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IPEK – Wir machen Produkte erfolgreich

Das IPEK begleitet Sie über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg – von der Idee über Entwicklung und Umsetzung bis in den After-Sales-Bereich.

Unser Institut vereint Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Disziplinen rund ums Produkt. Durch diese interdisziplinäre Aufstellung können wir auch an Schnittstellen komplexer Themenbereiche auf tiefgreifendes Wissen zurückgreifen und ganzheitliche Lösungen bieten.

 

Unsere Expertenteams unterstützen Sie in den Bereichen:

Kontakt

Prof. Dr. Elmar NestleIPEK Institut für Produktdesign, Entwicklung und KonstruktionProfessor, Institutsleiter IPEK

+41 58 257 48 46elmar.nestle@ost.ch

Kompetenzen

Technology Management

Technologien erkennen, bewerten und wirkungsvoll in die eigene Wertschöpfung überführen

Technology Management unterstützt Unternehmen dabei, technologische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, Innovationspotenziale zu bewerten und Technologien gezielt in Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle zu integrieren. Im Mittelpunkt stehen systematische Analyse, strategische Entscheidungsfindung und die erfolgreiche Umsetzung technologischer Veränderungen.

  • Wir analysieren technologische Trends und bestimmen deren Relevanz für Ihr Unternehmen.
  • Technologiebewertung: Wir schaffen Entscheidungsgrundlagen für Investitionen un Entwicklung.
  • Innovationsmanagement: Wir strukturieren Ideenprozesse und priorisieren Technologieprojekte.
  • Roadmapping: Wir entwickeln Technologie-, Produkt- und Kompetenzroadmaps.
  • Technologietransfer: Wir verbinden Forschungsergebnisse mit industrieller Anwendung.
  • Digitalisierung & Automatisierung: Wir gestalten technologiegetriebene Prozessoptimierungen.

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B2B Marketing
B2B Marketing

B2B Marketing

Erfolgreiches Marketing über den gesamten Wertschöpfungsprozess begleiten

B2B-Marketing ist der Schlüssel, um komplexe Industriegüter und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu positionieren. Im Zentrum steht die Herausforderung, Kundennutzen zu erzeugen, sich von der Konkurrenz abzuheben und Entscheider im Buying Center erfolgreich zu überzeugen:

  • Wir analysieren Märkte, Wettbewerber und Kundensegmente für fundierte Marketingentscheidungen.
  • Value Proposition Design: Wir entwickeln klare Nutzenargumentationen von Produkten und Dienstleistungen für komplexe Buying Center.
  • Marketing Mix: Wir gestalten Strategien für Produkte, Preise, Kommunikation und Vertrieb.
  • Kundenbefragungen: Wir erfassen Beschaffungsverhalten und Entscheidungsprozesse Ihrer Zielgruppen.
  • Verkaufsansatz: Wir optimieren die Kommunikation für Industriegüter und Dienstleistungen.
  • Digitalisierung & Nachhaltigkeit: Wir integrieren moderne Marketingtools und nachhaltige Ansätze.

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Innovation & Development

IDEEN, KONZEPTE und PROTOTYPEN individuell, strukturiert und intelligent

Wir entwickeln individuelle, intelligente Systemlösungen – von der Idee über clevere Konzepte bis zum funktionierenden Prototyp oder Stückzahl 1. Mit integrativer Methodik verbinden wir Mechanik, Elektronik und Software zu effizienten, nachhaltigen Produkten für die reale Anwendung.

Wir Unterstützen Sie in folgenden Bereichen:

  • Entwicklung und Realisierung mechatronischer Systeme und Komponenten
  • Konzept- und Machbarkeitsstudien mechatronischer Systeme
  • Ideation-Workshops zu Ihren Produktideen
  • Simulationen, Validierung und Optimierung von Gesamtsystemen
  • 3D-Druck und 3D-Scan Dienstleistung
  • Vibrationsmessungen

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B2B Marketing
B2B Marketing

Production Management

Lean. Digital. Zukunftsfähig.

Wir machen Ihre Produktion fit für morgen – mit klarer Strategie, messbarem Mehrwert und praxisnaher Umsetzung.

