des HR-Panels New Work des iDNA Instituts für Diversität und Neue Arbeitswelten durchgeführt wurde, widmete sich der Frage, wie Arbeit künftig sinnstiftend, fair und generationenübergreifend gestaltet werden kann. Im Rahmen einer Jahresstudie, die am Forum vorgestellt wurde, untersuchte das iDNA, welche Erwartungen Mitarbeitende an ihre Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben und wo die Umsetzung im Alltag scheitert. «Wir mussten feststellen, dass die Unterschiede zwischen Anspruch und Realität extrem gross sind», sagte Prof. Dr. Alexandra Cloots, Leiterin des iDNA, zu den Ergebnissen der Studie.
Diese widersprechen der gängigen Meinung, dass die Thematik New Work vor allem die junge Generation anspricht oder ein reines Haltungsproblem der Mitarbeitenden ist. Viel mehr liegt das Problem in der Umsetzung: Die Erwartungen sind da – doch deren konsequente Umsetzung fehlt. Mit Blick auf den demografischen Wandel bedeutet dies, dass nicht nur neue Konzepte, sondern verbindliche Praktiken und die bewusste Gestaltung von Zusammenarbeit im Alltag entscheidend sind. «Gute Arbeit besteht nicht nur aus Konzepten, sondern vor allem aus den einzelnen Situationen im Alltag: Dem miteinander reden, dem Austausch und der gemeinsamen Veränderung», sagte Alexandra Cloots.
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