Sprache

EEU-Studierende tauchen an IFAT in Zukunftsmärkte ein

12.05.2026

Die IFAT in München ist die weltweit grösste Umwelttechnik-Messe. In diesem Jahr wurden bezüglich Ausstellenden und Besuchenden Spitzenwerte erreicht. Die Veranstaltung hat gezeigt: Die Branchen für Wasser, Ressourcenrückgewinnung, Carbon Capture, aber auch Bereiche wie die Messtechnik, Automation, Digitalisierung und Energieeffizienz florieren. Auf Einladung des Sektors Umwelttechnik der Swissmem haben zwanzig Studierende aus dem Studiengang Erneuerbare Energien und Umwelttechnik an der IFAT teilgenommen und Einblicke in die Zukunftsmärkte gewonnen.

Zwanzig Studierende der Energie- und Umwelttechnik sowie Mitarbeitende des UMTEC Institut für Umwelt- und Verfahrenstechnik besuchten die IFAT in München.

Die wichtigsten Player aus dem Bereich Umwelttechnik haben sich vergangene Woche in München getroffen: Die IFAT ist die weltweit grösste Messe der Branche und hat dieses Jahr mit rund 3400 Aussteller aus gut 60 Ländern und Regionen sowie rund 142 000 Besucherinnen und Besuchern aus knapp 160 Ländern neue Rekorde erreicht.

Die Atmosphäre war entsprechend positiv, auch bei den Schweizer Ausstellern, sagt Michael Koller, Ressortleiter Industriesektor Umwelttechnik bei Swissmem: «Die Branche wächst dynamisch: In Wasser, Waste2X und Carbon Capture wird weltweit massiv investiert. Daraus entstehen konkrete Exportchancen – und die Möglichkeit, mit Schweizer Technologie aktiv an dieser Entwicklung zu partizipieren.

«Wer Ingenieurinnen und Ingenieure für morgen gewinnen will, muss zeigen, wofür es sich lohnt: Sinn. Jobsicherheit. Weltspitzentechnologie. Eine führende Industrie vor der Haustüre. Wasser und Waste2X haben Zukunft.»

Michael Koller, Ressortleiter Industriesektor Umwelttechnik, Swissmem

VIP-Rundgänge durch die Messehallen

Neben den Schweizer Ausstellenden sowie zahlreichen Expertinnen und Experten waren auch zwanzig Studierende aus dem Studiengang Erneuerbare Energien und Umwelttechnik vor Ort. Auf Einladung vom Swissmem Industriesektor Umwelttechnik konnten sie in zwei VIP-Rundgängen verschiedene Unternehmen, neueste Technologien und Lösungen aus der Industrie kennenlernen und wertvolle Kontakte knüpfen. 

Zudem waren die Studierenden zur Swissnight am Schweizer Gemeinschaftsstand eingeladen, wo der stellvertretende Schweizer Generalkonsul ein Grusswort hielt. 

Swissmem hat den Besuch der Studierenden organisiert und gesponsert. «Wer Ingenieurinnen und Ingenieure für morgen gewinnen will, muss zeigen, wofür es sich lohnt: Sinn. Jobsicherheit. Weltspitzentechnologie. Eine führende Industrie vor der Haustüre. Wasser und Waste2X haben Zukunft», sagt Michael Koller. 

«Unsere angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure lernen nicht im Glashaus, sondern sind am Puls des Geschehens.»

Prof. Dr. Michael Burkhardt, OST

Brücke zwischen Studium und Berufswelt

Die EEU-Studierenden spürten, dass sie in einem sehr attraktiven Arbeitsumfeld und einer krisensicheren Branche tätig sein dürfen. «Unsere angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure lernen nicht im Glashaus, sondern sind am Puls des Geschehens», sagt Prof. Dr. Michael Burkhardt: «Sie wollen nicht nur über technische Lösungen reden, sondern diese live kennenlernen und später weiterentwickeln.»

Exkursionen wie an die IFAT ergänzen die praxisnahe Ausbildung an der OST und bringen die Studierenden bereits während ihrer Ausbildung mit der Branche und den Arbeitgebern in Kontakt.