Unsere Leistungen im Überblick:

  • Prozessanalyse & Lean-Optimierung: Identifikation und Beseitigung von Verschwendung mit bewährten Methoden wie Lean, Six Sigma & Wertstromdesign.
  • Digital Readiness Check basierend auf Smart Factory Navigator: Analyse Ihrer digitalen Ausgangslage im Benchmark zur Schweizer KMU-Landschaft und Erarbeitung einer realistischen Roadmap für Ihre Transformation.
  • Industrie 4.0 & Digitalisierung: Von der Strategie bis zur Umsetzung.
  • Data Intelligence & Digitale Services: Nutzen Sie Ihre Daten als Erfolgsfaktor.
  • Simulation von Produktionssystemen: Risiken minimieren und Potenziale sichtbar machen – mit digitalen Zwillingen & Szenarienanalysen.
  • Change Management: Veränderung braucht Führung und Akzeptanz. Wir begleiten Ihre Teams mit klarem Fahrplan und fundierter Kommunikation.

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Supply Chain Management

Schlanke, digitale und zukunftsfähige Liefer- und Wertschöpfungsketten für Schweizer KMU.

Insbesondere mittelständische Unternehmen haben enormes Potenzial, durch systematisches Supply Chain Management Wettbewerbsvorteile zu realisieren. 

Wir analysieren Prozesse, identifizieren Verbesserungsmassnahmen, und begleiten die Umsetzung von der strategischen Roadmap bis zur operativen Umsetzung. 

Wir unterstützen Sie gerne zu folgenden Themen:

  • Intralogistik: Materialflüsse, Layouts und Warenbereitstellung in Warehouse und Produktion optimieren und Produktivität steigern.
  • Operative Exzellenz: Durchlaufzeiten, Bestände und Verschwendung reduzieren und wirtschaftliche Performance verbessern.
  • Supply Chain Design: Netzwerke, Standorte und Transportstrukturen analysieren, Szenarien bewerten und strategisch-operativ robuste Lösungen entwickeln.
  • Supply Chain Planung: Prognosen, Kapazitäten und Bestände durchgängig planen, Zielkonflikte erkennen und Versorgungssicherheit gewährleisten.
  • Supply Chain Risikomanagement: Risiken erkennen, bewerten und mit robusten Lieferanten- und Sourcing-Strategien gezielt steuern.
  • Digitalisierung der Lieferkette: Bestehende Daten nutzen, Prozesse digitalisieren und digitale Tools sinnvoll einsetzen.

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B2B Marketing
B2B Marketing

Services

Maintenance, Service & Safety - Strukturen schaffen. Prozesse stärken. Menschen befähigen.

Wir begleiten Unternehmen entlang der industriellen Wertschöpfungskette bei Instandhaltung, Anlagenbetrieb und Sicherheit. Als Institut der OST verbinden wir angewandte Forschung, Lehre und Praxis – mit strukturierten Prozessen, sinnvoller Digitalisierung und konsequenter Ausrichtung auf die Menschen im System.

Wir befähigen Sie gerne in:

  • Instandhaltungsstrategie & Organisationsentwicklung
  • TPM & Prozesslandschaft Instandhaltung
  • Digitalisierung, EAM-, MES- & Software
  • Condition Monitoring & Predictive Maintenance
  • Produktionsprozesse & Anlagenverfügbarkeit
  • Maschinen- & Anlagensicherheit

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Product Lifecycle Management

Produkte erfolgreich über den gesamten Produktlebenszyklus begleiten

In der Produktentwicklung sind aktuelle und konsistente Informationen entscheidend. Wenn Daten über alle Abteilungen hinweg stimmen und Systeme nahtlos miteinander kommunizieren, können Entwicklungsteams schneller, sicherer und effizienter arbeiten. 

Wir Unterstützen Sie in folgenden  Bereichen

  • Wir unterstützen Sie bei der Evaluation von Tools wie ERP, PDM oder PLM
  • Wir beraten Sie umfassend zu allen Themen rund um das Product Lifecycle Management.
  • MBSE: Wir helfen Ihre Produktentwicklung mit Modelbased Systemsengineering  zukunftsgerichtet aufzustellen
  • Nachhaltigkeit: Wir unterstützen Sie bei der Integration nachhaltiger Praktiken, z. B. mit dem Digitalen Produktpass.
  • Wir Schulen Ihr Team rund um das Thema PLM

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B2B Marketing

Sustainability

Nachhaltig, messbar, erfolgreich: praxisnahe Lösungen für Schweizer KMUs

Nachhaltigkeit ist ein komplexes Thema und fordert Unternehmen, sei es aufgrund veränderter Kundenanforderungen, neuer Regulierungen oder potenzieller Marktchancen. Wir unterstützen insbesondere Schweizer KMUs praxisnah von Analyse bis Umsetzung: Wir klären wo Sie stehen, erläutern Anforderungen, zeigen Handlungsoptionen auf und gestalten gemeinsam sinnvolle, effiziente und passgenaue Massnahmen.

Wir unterstützen Sie praxisnah von der ersten Standortbestimmung bis zur Umsetzung in diesen Bereichen: 

  • CO2-Fussabdruck & Ökobilanz: Wir berechnen die Treibhausgasbilanz Ihres Unternehmens ebenso wie die Umweltauswirkungen Ihrer Produkte.
  • Klimastrategie & Zielsetzung: Wir begleiten Sie von der Wesentlichkeitsanalyse, der Priorisierung erster Sofortmassnahmen bis zur Entwicklung Ihres Netto-Null Zieles mit passgenauen Massnahmen.
  • Ratings, Standards & Nachhaltigkeitsberichte: Sei es EcoVadis, GRI, CSRD, VSME, SDPI oder der Digitaler Produktpass (DPP) – wir begleiten zur erfolgreichen Umsetzung.
  • Design for Sustainability: 80% der Umweltauswirkungen eines Produktes hängen von den Entscheidungen in der frühen Phase der Produktentwicklung ab. Wir zeigen Ihnen welche.
  • Kreislaufwirtschaft: Wir zeigen Ihnen wie Ressourceneffizienz für Sie machbar wird - egal ob Produkt-Design, Recycling-Strategie oder kreislauffähiges Geschäftsmodell.
  • Compliance & Sorgfaltspflicht: Ob DPP, REACH, RoHS oder CSDDD – Wie helfen Ihnen mit der Daten-Erhebung und Analyse ebenso wie internem Kompetenzaufbau.

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News

Mut ist wie ein Muskel

05.11.2024

In einem inspirierenden Vortrag hat die Extremsportlerin Anja Blacha OST-Studierende und Mitarbeitende auf ihre Exkursion zum Südpol mitgenommen. Dabei teilte sie viele Erfahrungen, die sich auch auf Projektmanagement und Innovationsgeist im Alltag als Ingenieurin oder Ingenieur übertragen lassen.

Extremsportlerin Anja Blacha war für ein Referat zu Gast an der OST - Ostschweizer Fachhochschule.
An ihrem Vortrag an der OST nahm Extremsportlerin Anja Blacha Studierende und Mitarbeitende mit auf ihre Expeditionen.
Anja Blacha legte von der Küste der Antarktis bis zum Südpol 1400 Kilometer auf den Langlaufskiern zurück.
Im Zentrum stand ihre Solo-Expedition von der Küste der Antarktis zum Südpol. Rund 60 Tage war Anja Blacha unterwegs und legte 1400 Kilometer zurück.
Anja Blacha hat mehrere Rekorde gebrochen.
«Wir unterschätzen, was man in einem Jahr erreichen kann»: Anja Blacha stand ein Jahr vor ihrem Weltrekord zum ersten Mal auf Langlaufskiern.

Die Faszination für Berge wurde Anja Blacha nicht in die Wiege gelegt. Sie ist im Flachland in Bielefeld aufgewachsen und war 23 Jahre alt, als sie das erste Mal in Wanderschuhe stieg. Heute zählt sie zu den erfolgreichsten Höhenbergsteigerinnen und hat neun 8000er ohne Flaschensauerstoff erklommen. Nach der Höhe und einem Rekord für die Seven Summits zog es sie für eine neue Herausforderung in die Weite: 2019/2020 lief sie in 58 Tagen 1400 Kilometer weit bis zum Südpol – komplett allein. Ein Jahr vor diesem Weltrekord stand sie zum ersten Mal auf Langlaufskiern.

«Wir unterschätzen, was wir in einem Jahr erreichen können», sagte sie zum Anfang ihres Referats an der OST – Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil-Jona. Das Thema des Abends: Wie erweitern wir unseren Horizont? Wie versetzen wir Grenzen? Wie legen wir neue Spuren? Im Publikum sassen Studierende und Mitarbeitende der OST, die sich auf eine Expedition zum Südpol mitnehmen liessen. Nur einzelne der rund 70 Gäste hatten die Hand gehoben auf die Frage, wer bereits mit dem Gedanken gespielt hatte, einmal an den Südpol zu reisen. Anja Blacha setzt sich als Extremsportlerin aussergewöhnlichen Risiken und Ungewissheiten aus. Ihre Erfahrungen teilt sie aber auf eine Weise, dass sie auch für den Alltag fernab der Polarkreise anwendbar und bereichernd sind. Insbesondere für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure, die mit ihren Entwicklungen neue Wege beschreiten wollen.

Neugier als Antrieb

«Der initiale Funke für tolle Projekte ist Neugier», zeichnet die 34-Jährige den Startpunkt ihrer Erfolge nach. Wie wird man neugierig? «In dem man mit offenen Augen durch die Welt geht.» Wichtig sei mit sich zu klären, wie weit man zu gehen bereit sei. «Es bringt nichts, sich die Grenzen dort zu setzen, wo andere sie sehen.» Schon bei ihrer ersten Expedition auf den Mount Everest ist Anja Blacha im Basislager gefragt worden, wie hoch sie hinauswolle. Anjas Antwort: «Ich bin hier, um den Gipfel zu erreichen.» Zugetraut hat ihr das, dieser zierlichen, nicht allzu grossgewachsenen Frau, fast niemand. Das Rezept, um es trotzdem zu schaffen, sei eine starke Zielklarheit: «Wenn wir uns ein klares Ziel setzen und genau wissen, was wir erreichen wollen, ist der Rest Vorbereitung.» Diese Vorbereitung gelte es in Etappen aufzuteilen, akribisch zu planen und dann mit Eigeninitiative umzusetzen: «Auch wenn es hart ist, wenn man nur sich selbst die Schuld geben kann, wenn etwas nicht funktioniert.»  

So stand Anja Blacha 2019 nach unzähligen Trainingsstunden, langen Excellisten und ausgiebigen Gesprächen mit Expertinnen und Experten - «denn auch eine Solo-Expedition ist Teamwork» - an der Küste der Antarktis. Hinter ihr ein 100 Kilogramm schwerer Schlitten, sieben zusätzliche Kilos auf dem Rücken – der gesamte Proviant für zwei Monate in der Eislandschaft. Bis zu 5500 Kalorien musste sie jeden Tag zu sich nehmen. «Damit mich der ständige Hunger, der eine solche Expedition begleitet, nicht überlistet, hatte ich meine Tagesrationen genau berechnet und vorgepackt.» Man könnte sagen, sie hatte rund 66 grosse Lunchpackages dabei. Oder: Man bricht eine grosse Herausforderung in kleine Einheiten herunter.

Mut als Errungenschaft

«Dem Start liegt der bekannte Zauber inne», beschrieb Anja Blacha den Moment, in dem sie das Flugzeug hinter sich liess und ins Eis aufbrach. Der Zauber hielt vier Tage. Dann brach ein mehrtägiger Sturm auf. «Ich sass in meinem Zelt und hatte grosse Zweifel. Bis ich realisierte, dass im Zelt, in der vermeintlich sicheren Zone, alles viel bedrohlicher klang, als es sich draussen anfühlte.» Trotz Wind, eisiger Kälte und einer so schlechten Sicht, dass sie nicht einmal den Boden unter ihren Füssen sehen konnte, hat sie jeden Tag einige Kilometer zurückgelegt. «Mit jedem Mal, wenn ich mein Zelt verliess, stieg mein Selbstvertrauen. Mut ist wie ein Muskel, er muss trainiert werden.»

Nachgiebigkeit als Kontrast

Mit jedem zusätzlich zurückgelegten Kilometer, dem ewigen Weiss, das immer monotoner und einer Stille, die immer grösser wurde, als das Spotify-Abo nach 30 Tagen auslief, galt es eine andere Herausforderung zu meistern: (Un)nachgiebigkeit, nennt es Anja Blacha. «Ich war schon als Kind stur. Aber ich habe unterwegs gelernt, dass Nachgiebigkeit genauso hilfreich sein kann wie Unnachgiebigkeit.» Sie beschrieb, wie sie unterwegs realisiert habe, dass sie die Tage an einem Ort, an dem permanent die Sonne scheint, nicht in das Konzept von 24 Stunden zwängen muss. «Als ich mich von unserem Zeitkonzept löste, wurden die Tage zu einer flexiblen Einheit. Das hat mir viel Freiheit geschenkt.»

Erfindergeist in der Zusammenarbeit mit dem IPEK

Anja Blacha ist an der OST keine Unbekannte. Sie arbeitet in mehreren Projekten mit dem IPEK Institut für Produktdesign, Entwicklung und Konstruktion zusammen. «Das Ziel ist es, Anjas Ausrüstung, die in Schnee, Eis und extremen Höhenlagen enormen Belastungen ausgesetzt ist, weiterzuentwickeln», erklärt Prof. Dr. Albert Loichinger. «Für unsere Studierenden bieten solche Kooperationen besonders interessante Möglichkeiten für Studien- oder Bachelorarbeiten.» Inspiration, wie man ein solches Projekt angehen kann, haben sie mit Anja Blachas Vortrag bereits erhalten.

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